24. Die Vorlage der Lineamenta
am 25. Juli 1990 in Lomé, Togo, anläblich der neunten
Vollversammlung von S.E.C.A.M. war zweifellos ein neuer und bedeutsamer
Abschnitt auf dem Vorbereitungsweg zur Sonderversammlung. Man darf wohl sagen,
dab die Veröffentlichung der Lineamenta die Synodenvorbereitungen
in allen Teilkirchen Afrikas entscheidend in Gang gebracht hat. Die Versammlung
von S.E.C.A.M. in Lomé hat ein Gebet für die Sonderversammlung
angenommen und ersucht, dab es bis nach Abhaltung der Synode sowohl
öffentlich wie privat in allen afrikanischen Pfarreien verrichtet werden
sollte. Das war eine wirklich gelungene Initiative von S.E.C.A.M., die auch in
der Universalkirche nicht unbeachtet geblieben ist.
Um dann die Verbreitung der Lineamenta
zu fördern, haben zahlreiche Bischofskonferenzen und Diözesen das
Dokument in ihre Sprache übersetzt, wie zum Beispiel in Swahili, ins
Arabische, ins Madagassische und andere Sprachen. »Von verschiedenen
Bischofskonferenzen, theologischen Institituten und Priesterseminaren,
Vereinigungen von Ordensinstituten, Diözesen,einigen wichtigen
Tageszeitungen und Zeitschriften, von einzelnen Bischöfen und Theologen
wurden über die Themen der Synode Veröffentlichungen her- ausgegeben
und Vorträge und Symposien veranstaltet«.31
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