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Ioannes Paulus PP. II
Novo Millennio

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  • II
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Das Zeugnis der Evangelien

17. Die Betrachtung des Angesichtes Christi muß sich an dem inspirieren, was uns die Heilige Schrift über ihn sagt, die von Anfang bis Ende von seinem Geheimnis durchzogen ist. Was im Alten Testament geheimnisvoll angedeutet ist, wird im Neuen voll enthüllt, so daß der heilige Hieronymus mit Entschiedenheit urteilt: »Die Schrift nicht kennen heißt Christus nicht kennen«.8 Wenn wir in der Schrift verankert sind, öffnen wir uns dem Wirken des Geistes (vgl. Joh 15,26), das jenen Schriften zugrunde liegt, und zugleich dem Zeugnis der Apostel (vgl. Joh 15,27). Sie haben Christus, das Wort des Lebens, lebendig erfahren, mit ihren Augen gesehen, mit ihren Ohren gehört und mit ihren Händen berührt (vgl. 1 Joh 1,1).

Durch ihre Vermittlung erreicht uns eine Schau des Glaubens, die auf einem klaren geschichtlichen Zeugnis fußt: ein glaubhaftes Zeugnis, das uns die Evangelien trotz ihrer komplizierten Redaktion und mit einer vorwiegend katechetischen Absicht in ganz zuverlässiger Weise überliefern. 9




8) »Ignoratio enim Scripturarum ignoratio Christi est«: Comm. in Is., Prol.: PL 24,17.



9) Vgl. II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution über die göttliche Offenbarung Dei Verbum, 19.






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