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Philip Melancthon
Ausburg Confession

IntraText - Konkordanzen

gewissen

   Art.
1 Vorr| keinem, das mit Gott und Gewissen zu christlicher Einigkeit 2 15 | Unterricht dabei, dass man die Gewissen nicht damit beschweren soll, 3 20 | bloeden und erschrockenen Gewissen sehr troestlich und heilsam 4 20 | und heilsam ist. Denn das Gewissen kann nicht zu Ruhe und Frieden 5 20 | Predigten, sondern die armen Gewissen auf eigene Werke getrieben, 6 20 | vorgenommen. Denn etliche hat das Gewissen in die Kloester gejagt, 7 22 | nicht gebuehrt, derjenigen Gewissen, so das heilige Sakrament 8 23 | sind aus hoher Not ihrer Gewissen, nachdem die Schrift klar 9 23 | schreckliche Anruhe und Qual ihrer Gewissen viele an ihrem letzten Ende 10 24 | naemlich die erschrockenen Gewissen damit zu troesten, dadurch 11 24 | dadurch erweckt und die Gewissen getroestet werden, welche 12 25 | sie sei den erschrockenen Gewissen, wird mit grossem Fleiss 13 25 | geruehrt, sondern allein die Gewissen gemartert mit langer Erzaehlung 14 25 | Zunge, sondern in deinem Gewissen." Hier sieht man klar, dass 15 25 | Trost der erschrockenen Gewissen, dazu um etlicher anderer 16 26 | zu hoher Bescherung der Gewissen geraten. Denn es war nicht 17 26 | Summisten und Theologen, wie die Gewissen verwirrt, welche sich unterstanden 18 26 | epieikeias" gesucht, dass sie den Gewissen huelfen, haben so viel damit 19 26 | missfallen, dass man die Gewissen mit so viel Traditionen 20 26 | verbietet Petrus, dass man die Gewissen nicht beschweren soll mit 21 26 | sind und Brandmal in ihrem Gewissen haben und verbieten, ehelich 22 26 | Speisen zur Verwirrung der Gewissen gemacht hat.~ ~Auch werden 23 27 | Aergernis, was Beschwerung der Gewissen es gebracht, und haben viele 24 27 | dass es mit beschwertem Gewissen im Ehestand ist. Denn daraus, 25 28 | mit gewaltsamen Bann die Gewissen beschwert, sondern auch 26 28 | die Unsern zu[m] Trost der Gewissen gezwungen sind worden, den 27 28 | dass etliche Speisen das Gewissen verunreinigen; dass Fasten 28 28 | Christenheit aufzulegen, die Gewissen zu verstricken? Denn St. 29 28 | So lasst nun niemand euch Gewissen machen ueber Spiese oder 30 28 | Aufsaetzen zu beschweren und die Gewissen zu verstricken, warum verbietet 31 28 | Suenden genugzutun oder die Gewissen damit zu verbinden, solches 32 28 | sei; doch also, dass die Gewissen nicht beschwert werden, 33 28 | vonnoeten gewesen ist, einen gewissen Tag zu verordnen, auf dass 34 28 | Apostel haben auch selbst die Gewissen nicht wollen beschweren 35 28 | halten. Da kann man den Gewissen nicht raten noch helfen, 36 28 | seien, dass [es] auch den Gewissen unschaedlich sei, obgleich 37 28 | begehrt, sie wollten die Gewissen nicht zu Suenden zwingen.


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