Art.
1 8 | gleichwohl kraeftig, obschon die Priester, dadurch sie gereicht werden,
2 21| Heiland, der einige oberste Priester, Gnadenstuhl und Fuersprecher
3 22| St. Hieronymus, dass die Priester, so das Sakrament reichen,
4 23| Artikel. Vom Ehestand der Priester.~ ~Es ist bei jedermann,
5 23| wilden Wesen und Leben der Priester, so nicht vermochten, Keuschheit
6 23| vermeiden, haben sich etliche Priester bei uns in [den] ehelichen
7 23| Ursachen und Gruenden die Priester und andere Geistlich Eheweiber
8 23| Brauch gewesen, dass die Priester und Diakonen Eheweiber gehabt [
9 23| vor vierhundert Jahren die Priester zum Geluebde der Keuschheit
10 23| vonnoeten. Was kann auch der Priester und der Geistlichen Ehestand
11 23| dieses, naemlich dass die Priester und Geistlichen moegen ehelich
12 23| Historien beweisen, dass die Priester ehelich gewesen, so auch
13 23| willen, zu martern, und dazu Priester, deren man vor andern schonen
14 23| Geluebde getan; wie denn Priester und Moenche des mehreren
15 24| davon gepredigt und die Priester erinnert sind der schrecklichen
16 24| erlangen, nicht allein der Priester fuer sich, sondern auch
17 24| eine Kommunion sein, da der Priester und andere das Sakrament
18 24| Chrysostomus spricht, wie der Priester taeglich stehe und fordere
19 24| gehalten hat und die andern Priester und Diakonen kommuniziert.
20 24| empfangen vom Bischof oder Priester."~ ~So man nun keine Neuigkeit
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