102-ergeh | ergre-knupf | kon-trost | tugen-zwolf
Fettdruck = Main text
Kap., N. Grau = Kommentar
1 | 102
2 | 103
3 1, 1(6) | Spes, 22; AAS 58 (1966), S. 1042.~
4 7, 14(127)| Spes, 40; AAS 58 (1966), S. 1057-1059; PAUL VI., Apostolisches
5 7, 14(127)| AAS 58 (1966), S. 1057-1059; PAUL VI., Apostolisches
6 | 137
7 | 138
8 7, 14(125)| Paolo VI, XXIII (1975), S. 1568 (Schlußwort zum Heiligen
9 3, 4(42) | 32; Tob 3, 2 f. 11 f.; 8, 16f.; 1 Makk 4, 24.~
10 | 17k
11 5, 9(108) | Lumen Gentium, 62; AAS 57 (1965), S. 63.~
12 8, 15 | Peter, am 30. November 1980, dem ersten Sonntag im Advent,
13 | 26
14 | 27
15 | 29
16 3, 4(53) | Ps 40, 11, 98, 2f.; Jes 45, 21; 51, 5.8; 56,
17 | 36
18 | 45
19 5, 8(83) | Vgl. 1 Kor 15, 54f.~
20 | 56
21 | 57
22 | 61
23 | 62
24 | 67
25 | 72
26 | 86
27 | 88
28 | 89
29 | 98
30 7, 13(112)| Vgl. Job 14, 9f.~
31 | ab
32 5, 8 | Auferstandenen - der »am Abend dieses ersten Tages der
33 4, 6 | der sich nie vom Vater abgewendet und sein Haus nicht verlassen
34 7 | Sendung offenbart hat, Zeugnis ablegen, indem sie es zunächst als
35 8, 15 | Gott, deren verletzende Ablehnung durch den heutigen Menschen
36 3, 4 | dessen geistlicher Vater Abraham kraft seines Glaubens ist.
37 1, 1 | Worte wurden während der Abschiedsreden gesprochen, am Ende des
38 2, 3 | Evangelium verkündet«, und daß er abschließend hinzufügt: »Selig ist, wer
39 2, 3 | erinnern. Zahlreich sind die Abschnitte in der Unterweisung Christi,
40 7, 14 | all jene Handlungen und Absichten läutern, in denen wir das
41 5, 8 | Menschenkindern von Natur aus absolut unschuldig und frei von
42 6, 10 | wie die Hindernisse und Abstände, die Menschen und Nationen
43 7, 14 | dem, der empfängt, einen Abstand voraussetzt und aufrecht
44 1, 2 | lehren uns ja nicht so sehr, abstrakt über das Geheimnis Gottes
45 5, 8 | alle Tränen von ihren Augen abwischen wird; der Tod wird nicht
46 6, 10 | im Konzilsdokument erst abzeichneten und damals die ganze Gefahr,
47 6, 12 | ihrem Wesen nach darauf abzielt, Gleichheit und Gleichstellung
48 5, 7 | Menschen enthüllt, qui talem ac tantum meruit habere Redemptorem,70
49 1, 1 | wir: »Christus, der neue Adam, macht... dem Menschen den
50 5, 8 | Welt nicht der Ungehorsam Adams und die Erbschuld lasteten.
51 8, 15 | 1980, dem ersten Sonntag im Advent, im dritten Jahr meines
52 4, 6 | Großzügigkeit erklärt, über die der ältere dann so in Zorn gerät. Die
53 3, 4(52) | fast rechtlicher Art ist ändert daran nichts. Wenn im Alten
54 1, 1 | Leiden und Hoffnungen, ihren Ängsten und Erwartungen gefordert.
55 7, 14 | Wiedergutmachung des Bösen und des Ärgenisses, Behebung des Schadens,
56 7, 14 | Kapitulieren vor dem Bösen, dem Ärgernis, vor der erlittenen Schädigung
57 7, 14 | jedoch auf den Bereich der äußeren, der Sachgüter, während
58 4, 5 | als Tagelöhner - , scheint äußerlich durch den Hunger und das
59 4, 6 | das Ergebnis einer rein äußerlichen Wertung. Entsprechend einer
60 7, 13 | Menschen treu ist bis zum Äußersten, bis zum Kreuz, zum Tod
61 4, 6 | die im Neuen Testament agápe genannt wird. Solche Liebe
62 6, 10 | wenigen Jahrzehnten nicht ahnen konnte. Die schöpferische
63 8, 15 | menschlich ist und was nach der Ahnung vieler unserer Zeitgenossen
64 7, 14 | unsere Handlungen echte Akte des Erbarmens, noch hat
65 2, 3 | meisten an. Bevor wir uns allerdings im folgenden Abschnitt unserer
66 3, 4(52) | Bild besteht aus dem eher allgemeinen Inhalt des Verbums hanan,
67 3, 4 | Wort Gerechtigkeit selbst allmählich das vom Herrn gewirkte Heil
68 7 | Erbarmen bekennt und ihm allzeit treu bleibt, das Recht und
69 5, 7 | Menschen. Dieser Bund, der so alt ist wie der Mensch und auf
70 7, 14 | evangelische Armut der Träger von Amt und Verwaltung sowie des
71 5, 7 | Heilsordnung, die Gott vom Anbeginn her im Menschen und durch
72 6, 10 | begrenzt erfährt, fühlt er andererseits in seiner Sehnsucht, daß
73 1, 2 | der UNESCO, der FAO und anderswo), sie aber auch im Lichte
74 8, 15 | oben Gesagte ist nur eine Andeutung. Der Mensch von heute stellt
75 5, 8 | dem Erbarmen des Menschen anempfiehlt.~Christus ist als Gekreuzigter
76 3, 4 | Menschen die Gegenwart Gottes anerkennen, der sich schon als Schöpfer
77 5, 8 | der Tod, der sich seit den Anfängen der Menschheitsgeschichte
78 3, 4(52) | tiefsten Sinn in seiner anfänglichen Bedeutung: Liebe, die schenkt;
79 8, 15 | der das göttliche Erbarmen anfleht entsprechend den Notwendigkeiten
80 7, 13 | um die Christus den Vater anflehte und die der Heilige Geist
81 5, 7 | unserer Überlegungen ist es angebracht, uns noch eingehender dem
82 4, 5 | der Mensch aller Zeiten, angefangen von dem, der als erster
83 6, 10 | ist. Von mancherlei Seiten angefordert, muß er das eine wählen,
84 3, 4 | Tatsachen und Texte seien angeführt: der Beginn der Geschichte
85 5, 8 | Geschichte des Menschen angeht - gegen Sünde und Tod.~Im
86 8, 15 | erblicken, dem Zeitalter angemessen, in dem es uns zu leben
87 5, 7 | Menschen zur Würde eines angenommenen Sohnes Gottes steht in der
88 5, 7 | seinem Leben teilzuhaben; als angenommener Sohn der Wahrheit und Liebe
89 6, 11 | bedroht. Die existentielle Angst nimmt zu, vor allem - wie
90 8, 15 | heute stellt sich oft die angsterfüllte Frage nach der Lösung der
91 4, 6 | auch von seinen Jüngern und Anhängern verstanden und geübt. In
92 5, 8 | in ihre Mitte trat... sie anhauchte und zu ihnen sprach: Empfangt
93 3, 4(52) | Wortwurzel her die Mutterliebe anklingen (rehem = Mutterschoß). Der
94 3, 4(52) | selbst, wie sie in hesed anklingt. Auf diesem psychologischen
95 5, 8 | Himmel und eine neue Erde«88 ankündigt, wo Gott »alle Tränen von
96 7 | wir uns der Worte, die aus Anlaß der Menschwerdung des Gottessohnes
97 7, 14 | einen Beitrag in dem großen Anliegen der personalen Würde und
98 7, 14 | dieser Sicht ergibt sich die Anmaßung, die zwischenmenschlichen
99 7, 14 | als ihm selbst erwiesen annimmt.121 Dieses Vorbild ins Auge
100 7, 14 | hierin im Höchstmaß Beispiel, Anregung und Aufruf. Auf dieses ergreifende
101 7, 13(114)| Vgl. 1 Kor 11, 26; Anrufung im »Missale Romanum«.~
102 | ans
103 4, 5 | er daran nicht gedacht. Anscheinend denkt er auch jetzt noch
104 4, 6 | vom verlorenen Schaf66 und anschließend von der verlorenen Drachme.67
105 1, 1 | lebendig gemacht hat«.4~Im Anschluß an die Lehren des Zweiten
106 1, 2 | aufmerksam machen (wie in den Ansprachen vor der UNO, der UNESCO,
107 3, 4 | höchste Loblied auf den Herrn anstimmen wollen, den Gott der Liebe
108 2, 3 | Selig ist, wer an mir keinen Anstoß nimmt«.21~Jesus offenbarte
109 7, 14 | gesprochen hat, auf das alle Anstrengungen auf sozialem und kulturellem,
110 1, 1 | neigen, Theozentrik und Anthropozentrik voneinander zu trennen und
111 1, 1 | konzentriert, je mehr sie sozusagen anthropozentrisch ist, desto mehr muß sie
112 6, 11 | militärische Technik einander antun können; sie erwächst auch
113 2, 3 | mit dem gleichen Zeugnis antwortet, mit dem er in Nazaret seine
114 3, 4 | dem Gott der Erbarmungen anvertraut. Alle Färbungen der Liebe
115 8, 15 | des Heiligen Geistes ihre Anwesenheit in der Welt von heute deutlich
116 7, 14 | die Gabe in dem Bewußtsein anzunehmen weiß, daß er mit diesem
117 5, 7(71) | Apg 10, 38.~
118 7 | Jesu Christi und seiner AposteI, für das Erbarmen Gottes
119 7, 14 | mehrhundertjährige Erfahrung im Apostolat verweisen, liegt nichts
120 7, 14(127)| S. 1057-1059; PAUL VI., Apostolisches Schreiben Paterna cum benevolentia,
121 6, 10 | seine Intelligenz und seine Arbeit haben tiefreichende Veränderungen
122 8, 15 | auszusprechen, oder in einem areligiösen Bewußtsein auch kein entsprechendes
123 6, 12 | sollen, in der Praxis oft arg entstellt werden. Obwohl
124 7, 14 | nimmt (z.B. im Fall des Arztes, der behandelt; des Lehrers,
125 6, 12 | nicht, die verschiedenen Aspekte der Gerechtigkeit, wie sie
126 6, 11 | heute vorhandenen Vorrats an Atomwaffen eine teilweise Selbstzerstörung
127 7, 13 | daß das Erbarmen unter den Attributen und Vollkommenheiten Gottes
128 7, 14 | Begehrlichkeit128 überlassen, aufbauen könnte. Im Namen dieses
129 6, 12 | Ordnung, die sich auf sie aufbaut; sie weist nur unter einem
130 3, 4 | wendet sich nach seinem Aufbegehren auch Ijob in seinem entsetzlichen
131 4, 5 | den Entschluß: »Ich will aufbrechen und zu meinem Vater gehen
132 5, 7 | ersten Mal vernehmen: »Er ist auferstanden!«. Sie werden es weitersagen
133 5, 8 | Christus am dritten Tag auferweckt worden ist«,87 stellt das
134 7, 14 | Wohltat für den anderen auffassen und üben, während ein echter
135 6, 11 | Zivilisation auf Grundlagen aufgebaut sind, die eine fundamentale
136 4, 5 | Vater erhaltene Vermögen aufgebraucht hat und ins väterliche Haus
137 1, 1 | wechselvollen Bild der Zeiten aufgegeben - gleichzeitig ein Weg,
138 4, 6 | gleichsam wiedergefunden und »aufgewertet«. Der Vater läßt ihn in
139 5, 7 | Sünde des Menschen wird »aufgewogen« durch das Opfer des Gott -
140 5, 7 | unbeschreiblichen Qualen seinen Geist aufgibt.73 Gerade in diesen Stunden
141 4, 5 | Erbarmens besonders deutlich aufleuchtet (wenn auch das Wort »Erbarmen«
142 1, 2 | Gelegenheiten weiterhin aufmerksam machen (wie in den Ansprachen
143 4, 5 | zurückzukehren und den Vater um Aufnahme zu bitten - nicht aufgrund
144 4, 6 | Vermögen verschleudert hat, aufnimmt; sie kommt noch mehr in
145 7, 14 | Abstand voraussetzt und aufrecht erhält. Aus dieser Sicht
146 7, 14 | uns mit Wort und Beispiel aufruft: »Umsonst habt ihr empfangen,
147 2, 3 | den Vater sehen.~Es ist aufschlußreich, daß Jesus den von Johannes
148 6, 10 | Wissen der Menschheit. Der Aufschwung der Informatik zum Beispiel
149 3, 4 | als es das goldene Kalb aufstellte. Über diesen Akt des Bundesbruches
150 7, 14 | Erbarmens, das uns in Christus aufstrahlt, zu verkünden und ins Leben
151 4, 5 | für die verlorene Würde auftaucht, für jene Würde, die dem
152 6, 10 | jenseits der künstlichen Aufteilungen der Geographie oder der
153 1, 1 | für Christus selbst weiter auftun müssen. Heute möchte ich
154 4, 6 | eigentlich, wenn es wieder aufwertet, fördert und aus allen Formen
155 6, 11 | die Ursachen dieser Unruhe aufzudecken oder mit den Mitteln der
156 6, 12 | vollständige Abhängigkeit aufzuerlegen, zum eigentlichen Beweggrund
157 7, 13 | Vaters, die verlorenen Söhne aufzunehmen, die zu seinem Hause zurückkehren.
158 7, 13 | schwierig, sie alle hier aufzuzählen und zusammenzufassen, sind
159 5, 8 | schwierigen und schmerzlichen Augenblicken als sein unglückliches Schicksal
160 2, 3 | verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen
161 7, 14 | ständigen Entdeckung und ausdauernden Verwirklichung der Liebe
162 7 | muß sich, indem sie die Ausdruckskraft dieser inspirierten Worte
163 1, 2 | verschiedenen Bildern und Ausdrucksweisen - als »Erbarmen« beschrieben
164 4, 5 | eine große Hungersnot ausgebrochen war«. In dieser Lage »hätte
165 6, 10 | seine Macht über die Natur ausgedehnt; er hat eine vertiefte Kenntnis
166 6, 12 | der Idee der Gerechtigkeit ausgehen und deren Verwirklichung
167 1, 2 | Vermittlung der Geschöpfe sucht, ausgehend von der sichtbaren Welt -
168 5, 7 | der Liebe gründet, von ihr ausgeht und ihr zustrebt. Im Leiden
169 8, 15 | zeitgenössischen Zivilisation noch so ausgeprägt, die Verneinung Gottes in
170 6, 12 | die nur auf Nützlichkeit ausgerichtete Beziehung von Mensch zu
171 3, 4 | Leiden und Unglück aller Art ausgesetzt sind. Sowohl das physische
172 1, 1 | Enzyklika Redemptor Hominis ausgesprochen habe - , dann sagen uns
173 4, 6 | Verschwender zum Ausdruck, deren Ausmaß sogar den Widerspruch und
174 8, 15 | einer Gefahr schrecklichen Ausmaßes bedroht ist. Dasselbe Geheimnis
175 1, 1 | Jesus Christus auf den Vater ausrichten. Während verschiedene Geistesströmungen
176 7, 13 | betrachtet und sich auf ihn ausrichtet, auf sein Leben und sein
177 4, 5 | spricht vor allem seine Ausrichtung auf die materiellen Güter.
178 2, 3 | ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe«.19 Diese Sätze sind bei
179 2, 3 | wenn er in der Bergpredigt ausruft: »Selig die Barmherzigen,
180 2, 3 | wieder, Lahme gehen, und Aussätzige werden rein; Taube hören,
181 6, 12 | anderem, zur Formulierung der Aussage geführt: summum ius, summa
182 7, 14 | Gebieten, auf die zahlreiche Aussagen des letzten Konzils und
183 7, 14 | Erbarmen zu befreien und ausschließlich auf die Gerechtigkeit zu
184 4, 6 | ereignet, läßt sich nicht »von außen her« werten. Unsere Vorurteile
185 5, 7 | die nicht einmal vor dem außerordentlichen Opfer des Sohnes zurückweicht,
186 8, 15 | Kirche um so nachdrücklicher aussprechen, nicht nur in ihrem eigenen
187 6, 10 | Weltgeschehen und einen wachsenden Austausch der Ideen. Die Errungenschaften
188 5, 8 | des ganzen »wunderbaren Austausches« (admirabile commercium),
189 7, 13 | hütet und aus denen sie austeilt. Große Bedeutung kommt in
190 6, 11 | nun offenbar nicht mehr ausweichen kann.~
191 8, 15 | mit Christus am Kreuze auszurufen: »Vater, vergib ihnen, denn
192 8, 15 | in der Tradition sowie im authentischen Glaubensleben so vieler
193 7, 13 | zugängliche.~Die Kirche lebt ein authentisches Leben, wenn sie das Erbarmen
194 3, 4(35) | Vgl. Bar 2, 11-3, 8.~
195 6, 10 | Gefahr, welche sie in sich bargen, noch nicht voll erkennen
196 5, 8 | Menschenherzens« hinweisen (nämlich »barmherzig« zu sein), nicht in derselben
197 8, 15 | Geheimnis Christi geoffenbarte barmherzige Liebe. Ebendieses Geheimnis
198 3, 4 | Mose feierlich als »ein barmherziger und gnädiger Gott, langmütig,
199 5, 9 | wir sie auch Mutter der Barmherzigkeit, Unsere Liebe Frau vom Erbarmen
200 6, 12 | vielfältige Tendenz, an deren Basis das menschliche Bewußtsein
201 6, 12 | begonnen wurde. Nicht umsonst beanstandete Jesus bei seinen Zuhörern,
202 4, 6 | neu enthüllen. Unsere Zeit bedarf seiner, trotz vielfacher
203 6, 11 | haben und zu ihrem Einsatz bedenkenlos bereit sind. Man denke in
204 3, 4 | gewirkte Heil und sein Erbarmen bedeutete.53 Das Erbarmen unterscheidet
205 3, 4 | Rückkehr aus dem Exil.36~Es ist bedeutsam, daß die Propheten in ihrer
206 3, 4(52) | Alten Testament auch den Bedeutungsgehalt des Wortes hamal ein, das
207 3, 4 | göttlichen Erbarmens vieler bedeutungsverwandter Ausdrücke; sie unterscheiden
208 3, 4(52) | Bücher des Alten Testaments bedienen sich, um den Begriff »Erbarmen«
209 3, 4 | aus.52~Das Alte Testament bedient sich beim Preis des göttlichen
210 7, 14 | psychologisch oder sozial bedingten Schwierigkeiten zum Trotz;
211 5, 9 | sind und in Gefahren und Bedrängnissen weilen, bis sie zum seligen
212 5, 7 | den Menschen trifft und bedrängt, sich auch in sein Herz
213 6, 11 | Überfluß leben, andere, bedürftige, die unter dem Elend leiden
214 7, 14 | des Wohltäters, der die Bedürftigen unterstützt), wird tatsächlich
215 6, 10 | eineinhalb Jahrzehnten seit der Beendigung des Zweiten Vatikanischen
216 1, 2 | und schwach, zum Besten befähigt und zum Schlimmsten bereit.
217 2, 3 | humana, der geschichtlichen Befindlichkeit des Menschen, die auf verschiedene
218 2, 3 | geht hier nicht nur um die Befolgung eines Gebotes oder einer
219 8, 15 | den schlimmsten Drohungen befreit.~Der zeitgenössische Mensch
220 1, 2 | scheinen den Menschen zu befremden, der dank eines in der Geschichte
221 2, 3 | zu wirken und zu lehren begann~Vor seinen Landsleuten in
222 4, 5 | Verlassen des väterlichen Hauses begeben hatte, »eine große Hungersnot
223 7, 13 | Gott besonders oft und nahe begegnet. Nach den Worten Christi
224 7, 14 | Mensch, seiner dreifachen Begehrlichkeit128 überlassen, aufbauen
225 4, 6 | vollen Wahrheit zu sehen beginnt (dieses Sehen in Wahrheit
226 6, 10 | einerseits als Geschöpf vielfach begrenzt erfährt, fühlt er andererseits
227 2, 3 | physischen und moralischen Begrenztheit und Gebrechlichkeit des
228 2, 3 | Ausdrücke und der Inhalt der Begriffe, vor allem der Begriffsinhalt
229 6, 11 | Noch immer finden wir neben begüterten Menschen, die im Überfluß
230 6, 12 | höchstes Unrecht. Diese Behauptung entwertet die Gerechtigkeit
231 7, 14 | Bösen und des Ärgenisses, Behebung des Schadens, Genugtuung
232 5, 7 | zugänglich macht. Auf diese Weise beinhaltet die Erlösung die Offenbarung
233 7, 14 | Gutes tut, seinerseits einen Beitrag in dem großen Anliegen der
234 6, 10 | Menschengeschlechtes, durch die Bejahung der gegenseitigen Abhängigkeit
235 6, 11 | Tatsachen sind allgemein bekannt. Der Zustand der Ungleichheit
236 4, 6 | Ausdruck »hesed« her bereits bekannter Wesenszug - wird in ergreifender
237 6, 10 | seines Sozialverhaltens bekommen. Er hat erlebt, wie die
238 8, 15 | unvergleichliche Würde des Menschen zu bekräftigen, verpflichtet mich gleichzeitig,
239 1, 1 | auf unsere Zeit hin neu bekräftigt.~Je mehr sich die Sendung
240 2, 3 | Täufers.~Im Rahmen dieser Bekundung der Gegenwart Gottes als
241 7, 13 | wenn er mit schwerer Schuld beladen ist. In diesem Sakrament
242 6, 11 | Hunger sterben; ihre Zahl beläuft sich auf Dutzende, ja auf
243 3, 4 | Sie bedeuten, daß wir die belebenden Wurzeln und die innigsten
244 2, 3 | so sehr Gegenstand einer Belehrung, sondern in erster Linie
245 4, 5 | auch den Vater verletzt und beleidigt hat. Dieses Verhalten, das
246 8, 15 | unerläßliche Voraussetzung der Bemühung um eine bessere und menschlichere
247 7, 13 | Indem die Kirche zahlreiche Bemühungen in diesem Sinn unternimmt,
248 6, 11 | Unruhe spüren nicht nur die Benachteiligten und die Unterdrückten, sondern
249 7, 14(127)| Apostolisches Schreiben Paterna cum benevolentia, bes. Nr. 1 und 6; AAS 67 (
250 1, 2 | Menschen auf dieser Erde berechtigen, sondern auch vielfache
251 1, 1 | Vertiefung und vielfache Bereicherung des Wissens um die Kirche -
252 2, 3 | Gerade wegen der Art und des Bereichs, in denen sich die Liebe
253 4, 5 | sein; es mußte ihm Schmerz bereiten und ihn in gewisser Hinsicht
254 3, 4 | bewahrt«.56 »Auch wenn die Berge von ihrem Platz weichen... -
255 6, 11 | heutige Zivilisation verfügt, bergen ja nicht nur die Möglichkeit
256 2, 3 | begonnen hatte: »Geht und berichtet Johannes, was ihr gesehen
257 5, 8 | irdischen Existenz des Menschen berührt; es ist die letzte Vollendung
258 2, 3 | Ungerechtigkeit und Armut in Berührung kommt, mit der konkreten
259 4, 6 | Beziehung des Erbarmens beruht auf der gemeinsamen Erfahrung
260 7, 14(127)| Paterna cum benevolentia, bes. Nr. 1 und 6; AAS 67 (1975),
261 3, 4(52) | Treue. Die Tatsache, daß die besagte Verpflichtung nicht nur
262 5, 9 | theologischen Gehalt; denn Maria besaß die besondere Fähigkeit
263 7, 14 | auch der Geber immer zum Beschenkten. Auch kann er leicht selbst
264 5, 7(70) | solcher, so großer Erlöser beschieden war«. Vgl Liturgie der Osternacht: »
265 5, 7 | während er gefangengenommen, beschimpft, verurteilt, gegeißelt,
266 3, 4 | seines Volkes erbittert, beschließt, es fallen zu lassen, ist
267 3, 4 | erkannte seine Bedrängnis und beschloß, es zu befreien.43 In dieser
268 3, 4(52) | das göttliche Erbarmen zu beschreiben, Ausdrücke, die dem Bewußtsein
269 3, 4(52) | Ausdrücke dieser Bücher zur Beschreibung des göttlichen Erbarmens,
270 4, 5 | Entsprechung zwischen zwei Beschreibungen des göttlichen Erbarmens
271 5, 7 | sind, gelingt es, ihn zu beschützen und den Händen seiner Verfolger
272 6, 11 | durch diese Maßnahmen nicht beschwichtigen. Sie bezieht sich - wie
273 4, 6 | das Böse durch das Gute besiegt«.69 Das wahre Antlitz des
274 3, 4(52) | ein, das wörtlich »(den besiegten Feind) verschonen« bedeutet,
275 4, 5 | einem gewissen materiellen Besitz zu kommen, der in seiner
276 4, 5 | Haus seines Vaters sie »besitzen«. Aus seinen Worten spricht
277 4, 5 | hat, die er nicht mehr »besitzt«, während die Tagelöhner
278 4, 6 | seinem Vater gerade dadurch besonderers lieb wird, der in so leuchtender
279 6, 12 | so vieler Zeitgenossen. Besorgniserregend ist außerdem das Verblassen
280 1, 2 | ihr noch einmal die großen Besorgnisse unserer Zeit vor Gott und
281 3, 4 | im Laufe der Jahrhunderte bestätig wird, steht die grundlegende
282 2, 3 | Sendung als Messias; das bestätigen die Worte, die er in der
283 5, 8 | wiederholte.85 Dieses Programm bestand - wie von Jesaja prophezeit86 -
284 1, 2 | zugleich stark und schwach, zum Besten befähigt und zum Schlimmsten
285 5, 8 | Menschensohn, sondern in bestimmtem Sinn auch als »Erbarmen«,
286 8, 15 | treu ist. Wie die Propheten bestürmen wir diese Liebe, die mütterliche
287 8, 15 | das drängendste Motiv zum Beten sind.~Erheben wir unser
288 8, 15 | wenden wir uns, wie die Beter des Alten Bundes, an Gott,
289 4, 6 | 6. Die Betonung der menschlichen Würde~Dieses
290 4, 5 | die das Haus des Zacharias betritt und aus ganzer Seele den
291 3, 4 | ermutigt die von Unglück Betroffenen, vor allem die Schuldbeladenen -
292 4, 6 | jeden verlorenen Sohn zu beugen, über jedes menschliche
293 6, 10 | ist, vielleicht weniger beunruhigend geworden? Offenbar nicht.
294 2, 3 | kommt es uns am meisten an. Bevor wir uns allerdings im folgenden
295 6, 10 | gegenwärtige Generation weiß sich bevorzugt; denn der Fortschritt bietet
296 7, 14 | Echtheit des Verzeihens zu bewahren, sowohl im Leben und Verhalten
297 5, 8 | Geheimnisses Gottes. Gerade hier bewahrheiten sich voll und ganz die im
298 4, 6 | erklärt sich vor allem seine bewegte Freude im Augenblick der
299 4, 6 | gerät. Die Gründe für diesen bewegten Empfang liegen jedoch tiefer:
300 7, 14 | Die von der Gerechtigkeit bewirkte Gleichheit beschränkt sich
301 7, 13 | Gottes zu und vor allem der bewußten, mit innerer Reife vollzogenen
302 3, 4 | Geschichte im Unglück wie beim Bewußtwerden seiner Schuld immer wieder
303 7, 14 | kann und dessen Entfaltung beziehungsweise Wiederfindung Quelle größter
304 3, 4(52) | Ausdruck hesed auf den Herrn bezogen wird, geschieht das immer
305 7, 13 | menschliche Sünde kann diese Macht bezwingen oder auch nur einschränken.
306 7, 14 | Gerechtigkeit, von dem die ganze biblische Tradition und noch mehr
307 1, 2 | Testament - in verschiedenen Bildern und Ausdrucksweisen - als »
308 6, 12 | sowohl die Erziehung und die Bildung des menschlichen Gewissens
309 6, 10 | Die Errungenschaften der Biologie, Psychologie und der Sozialwissenschaft
310 1, 2 | Bedrohungen, welche über die bisher gekannten weit hinausgehen.
311 2, 3 | gesandten Boten auf ihre Frage: »Bist du der, der kommen soll,
312 2, 3 | gesehen und gehört habt: Blinde sehen wieder, Lahme gehen,
313 3, 4(52) | Kraft wenn Israel den Bund brach und dessen Bedingungen mißachtete.
314 3, 4 | Sohn ist;48 er ist auch der Bräutigam jener, der vom Propheten
315 3, 4 | ähnlich der Liebe eines Bräutigams;37 deshalb verzeiht er immer
316 7, 14 | Bedingungen der Vergebung.~So braucht also das Erbarmen als grundlegende
317 6, 10 | erlangen, sondern auch eine breitere Teilhabe am Wissen der Menschheit.
318 6, 12 | unserer Zeit diesen tiefen, brennenden Wunsch nach einem in jeder
319 2, 3 | Johannes in seinem ersten Brief ausdrücken wird;22 er offenbart
320 2, 3 | Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen
321 7, 13 | Tod: »Sooft wir von diesem Brot essen und aus diesem Kelch
322 4, 5 | sich indirekt auf jeden Bruch des Liebesbundes, auf jeden
323 4, 6 | ein Fest feiern, denn dein Bruder war tot und lebt wieder;
324 4, 6 | Widerspruch und Neid des älteren Bruders hervorruft, der sich nie
325 7, 14 | Hand mit der Berufung zur brüderlichen Solidarität, die der heilige
326 6, 10 | Möglichkeit - , mit den Brüdern und Schwestern jenseits
327 4, 5 | fraßen«, welche er für »einen Bürger des Landes« auf dem Feld
328 3, 4(52) | schuldbeladen durch den Bundesbruch, auf Gottes hesed keinen
329 3, 4 | aufstellte. Über diesen Akt des Bundesbruches hat der Herr triumphiert,
330 3, 4 | seiner Sünde besteht. Das Bundesvolk kannte dieses Elend schon
331 3, 4(46) | Vgl. Num 14, 18; 2 Chr 30, 9; Neh 9, 17; Ps 86 (
332 7, 14 | Kirche im Leben der einzelnen Christen, der einzelnen Gemeinschaften
333 7, 14 | für das Evangelium und das Christentum so wesentlichen Züge des
334 5, 9 | lebenspendenden Geheimnisse des Christentums, dem Geheimnis der Menschwerdung
335 7, 14 | zurückzugeben.~Das wahrhaft christliche Erbarmen ist in gewisser
336 2, 3 | kommt, mit der konkreten conditio humana, der geschichtlichen
337 7, 13 | leben. Er lebt also in statu conversionis, im Zustand der Bekehrung;
338 7, 14(127)| Apostolisches Schreiben Paterna cum benevolentia, bes. Nr. 1
339 6, 12 | für Zahn«.111 Das war die damalige Form, die Gerechtigkeit
340 | danach
341 | daraus
342 5, 8 | Gott die gerechte Sühne darbringt, auch eine radikale Offenbarung
343 1, 1 | Würde seiner Natur nicht dargestellt werden kann ohne einen -
344 6, 12 | der moralischen Kultur darstellen, wie etwa die Achtung des
345 7, 13 | wenigstens in großen Linien darzulegen. Im täglichen Leben der
346 5, 7 | der sichtbaren Welt ins Dasein gerufen hat, verbinden ihn
347 7, 14 | verschiedenen Umständen unseres Daseins sind sie! Was bleibt von
348 8, 15 | schrecklichen Ausmaßes bedroht ist. Dasselbe Geheimnis Christi, das uns
349 6, 12 | Einheit, die Achtung des Dauercharakters der Familie. Die sittliche
350 3, 4 | seiner Schuld - wendet sich David in ihn.39 An ihn wendet
351 | davon
352 | deiner
353 7, 13 | unternimmt, bekennt sie demütig, daß nur die Liebe, die
354 4, 6 | zu ziehen, das Erbarmen demütige den, der es empfängt, es
355 6, 11 | bedenkenlos bereit sind. Man denke in diesem Zusammenhang auch
356 1, 1 | kundgetan und kennengelehrt.2 Denkwürdig ist die Szene, da Philippus,
357 3, 4 | zum Apostel Philippus die denkwürdigen Worte: »Schon so lange bin
358 5, 8 | Wort, das nicht vergeht,92 derjenige, der an der Tür steht und
359 5, 8 | stärker ist als der Tod. Derselbe Gottessohn offenbart am
360 7, 13 | Menschen und der Welt, seiner derzeitigen Heimat.~Das Erbarmen als
361 4, 5 | zeigt sich vielleicht am deutlichsten in der Parabel vom verlorenen
362 7, 14(125)| Vgl. z. B. Insegnamenti di Paolo VI, XXIII (1975),
363 5, 7 | Abschnitt seines messianischen Dienstes erfüllen sich an Christus
364 4, 5 | semantischen Inhalte der differenzierten Terminologie der alttestamentlichen
365 5, 9 | lösen in immer größeren Dimensionen immer neue Geschlechter
366 [Titel] | Dives in misericordia~
367 5, 9(108) | Dogmatische Konstitution über die Kirche
368 7, 13 | vorhergehenden Seiten dieses Dokumentes haben wir versucht, diese
369 5, 7 | verurteilt, gegeißelt, mit Dornen gekrönt und ans Kreuz genagelt
370 8, 15 | zum Ausdruck, die ja das drängendste Motiv zum Beten sind.~Erheben
371 7, 14 | welches der Mensch, seiner dreifachen Begehrlichkeit128 überlassen,
372 1, 2 | Geheimnis seines einen und dreifaltigen Seins, das von »unzugänglichem
373 5, 9 | ewigen Plan der heiligsten Dreifaltigkeit »von Geschlecht zu Geschlecht«105
374 8, 15 | Formen des Übels, welche drohend über der Menschheit lasten.
375 4, 5 | gefallen war; diesen Beweggrund durchdringt jedoch das Wissen um einen
376 4, 5 | Als dieser Sohn »alles durchgebracht hatte, ging es ihm sehr
377 2, 3 | Frau, welche das ganze Haus durchkehrt, um die verlorene Drachme
378 8, 15 | und das Leben der Menschen durchziehen. Und wenn er manchmal nicht
379 6, 11 | ihre Zahl beläuft sich auf Dutzende, ja auf Hunderte von Millionen.
380 8, 15 | geoffenbarte barmherzige Liebe. Ebendieses Geheimnis veranlaßt mich
381 7, 13 | der Buße oder Versöhnung ebnet dabei den Weg zu jedem Menschen
382 6, 12 | das Fehlen des Sinnes für echtes Gemeinwohl und die Leichtigkeit,
383 7, 14 | Ziel ihrer Sendung, die Echtheit des Verzeihens zu bewahren,
384 7, 14 | verschiedenen Formen des Egoismus, die im Menschen schlummern,
385 4, 5 | an das er, sein Erwähler, eh und je »denkt«.60 Später,
386 6, 12 | Empfängnis an, die Achtung der Ehe in ihrer unauflöslichen
387 7, 14 | einander am nächsten sind: Ehegatten, Eltern und Kinder, Freunde;
388 2, 3 | behandelt, dessen Evangelium den Ehrennamen »Evangelium des Erbarmens«
389 7, 14 | wäre eine Welt kalter und ehrfurchtsloser Gerechtigkeit, in deren
390 8, 15 | Ausnahme. Das ist Liebe, eifrige Sorge, einem jeden jedes
391 | eigene
392 3, 4 | unterscheiden sich durch die Eigenheit ihres jeweiligen Inhaltes,
393 1, 2 | das heißt: jene göttliche Eigenschaft tritt hervor, die schon
394 4, 6 | zeigt sich wahrhaft und eigentlich, wenn es wieder aufwertet,
395 2, 3 | Botschaft über das Erbarmen eignet somit eine besondere göttlich -
396 7, 14 | das Element des Verzeihens einbringen, welches für das Evangelium
397 5, 7 | dieses letzte Geschehen eindringen - das vor allem in der Sprache
398 4, 6 | in dieser einfachen, aber eindringlichen Analogie Gott als Vater.
399 2, 3 | Liebe, welche mit besonderer Eindringlichkeit in ihrer Zuwendung zu den
400 7, 14 | vom verlorenenen Sohn so eindrucksvoll vor Augen geführt wird123
401 3, 4 | sprechen kommen, mit dem eindrucksvollen Bild der Liebe Gottes in
402 6, 10 | erkauft sind?«.110~Ist in den eineinhalb Jahrzehnten seit der Beendigung
403 6, 10 | Während er sich nämlich einerseits als Geschöpf vielfach begrenzt
404 6, 12 | christlichen, sondern ganz einfach der menschlichen Moral,
405 4, 6 | verlorenen Sohn bringt auf einfache, aber tiefe Weise die Wirklichkeit
406 5, 8 | sich schließt und der als einfaches, kraftvolles und zugleich »
407 7, 14 | geben. Dieser findet seinen einfachsten und vollsten Ausdruck im
408 7, 14 | gegenüber nur seine Rechte einfordert; so könnten die verschiedenen
409 6, 10 | Gesellschaft«.109~Gegen Ende der Einführung lesen wir: »Dennoch wächst
410 5, 7 | Geschichte das Kreuz Christi, des eingeborenen Sohnes, der als »Licht vom
411 8, 15 | durch Christus zu Gott, eingedenk der Worte Marias im Magnifikat,
412 8, 15 | von der Liebe zum Menschen eingegeben, zu allem, was menschlich
413 1, 2 | möchte ich auf diesen Appell eingehen; ich möchte aus der zeitlosen,
414 8, 15 | Christus unseren Herzen eingepflanzt hat. Diese Haltung ist gleichermaßen
415 7, 13 | Gedanken der Menschen lebendig eingeprägt. Wenn einige Theologen sagen,
416 3, 4(52) | Hochherzigkeit, Güte und Milde eingeschlossen ist. ~Außer diesen grundlegenden
417 4, 5 | Parabel in großer Genauigkeit eingeschrieben. Sie macht deutlich, daß
418 6, 11 | heutigen Welt als systematisch eingesetztes Herrschafts - und Unterdrückungsmittel
419 5, 8 | Liebe, der Gerechtigkeit Einhalt gebietend, dem Erbarmen
420 | einige
421 7, 14 | Verwirklichung der Liebe als einigender und zugleich erhebender
422 7, 14 | bezeichnen und uns ins Bewußtsein einprägen wollen. Wieviel sagen sie
423 6, 11 | Hand haben und zu ihrem Einsatz bedenkenlos bereit sind.
424 4, 5 | erkennen und den Platz richtig einschätzen, der ihm im Haus des Vaters
425 5, 7 | sich auch in sein Herz einschleicht und ihn »ins Verderben der
426 1, 2 | über die Erde, das zuweilen einseitig und oberflächlich verstanden
427 7, 14 | zwischenmenschlichen Beziehungen nie ein einseitiger Akt oder Prozeß. Selbst
428 7, 13 | zu verbinden und mit uns einszuwerden, indem er allen Menschenherzen
429 5, 8 | öffnet, bei dem werde ich eintreten, und wir werden Mahl halten,
430 3, 4 | das Gebet Salomos bei der Einweihung des Tempels,32 ein Teil
431 7, 14 | Quellen des Heilandes« kann einzig und allein im Geist jener
432 1, 2 | des Menschen gleichsam ein einzigartiger Appell an die Kirche.~Mit
433 1, 1 | Geschichte des Menschen einzubringen. Das ist auch ein Grundgedanke,
434 7 | aller Menschen guten Willens einzuführen und dort Fleisch werden
435 7, 13 | dieses grundlegende Thema einzugehen.~Gerade weil es die Sünde
436 3, 4(52) | verpflichtet hatte diesen einzuhalten - in gewissem Sinn rechtlichen
437 6, 12 | vernichten, seine Freiheit einzuschränken oder ihm eine vollständige
438 6, 12 | seiner Freiheit oder der elementarsten Menschenrechte beraubt wird.
439 3, 4(52) | grundlegenden semantischen Elementen schließt der Begriff des
440 6, 11 | Systemen ganze Zonen des Elends, der Not und der Unterentwicklung.
441 5, 9 | sie bei der Begegnung mit Elisabet, der Frau des Zacharias,
442 7, 14 | empfängt; umgekehrt leistet der Empfänger, der die Gabe in dem Bewußtsein
443 6, 12 | Lebens vom Augenblick der Empfängnis an, die Achtung der Ehe
444 4, 6 | Gründe für diesen bewegten Empfang liegen jedoch tiefer: der
445 1, 2 | auch im Lichte der von Gott empfangenen Wahrheit durchdenken.~In
446 5, 8 | anhauchte und zu ihnen sprach: Empfangt den Heiligen Geist! Wem
447 8, 15 | heutigen Menschen wir tief empfinden, wobei es uns drängt, mit
448 6, 12 | verletzt vor allem diesen empfindlichsten Bereich des menschlichen
449 5, 7 | sozusagen unüberbietbar empirische und »historische« Weise
450 7, 13 | Uneinigkeit, jene Einheit endgültig verwirklichen kann, um die
451 3, 4(52) | die Entschlossenheit, die (endzeitliche) Verheißung und Hoffnung
452 5, 8 | heilsgeschichtliches und zugleich endzeitliches Zeichen. In diesem Geist
453 4, 5 | die - genaue und oft zu enge - Norm der Gerechtigkeit
454 6, 11 | Wahrheit und Freiheit in engem Zusammenhang steht.~All
455 5, 7 | und letzter Seinsgrund in enger Verbindung mit der Welt.
456 4, 5 | ins Licht. Der materielle Engpaß, in den der verlorene Sohn
457 7, 14 | besteht in der ständigen Entdeckung und ausdauernden Verwirklichung
458 6, 12 | ebenfalls in diesem Geist entfalten.~Man kann jedoch schwerlich
459 3, 4(52) | psychologischen Hintergrund entfaltet sich rahamim in eine ganze
460 7, 14 | zerstört werden kann und dessen Entfaltung beziehungsweise Wiederfindung
461 6, 12 | Handeln von der Gerechtigkeit entfernen kann, selbst wenn es in
462 4, 6 | mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und
463 7, 13 | er allen Menschenherzen entgegenkommt. Das Sakrament der Buße
464 7, 14 | Denken über das Erbarmen entgeht das fundamentale Band zwischen
465 3, 4(52) | mißachtete. Doch gerade dann enthüllte hesed, nun keine rechtliche
466 3, 4 | dieses Volk, dessen Weg entlang der Geschichte des Alten
467 2, 3 | damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden
468 5, 7 | Händen seiner Verfolger zu entreißen. In diesem letzten Abschnitt
469 2, 3 | Verkündigung Jesu tut sich ein entscheidendes Problem auf: die Bedeutung
470 6, 11 | sie fordert grundlegende Entscheidungen, welchen das Menschengeschlecht
471 3, 4(52) | und schließlich als die Entschlossenheit, die (endzeitliche) Verheißung
472 5, 7 | Golgota wirklich und auf entsetzliche Art leidet, an den Vater,
473 1, 2 | auf diese Bedrohungen bei entsprechenden Gelegenheiten weiterhin
474 4, 5 | Lukas eine einzigartige Entsprechung zwischen zwei Beschreibungen
475 7, 13 | offenbaren. Dieses Erbarmen entspricht nicht nur der tiefsten Wahrheit
476 6, 10 | inneren Zwiespalt, und daraus entstehen so viele und schwere Zerwürfnisse
477 7, 13 | Zweiten Vatikanischen Konzils entstehenden Aufgaben verwirklichen kann,
478 6, 12 | sollen, in der Praxis oft arg entstellt werden. Obwohl sie sich
479 6, 12 | Unrecht. Diese Behauptung entwertet die Gerechtigkeit nicht,
480 6, 10 | besteht.~Aber neben all diesen Entwicklungen - oder besser gesagt, in
481 7, 14 | Zusammenlebens mit unseren Entwürfen und Maßnahmen haltmachen
482 3, 4 | gemacht hat: Nihil odisti eorum quae fecisti, »du... verabscheust
483 8, 15 | nicht in einer so kritischen Epoche wie der gegenwärtigen -
484 3, 4 | Elend des Menschen, seine »Erbärmlichkeit«, auch in seiner Sünde besteht.
485 7, 14 | während ein echter Akt erbarmender Liebe die Überzeugung in
486 5, 9 | ist sie in gleicher Weise »erbarmenswürdig« geworden - während ihres
487 3, 4(52) | waren. ~Auf diese Weise erben wir vom Alten Testament -
488 3, 4 | Treulosigkeit seines Volkes erbittert, beschließt, es fallen zu
489 7, 13 | Worte fassen können«,119 erbittet.~
490 8, 15 | Selbstverwirklichung der Kirche erblicken, dem Zeitalter angemessen,
491 5, 8 | Ungehorsam Adams und die Erbschuld lasteten. Und gerade in
492 6, 10 | Zukunft des Gottesvolkes auf Erden. Wir alle, die heute auf
493 5, 7 | Christus Leiden und Kreuz erduldet. Das ist geradezu ein »Übermaß«
494 5, 9 | Persönlichkeit, in den verworrenen Ereignissen der Geschichte Israels und
495 6, 10 | eine grundlegende Antwort erfordern, die der Mensch, wie er
496 1, 1 | nicht weniger gewichtiges Erfordernis unserer ernsten und keineswegs
497 1, 1 | Blick auf die besonderen Erfordernisse unserer Zeit habe ich die
498 6, 11 | von dieser Zivilisation erfundenen Mittel die Einzelpersonen
499 7, 14 | Grundsatz umzuformen, zu ergänzen durch einen neuen Geist.
500 7 | heutigen Menschheit lasten, zu ergehen.~
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