Art.
1 23| durch eigen Vornehmen oder Geluebde Gottes der hohen Majestaet
2 23| Gebot durch kein menschlich Geluebde oder Gesetz mag geaendert
3 23| Jahren die Priester zum Geluebde der Keuschheit vom Ehestand
4 23| ehelich gewesen, so auch das Geluebde der Keuschheit so viele
5 23| aendern, also kann auch kein Geluebde Gottes Gebot aendern. Darum
6 23| diejenigen, so in der Jugend Geluebde getan; wie denn Priester
7 27| zu verehelichen. Denn die Geluebde vermoegen nicht Gottes Ordnung
8 27| aufbringen? Man ruehme das Geluebde und Pflicht, wie hoch man
9 27| Doctores sagen, dass die Geluebde, auch wider des Papsts Recht,
10 27| Wo die Pflichten der Geluebde keine anderen Ursachen haetten,
11 27| Gegenteil so hart, dass man die Geluebde halten muss, und sieht nicht
12 27| sieht nicht zuvor an, ob das Geluebde seine Art habe? Denn das
13 27| seine Art habe? Denn das Geluebde soll in moeglichen Sachen
14 27| paepstilche Rechte zerreissen die Geluebde, die unter fuenfzehn Jahren
15 27| dass solche gewoehnliche Geluebde unrechte, falsche Gottesdienste
16 27| unbuendig. Denn ein gottlos Geluebde, und das wider Gottes Gebot
17 27| Derhalben auch die, so durch Geluebde wollen rechtfertig werden,
18 27| haben, dass sie durch ihre Geluebde und Klosterwesen und =weise
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