Soziale
und politische Schwierigkeiten
51. »In Afrika ist die Notwendigkeit, das Evangelium
auf das konkrete Leben anzuwenden, stark zu spüren. Wie könnte man
Christus auf diesem riesigen Kontinent verkünden und dabei vergessen, dab
es sich um eines der ärmsten Gebiete der Welt handelt? Wie könnte man
die leiderfüllte Geschichte eines Landes unberücksichtigt lassen, wo
viele Nationen sich noch immer mit Hunger, Krieg, Rassenspannungen und
Stammesfehden, politischer Unsicherheit und Verletzung der Menschenrechte
herumschlagen? Das alles bedeutet eine Herausforderung für die Evangelisierung«.64
Sämtliche Vorbereitungsdokumente wie
auch die Diskussionen im Verlauf der Versammlung haben ausführlich die
Tatsache hervorgehoben, dab Fragen wie die wachsende Armut in Afrika, die
Urbanisierung, die internationale Verschuldung, der Waffenhandel, das Problem
der Flüchtlinge und Vertriebenen, die Bevölkerungsprobleme und
Bedrohungen, die auf der Familie lasten, die Emanzipation der Frauen, die
Ausbreitung von AIDS, das Fortbestehen der Sklaverei in einigen Gegenden, der
Ethnozentrismus und die Stammesfehden zu den wesentlichen Herausforderungen
gehören, die von der Synode untersucht wurden.
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