Adressaten des
Schreibens
7. Mit diesem Nachsynodalen Apostolischen
Schreiben will ich mich gemeinsam mit der Sonderversammlung für Afrika der
Bischofssynode in erster Linie an die Hirten und an die gläubigen Laien,
sodann an die Brüder und Schwestern der anderen christlichen Konfessionen,
an alle, die sich zu den groben monotheistischen Religionen bekennen,
insbesondere an die Anhänger der traditionellen afrikanischen Religion,
und an alle Menschen guten Willens wenden, denen in der einen oder anderen
Weise die geistig-geistliche und materielle Entwicklung Afrikas am Herzen liegt
oder die das Schicksal dieses groben Kontinents in Händen haben.
Vor allem denke ich natürlich an die
Afrikaner selber und an alle, die auf dem Kontinent wohnen; ich denke besonders
an die Söhne und Töchter der katholischen Kirche: Bischöfe,
Priester, Diakone, Seminaristen, Mitglieder der Institute des geweihten Lebens
und der Gesellschaften apostolischen Lebens, Katechisten und alle, die den
Dienst an ihren Brüdern und Schwestern zu ihrem Daseinsideal machen. Ich
möchte sie im Glauben stärken (vgl. Lk 22, 32) und ermuntern,
auszuharren in der Hoffnung, die der auferstandene Christus schenkt, und so
jede Versuchung zur Mutlosigkeit zu überwinden.
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