13. Es war in der Tat die
Synode der Auferstehung und der Hoffnung, wie die Synodenväter in den
Einleitungssätzen ihrer an das Volk Gottes gerichteten Botschaft
voller Freude und Begeisterung erklärt haben. Es sind Worte, die ich mir
gern zu eigen mache: »Wie Maria Magdalena am Morgen nach der Auferstehung, wie
die Jünger von Emmaus mit brennendem Herzen und erleuchtetem Geist, so
verkündet die Sonderversammlung für Afrika der Bischofssynode: Christus,
unsere Hoffnung, ist auferstanden. Er ist zu uns gekommen und mit uns gegangen.
Er legte uns die Schrift aus und sagte: ?Ich bin der Erste und der Letzte und
der Lebendige. Ich war tot, doch nun lebe ich in alle Ewigkeit, und ich habe
die Schlüssel zum Tod und zur Unterwelt' (Offb 1, 17-18) [...]. Und
wie der heilige Johannes auf Patmos in besonders schwerer Zeit hoffnungsvolle
Prophezeiungen für das Volk Gottes empfangen hat, so verkünden auch
wir die Hoffnung. Zu diesem Zeitpunkt, da soviel durch politische Interessen
geschürter Bruderhab unsere Völker spaltet, in einem Augenblick, da
die Last der internationalen Verschuldung oder der Geldentwertung sie erdrückt,
wollen wir, die Bischöfe Afrikas, gemeinsam mit allen Teilnehmern an
dieser heiligen Synode in Einheit mit dem Heiligen Vater und allen unseren
Brüdern im Bischofsamt, die uns erwählt haben, dir, Familie Gottes in
Afrika, dir, Familie Gottes in aller Welt, ein Wort der Zuversicht und des
Trostes widmen: Christus, unsere Hoffnung, lebt, auch wir werden leben!«.14
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