Art.
1 Vorr| moegen werden. Als [wie] wir denn auch Gott den Allmaechtigen
2 1 | das selbst besteht, wie denn die Vaeter in dieser Sache
3 4 | ewiges Leben geschenkt wird. Denn diesen glauben will Gott
4 6 | Gnade vor Gott zu verdienen. Denn wer empfangen Vergebung
5 7 | Evangelii gereicht werden.~ ~Denn dieses ist genug zu wahrer
6 8 | eigentlich nichts anderes ist denn die Versammlung aller Glaeubigen
7 8 | werden, nicht fromm sind; wie denn Christus selbst anzeigt
8 12 | dass man von Suenden lasse; denn dies sollen die Fruechte
9 16 | rechter Glaube an Gott. Denn das Evangelium lehrt nicht
10 16 | ohne Suende geschehen mag. Denn so der Obrigkeit Gebot ohne
11 16 | Gott mehr gehorsam sein denn den Menschen. Act. 5, 29.~ ~
12 18 | Gottes Wort gegeben wird. Denn Paulus spricht 1 Kor. 2,
13 18 | Menschen ein freier Wille ist; denn sie haben je alle natuerlichen,
14 19 | Veraechtern Gottes; wie denn des Teufels Wille ist und
15 20 | sie gute Werke verbieten. Denn ihre Schriften von [den]
16 20 | troestlich und heilsam ist. Denn das Gewissen kann nicht
17 20 | mancherlei Werke vorgenommen. Denn etliche hat das Gewissen
18 20 | ohne Gott wie die Heiden. Denn der Teufel und [die] Gottlosen
19 20 | gottlose Menschen haben. Denn also wird vom Glauben gelehrt
20 20 | geschickt, gute Werke zu tun. Denn zuvor, dieweil es ohne den
21 20 | guten Werken kommen moege. Denn ausser dem Glauben und ausserhalb
22 21 | den Tuerken zu fuehren; denn beide sind sie in dem koeniglichen
23 21 | Hilfe bei ihnen suchen soll. Denn es ist allein ein einiger
24 23 | ist besser, ehelich werden denn brennen." Und nachdem Christus
25 23 | keusch zu leben, haben; denn Gott hat den Menschen Maennlein
26 23 | Erfahrung allzuklar gegeben. Denn was Gutes, was ehrbaren,
27 23 | Landen moechten einreissen. Denn es wird je diese Sache niemand
28 23 | aendern oder machen koennen denn gott selbst, welcher den
29 23 | Moerder von Anbeginn; welches denn wohl zusammenstimmt, dass
30 23 | dass sie ehelich werden, denn dass sie durch ihre Lust
31 23 | Jugend Geluebde getan; wie denn Priester und Moenche des
32 24 | Messe sollen abgetan haben. Denn das ist oeffentlich, dass
33 24 | und Ernst gehalten wird denn bei den Widersachern. So
34 24 | merklich Aenderung geschehen, denn dass an etlichen Orten deutsche
35 24 | schrecklichen Bedrohung (so denn billig einen jeden Christen
36 24 | Erbsuende und andere Suende sei denn der einige Tod Christi,
37 24 | Schrift an vielen Orten an. Denn also steht geschrieben zu
38 24 | Gnade zu erlangen, wie man denn weiss, dass man die Messe
39 24 | Suende ein Opfer anzurichten (denn das Opfer ist zuvor geschehen),
40 24 | vieler Vaeter Schriften. Denn Chrysostomus spricht, wie
41 24 | und Diakonen kommuniziert. Denn also lauten die Worte im
42 24 | unchristlich verdammt werden. Denn man hat vorzeiten auch in
43 25 | dieses Teils nicht abgetan. Denn diese Gewohnheit wird bei
44 25 | die Absolution zu achten; denn es sei nicht des gegenwaertigen
45 25 | der da die Suende vergibt. Denn sie wird an Gottes Statt
46 25 | glauben, nicht weniger, denn so Gottes Stimme vom Himmel
47 25 | christlicher Busse schicklicher denn zuvor in langer Zeit geschrieben
48 25 | Suende namhaftig zu erzahlen. Denn solches ist unmoeglich,
49 26 | Gottes Gebot verdunkelt: denn mann setzte diese Traditionen
50 26 | Bescherung der Gewissen geraten. Denn es war nicht moeglich, alle
51 26 | Gnade Christi gehoert haben. Denn man sieht bei den Summisten
52 26 | Tradition gewachsen sind. Denn das Evangelium zwingt, dass
53 26 | Teufelslehren genannt. [*Denn also lauten St. Paulus'
54 26 | Wahrheit erkannt haben."] Denn dies ist stracks dem Evangelio
55 26 | ihren Schriften befinden. Denn sie haben allezeit gelehrt
56 26 | werden nicht ausgeworfen denn durch Fasten und Gebet."
57 26 | die alten Vaeter gehalten. Denn im Orient hat man das Osterfest
58 27 | zuwider] gehandelt ist. Denn zu St. Augustine Zeiten
59 27 | gewesen in Jungfrauenkloestern denn Moenchskloestern, so sich
60 27 | in Vorzeiten missfallen; denn sie haben wohl gesehen,
61 27 | Verstand gehabt [haben].~ ~Denn sie gaben vor, dass Klostergeluebe
62 27 | Klostergeluebde hoeher gepriesen denn die Taufe; item, dass man
63 27 | verdiente mit dem Klosterleben denn mit allen andern Staenden,
64 27 | Geistlichkeit dienen, wie denn dieser Stuecke keines verneint
65 27 | keines verneint werden mag, denn man findet's in ihren eigenen
66 27 | viel eine andere Gestalt. Denn vorzeiten kamen sie der
67 27 | haben, sich zu verehelichen. Denn die Geluebde vermoegen nicht
68 27 | wieviel weniger sollen sie denn binden, Statt und Kraft
69 27 | dispensiert oder erlaubt. Denn es gebuehrt keinem Menschen
70 27 | Geluebde seine Art habe? Denn das Geluebde soll in moeglichen
71 27 | fuenfzehn Jahren geschehen sind. Denn sie halten's dafuer, dass
72 27 | Schwachheit noch mehr Jahre zu; denn er verbietet, das Klostergeluebde
73 27 | den Kloestern zu gehen; denn sie des mehreren Teils in
74 27 | derselben Ehe zerreissen sollte. Denn St. Augustinus sagt 27.quaest.,
75 27 | nichtig und unbuendig seien. Denn aller Gottesdienst, von
76 27 | Gottes Befehl entgegen; wie denn Christus selbst sagt Matth.
77 27 | Was ist nun dies anders, denn die Herrlichkeit und Preis
78 27 | sind sie auch unbuendig. Denn ein gottlos Geluebde, und
79 27 | fehlen der Gnade Gottes. Denn dieselben rauben Christo
80 27 | frommm und gerecht macht. Denn Gerechtigkeit des Glaubens,
81 27 | Vollkommenheit sein sollen. Denn die christliche Vollkommenheit
82 27 | Gewissen im Ehestand ist. Denn daraus, so der gemeine Mann
83 27 | Gott bass [besser] gefiele denn der andern Leben. Sie haben
84 27 | nicht schuldig sei. Dieweil denn solches alles falsch, eitel
85 28 | reichen und zu handeln. Denn Christus hat die Apostel
86 28 | Personen, danach der Beruf ist. Denn damit werden gegeben nicht
87 28 | man anders nicht erlangen denn durch das Amt der Predigt
88 28 | der heiligen Sakramente. Denn St. Paulus spricht Roemer.
89 28 | Regiment nichts ueberall. Denn das weltliche Regiment geht
90 28 | mit viel andern Sachen um denn das Evangelium; welche Gewalt
91 28 | ineinandermengen und =werfern. Denn die geistliche Gewalt hat
92 28 | weltlichen Haendeln; wie denn auch Christus selbst gesagt
93 28 | Evangelium predigen wuerde, denn das wir euch gepredigt haben,
94 28 | Orden der Kirchendiener. Denn die den Bischoefen diese
95 28 | setzen und aufzurichten; wie denn oben angezeigt ist, und
96 28 | genugtue und Gnade erlange. Denn es wird die Ehre des Verdienstes
97 28 | haben aufzurichten, wie denn etliche davon schreiben; [
98 28 | nicht vergeben, man eresuche denn zuvor den Vorbehalter des
99 28 | Kirchenpoenen reden.~ ~Woher haben denn die Bischoefe Recht und
100 28 | Gewissen zu verstricken? Denn St. Petrus verbietet in [
101 28 | gegeben sei. Warum mehren sie denn die Suende mit solchen Aufsaetzen?~ ~
102 28 | Christo." Item: "So ihr denn gestorben seid mit Christo
103 28 | Satzungen, was lasset ihr euch denn fangen mit Satzungen, als
104 28 | verstricken, warum verbietet denn die goettliche Schrift so
105 28 | dieselben Teufelslehren? Sollte denn der Heilige Geist solches
106 28 | Gottesdienste zu erzwingen. Denn man muss in der Christenheit
107 28 | zur Rechtfertigung, wie denn St. Paulus zu den Galatern
108 28 | knechtische Joch verknuepfen!" Denn es muss je der vornehmste
109 28 | verdienen.~ ~Was soll man denn halten vom Sonntag und dergleichen
110 28 | andern Aergernis brechen; wie denn neimand sagt, dass das Weib
111 28 | dergleichen Feier und Weise. Denn die es dafuer achten, dass
112 28 | aufgerichtet sei, die irren sehr. Denn die Heilige Schrift hat
113 28 | solche Disputationes anders denn Fallstricke des Gewissens?
114 28 | Fallstricke des Gewissens? Denn wiewohl sie sich unterstehen,
115 28 | Suende, die es nicht halten; denn die Apostel haben auch selbst
116 28 | eine Zeitlang verboten. Denn man muss Achtung haben in
117 28 | nehmen niemand auf, ehe er denn zuvor einen Eid getan habe,
118 28 | christlicher Kirche zu erhalten; denn viele Satzungen, von den
119 28 | Gott mehr gehorsam sein denn den Menschen.~ ~St. Petrus
120 Schl| streitig geachtet werden. Denn wiewohl man viel mehr Missbraeuche
121 Schl| leichtlich zu ermessen [sind]. Denn man [hat] in Vorzeiten sehr
122 Schl| zuentgegen [zuwider] waere. Denn es ist je am Tage und oeffentlich,
|