Art.
1 6 | Ambrosius spricht: "Also ist's beschloffen bei Gott, dass,
2 13| gebraucht werden, so man's im Glauben empfaengt und
3 20| verachtet wird, so befindet sich's doch, dass sie den bloeden
4 22| approbiert sei. Nun ist's oeffentlich, dass solche
5 23| wuerde erregt werden: so ist's je erbaermlich, dass man
6 23| nicht vermoegen, so ist's besser, dass sie ehelich
7 26| man Gnade verdiene, so man's halte, und grosse Suende
8 26| Suende geschehe, so man's nicht halte. Daraus sind
9 26| Unterricht gibt, dass man's nicht fuer noetige Dinge
10 26| macht vor Gott, und dass man's ohne Beschwerung des Gewissens
11 27| werden mag, denn man findet's in ihren eigenen Buechern.
12 27| genommen hat; jetzt aber hat's viel eine andere Gestalt.
13 27| Vollkommenheit, und setzten's den andern Staenden, so
14 27| geschehen sind. Denn sie halten's dafuer, dass man vor derselben
15 27| Menschengeboten." So lehret's auch St. Paulus ueberall,
16 28| Fuersten schuldig, sie tun's auch gern oder ungern, hierin
17 28| sagen, ihr aber koennet's jetzt nicht tragen; wenn
18 28| beschwert werden, dass man's fuer solche Dinge halte,
19 28| des] Erstickten. Wer haelt's aber jetzo? Aber dennoch
20 28| Knechtschaft, sondern haben's um Aergernisses willen eine
21 28| also zu halten, dass man's nicht dafuerhalte, dass
22 28| Rechte selbst zeugen. Kann's aber je nicht sein, [ist]
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