102-ergeh | ergre-knupf | kon-trost | tugen-zwolf
Fettdruck = Main text
Kap., N. Grau = Kommentar
1001 3, 4(32) | Vgl 1 Kön 8, 22-53.~
1002 4, 5 | genug zu essen, und ich komme hier vor Hunger um«. Er
1003 5, 7 | ihm wieder die von Gott kommende Fülle des Lebens und der
1004 6, 10 | Die neuen Techniken der Kommunikation erleichtern eine stärkere
1005 6, 11 | oder vielmehr einen ganzen Komplex von Unzulänglichkeiten,
1006 6, 11 | auf die Möglichkeit eines Konflikts, der angesichts des heute
1007 6, 11 | Folge eines militärischen Koniflikts in sich, sondern auch die
1008 2, 3 | Berührung kommt, mit der konkreten conditio humana, der geschichtlichen
1009 4, 6 | zum Ausdruck. Sie ist das konkreteste Zeugnis für das Wirken der
1010 5, 9 | gekommen war und die am konkretesten den Leidenden, den Armen,
1011 6, 11 | Überfluß leben und sich dem Konsumismus und der Genußsucht unterworfen
1012 5, 8 | sich genommen hat. Deshalb konzentrieren sich, wenn wir des Kreuzes
1013 1, 1 | Kirche auf den Menschen konzentriert, je mehr sie sozusagen anthropozentrisch
1014 6, 10 | Bedrohungen, die sich im Konzilsdokument erst abzeichneten und damals
1015 7, 14 | sozusagen eine tiefgreitende »Korrektur« erfahren: durch die Liebe,
1016 5, 8 | schließt und der als einfaches, kraftvolles und zugleich »sanftes« Gesetz
1017 8, 15 | Eltern, die Greise, die Kranken: Liebe zu allen ohne Ausnahme.
1018 5, 7 | Gutes zu tun«71 und »alle Krankheiten und Leiden zu heilen«,72
1019 8, 15 | drängt, mit Christus am Kreuze auszurufen: »Vater, vergib
1020 5, 7 | und so die ganze Tiefe des Kreuzesgeheimnisses und die göttliche Dimension
1021 1, 2 | schließlich durch seinen Kreuzestod und seine Auferstehung.~
1022 6, 12 | gleichen Linie liegen die Krise der Wahrheit in den zwischenmenschlichen
1023 5, 8 | messianischen Mission dar, die Krönung der ganzen Offenbarung der
1024 6, 10 | Schwestern jenseits der künstlichen Aufteilungen der Geographie
1025 4, 6 | fiel ihm um den Hals und küßte ihn«.64 Dieses Tun ist sicher
1026 7, 14 | Anstrengungen auf sozialem und kulturellem, wirtschaftlichem und politischem
1027 1, 1 | den Menschen selbst voll kund und erschließt ihm seine
1028 1, 2 | Herzen des Vaters ruht, (ihn) kundgemacht hat«.10 Diese »Kundmachung«
1029 1, 1 | selbst hat ihn uns in sich kundgetan und kennengelehrt.2 Denkwürdig
1030 3, 4 | reich an Güte und Treue« kundtat.45 In dieser zentralen Offenbarung
1031 5, 9 | Gerechtigkeit mit der Liebe, diesen »Kuß« zwischen Erbarmen und Gerechtigkeit.104
1032 7, 14 | Handlungen und Absichten läutern, in denen wir das Erbarmen
1033 2, 3 | habt: Blinde sehen wieder, Lahme gehen, und Aussätzige werden
1034 6, 12 | insbesondere auf dem Gebiet des Laienapostolats, die sich ebenfalls in diesem
1035 4, 5 | er für »einen Bürger des Landes« auf dem Feld hütete. Aber
1036 2, 3 | lehren begann~Vor seinen Landsleuten in Nazaret bezieht sich
1037 7, 14 | Auch löscht die von der »langmütigen« und »gütigen«122 Liebe
1038 5, 8 | Adams und die Erbschuld lasteten. Und gerade in diesem Christus
1039 4, 5(61) | Bedeutung, die von rahamim (lateinische Übersetzung: viscera misericordiae),
1040 3, 4 | ganzen Alten Testament im Laufe der Jahrhunderte bestätig
1041 8, 15 | Erbarmens anzurufen. Dieses »laute Schreien« muß gerade die
1042 8, 15 | Recht und die Pflicht, »mit lautem Schreien«135 den Gott des
1043 5, 8 | Gott von Toten, sondern von Lebenden«.98 In seiner Auferstehung
1044 5, 8 | Inkarnation des Erbarmens, dessen lebendiges, heilsgeschichtliches und
1045 7, 14 | Weg der Bekehrung und der Lebensänderung weisen, ist die von den
1046 5, 9 | ist eines der großen und lebenspendenden Geheimnisse des Christentums,
1047 7, 13 | Volkes Gottes. Durch dieses Lebenszeugnis erfüllt die Kirche die dem
1048 5, 7 | gekreuzigten Herrn kommen, es leer vorfinden und zum ersten
1049 7, 14 | Arztes, der behandelt; des Lehrers, der unterrichtet; der Eltern,
1050 6, 11 | Ganzheit, das heißt in seiner leiblichen und geistigen Existenz,
1051 7, 14 | Beschenkten. Auch kann er leicht selbst in die Lage dessen
1052 1, 1 | unserer ernsten und keineswegs leichten Zeit drängt mich dazu, mich
1053 5, 9 | welche die erbarmende Liebe leichter von seiten einer Mutter
1054 7, 13 | gleichzeitig der dem Menschen am leichtesten zugängliche.~Die Kirche
1055 4, 5 | verlorene Sohn durch seine Leichtfertigkeit und seine Sünde geraten
1056 6, 12 | echtes Gemeinwohl und die Leichtigkeit, mit der dieses seinem Zweck
1057 4, 5 | Würde, das Wissen um die leichtsinnig zerstörte Sohnschaft.~So
1058 2, 3 | Erscheinung, wo sie mit Leid, Ungerechtigkeit und Armut
1059 5, 7 | in der Welt wollte. Der leidende Christus spricht den Menschen,
1060 5, 8 | Kreuzes Christi, seines Leidens und seines Todes gedenken,
1061 7, 14 | Gabe empfängt; umgekehrt leistet der Empfänger, der die Gabe
1062 1, 2 | dienen können, richtig zu lenken«.15~Die Lage der Welt von
1063 7, 13 | ständig in zahlreichen Lesungen der heiligen Liturgie an.
1064 5, 7 | nicht nur als Schöpfer und letzter Seinsgrund in enger Verbindung
1065 7, 14 | Gerechtigkeit. Ist es der letzteren gegeben, zwischen den Menschen
1066 3, 4(52) | Nuance als hesed. Während letzteres die Treue zu sich selbst
1067 2, 3 | Sünder. Vor allem für die Letztgenannten wird der Messias ein besonders
1068 3, 4 | die Gerechtigkeit dient letztlich der Liebe. Der Vorrang und
1069 4, 6 | besonderers lieb wird, der in so leuchtender Klarheit das Gute sieht,
1070 6, 10 | so läßt sich doch nicht leugnen, daß die Möglichkeit, alle
1071 7, 14 | daher in jedem geschicht lichen Zeitalter, aber besonders
1072 1, 2 | anderswo), sie aber auch im Lichte der von Gott empfangenen
1073 4, 6 | gerade dadurch besonderers lieb wird, der in so leuchtender
1074 3, 4(52) | und sie in Großmut wieder lieben« (Hos 14, 5).~In der Terminologie
1075 1, 2 | Christi vor allem in seiner liebenden Zuwendung zum Menschen,
1076 4, 5 | indirekt auf jeden Bruch des Liebesbundes, auf jeden Verlust der Gnade,
1077 7, 14 | Liebe, welche nach dem Hohen Lied des heiligen Paulus »langmütig«
1078 4, 6 | hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel
1079 7, 13 | Gottes das wichtigste ist, so liefern dafür die Bibel, die Tradition
1080 6, 10 | noch nicht voll erkennen ließen, sind im Lauf dieser Jahre
1081 5, 8 | Osterzeit den Psalmvers auf die Lippen: »Die Erbarmungen des Herrn
1082 3, 4 | sobald sie das höchste Loblied auf den Herrn anstimmen
1083 3, 4 | Gegenstand von Dank und Lobpreis.~Auf diese Weise wird das
1084 4, 5 | Später, im selben Haus, lobpreist bei der Geburt Johannes'
1085 7, 14 | eigenen Würde darstellt. Auch löscht die von der »langmütigen«
1086 5, 9 | neu lebendig. Seither lösen in immer größeren Dimensionen
1087 8, 15 | angsterfüllte Frage nach der Lösung der entsetzlichen Spannungen,
1088 3, 4(52) | bezeichnen, ist sie doch nicht Lohn für ein Verdienst; insofern
1089 1, 2 | ist in diesem Zusammenhang lohnend, auf das Bild von der »Situation
1090 4, 6 | Im selben 15. Kapitel des Lukasevangeliums lesen wir das Gleichnis
1091 5, 9(108) | Konstitution über die Kirche Lumen Gentium, 62; AAS 57 (1965),
1092 4, 5 | wert, dein Sohn zu sein; mach mich zu einem deiner Tagelöhner«.63
1093 8, 15 | Welt von heute deutlich mache und sich stärker als jedes
1094 6, 11 | Unterdrückungsmittel der Machthaber, als unbestrafte Praxis
1095 3, 4(52) | gegenüber« (in gewisser Hinsicht männliche Charakterzüge) hervorhebt,
1096 3, 4(52) | weibliche« Variante der männlichen Treue zu sich selbst, wie
1097 4, 6 | Mensch-sein seines Sohnes. Mag dieser auch das Vermögen
1098 5, 8 | eintreten, und wir werden Mahl halten, ich mit ihm und
1099 3, 4(42) | 2 f. 11 f.; 8, 16f.; 1 Makk 4, 24.~
1100 5, 9 | Geschlechter, welche die Male des Kreuzes und der Auferstehung
1101 7, 14 | hat, viel reicher, als es manche allgemein übliche Ansichten
1102 8, 15 | verhindern.~Und wenn so mancher Zeitgenosse den Glauben
1103 6, 10 | höheren Leben berufen ist. Von mancherlei Seiten angefordert, muß
1104 3, 4 | Art.42~Am Anfang dieser mannigfaltigen gemeinschaftlichen und persönlichen
1105 5, 9 | verbunden.~»Diese Mutterschaft Mariens in der Gnadenökonomie dauert
1106 5, 7 | eben insofern »nach dem Maße« Gottes, als sie Ursprung
1107 5, 7 | Gerechtigkeit wahrhaft göttlichen »Maßes« entspringt ganz der Liebe,
1108 6, 11 | Wirtschaftsordnung und die materialistische Zivilisation auf Grundlagen
1109 6, 11 | vielen anderen Folgen einer materialistischen Zivilisation, welche - trotz »
1110 4, 5 | empfangen hatte, war eine Quelle materieller Güter; aber wichtiger als
1111 6, 11 | unzulänglich funktionierenden Mechanismus aufweisen; eine solche Wirtschaftsordnung
1112 7, 14 | letzten Konzils und eine mehrhundertjährige Erfahrung im Apostolat verweisen,
1113 3, 4 | Alten Bundes im Lauf einer mehrhundertjährigen Geschichte das Erbarmen
1114 | mein
1115 | meinen
1116 2, 3 | evangelischen Ethos dar. Der Meister bringt sie zum Ausdruck
1117 5, 7 | messianische Zeugnis des Menschen-Sohnes, der an ihm den Tod erlitten
1118 6, 11 | Entscheidungen, welchen das Menschengeschlecht nun offenbar nicht mehr
1119 6, 10 | Bewußtsein der Einheit des Menschengeschlechtes, durch die Bejahung der
1120 5, 8 | auf die Möglichkeiten des »Menschenherzens« hinweisen (nämlich »barmherzig«
1121 5, 8 | der als einziger unter den Menschenkindern von Natur aus absolut unschuldig
1122 6, 12 | Freiheit oder der elementarsten Menschenrechte beraubt wird. Die Erfahrung
1123 5, 8 | Solidarität mit dem leidenden Menschensohn, sondern in bestimmtem Sinn
1124 7, 13 | messianischen Sendung des menschgewordenen Gottessohnes ausmacht: ein
1125 5, 8 | sich seit den Anfängen der Menschheitsgeschichte mit der Sünde verbündet
1126 8, 15 | Bemühung um eine bessere und menschlichere Welt für heute und morgen.
1127 5, 8 | in der Qual des Kreuzes menschliches Erbarmen nicht zuteil wurde,
1128 2, 3 | alles umfängt, was sein Menschsein ausmacht, in unserer Welt
1129 7, 14 | der Würde, im Ur-Wert des Menschseins, der nicht zerstört werden
1130 1, 2 | voll Erbarmen ist«.13~Die Mentalität von heute scheint sich vielleicht
1131 5, 7 | enthüllt, qui talem ac tantum meruit habere Redemptorem,70 so
1132 3, 4 | ein Teil der Weissagungen Michas,33 die trostvollen Zusicherungen
1133 3, 4(52) | Hochherzigkeit, Güte und Milde eingeschlossen ist. ~Außer
1134 6, 11 | was die Menschen durch militärische Technik einander antun können;
1135 6, 11 | Selbstvernichtung als Folge eines militärischen Koniflikts in sich, sondern
1136 [Titel] | Dives in misericordia~
1137 4, 5(61) | lateinische Übersetzung: viscera misericordiae), zum Ausdruck gebracht
1138 3, 4(52) | brach und dessen Bedingungen mißachtete. Doch gerade dann enthüllte
1139 7, 13(114)| Kor 11, 26; Anrufung im »Missale Romanum«.~
1140 6, 12 | zu erreichen. Diese Art Mißbrauch der Gerechtigkeitsidee und
1141 4, 5 | hier vor Hunger um«. Er mißt sich mit dem Maß der Güter,
1142 4, 6 | noch so tiefgehenden und mitfühlenden - Blick auf das moralische,
1143 4, 5 | Fall war, obwohl auch sie mitgemeint sein kann. Als dieser Sohn »
1144 3, 4 | auserwählte Volk und jedes seiner Mitglieder nach jedem Fall in Schuld
1145 7, 14 | Verbindung zueinander zu bringen.~Mithin wird das Erbarmen zu einem
1146 5, 8 | versammelt waren, »in ihre Mitte trat... sie anhauchte und
1147 6, 11 | aufzudecken oder mit den Mitteln der Technik, des Reichtums
1148 5, 8 | seines Volkes, der Kirche. Im Mittelpunkt dieses Programms steht immer
1149 6, 12 | einfach der menschlichen Moral, der moralischen Kultur
1150 7 | Erscheinungsformen von physischem und moralischem Übel, angesichts aller Bedrohungen,
1151 3, 4(52) | Verpflichtung nicht nur moralischer, sondern fast rechtlicher
1152 6, 11 | es so viel physisches und moralisches Übel gibt, daß sie sich
1153 8, 15 | menschlichere Welt für heute und morgen. Dennoch darf die Kirche
1154 5, 7 | Gottes dieses wird im Morgengrauen jenes Tages gesprochen,
1155 5, 9 | Sie eröffnen schon beim Morgenrot der Menschwerdung eine neue
1156 3, 4 | triumphiert, als er sich dem Mose feierlich als »ein barmherziger
1157 8, 15 | die ja das drängendste Motiv zum Beten sind.~Erheben
1158 3, 4 | Wurzeln und die innigsten Motive dieses Verhältnisses suchen
1159 3, 4 | grundlegender ist. Die Liebe motiviert sozusagen die Gerechtigkeit,
1160 5, 8 | Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn das, was früher war,
1161 7, 14 | er dem Nächsten verzeihen müsse, die symbolische Zahl »siebenundsiebzigmal«131
1162 6, 11 | die vor den Augen ihrer Mütter den Hungertod sterben. Es
1163 8, 15 | wenn er manchmal nicht den Mut hat, das Wort »Erbarmen«
1164 3, 4 | Zeiten des Falls und der Mutlosigkeit ins Bewußtsein gerufen.
1165 3, 4(52) | von der Wortwurzel her die Mutterliebe anklingen (rehem = Mutterschoß).
1166 3, 4(52) | Mutterliebe anklingen (rehem = Mutterschoß). Der tiefsten und ursprünglichsten
1167 8, 15 | muß es die Kirche um so nachdrücklicher aussprechen, nicht nur in
1168 8, 15 | jedem verirrten Schäflein nachgeht, selbst wenn es Millionen
1169 8, 15 | menschlichen Geschichte noch so nachhaltig, die Uneinheitlichkeit der
1170 3, 4(52) | infolgedessen Vergebung und Nachlaß der Schuld. Auch das Wort
1171 2, 3 | ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen
1172 1, 2 | des »Vaters des Erbarmens« nachzusinnen, sondern zu diesem Erbarmen
1173 6, 12 | Klassengerechtigkeit) manchmal der Nächste vernichtet, getötet, seiner
1174 8, 15 | verbreitet ist, muß die Nähe zu jenem Geheimnis, das
1175 7, 13 | Versöhnung. Die Eucharistie nähert uns ja immer mehr jener
1176 1, 1 | zeitgenössischen Menschen nahegelegt; es wird auch von den notvollen
1177 5, 9 | den Menschen die Liebe nahezubringen, die zu offenbaren er gekommen
1178 3, 4(52) | sondern um meines heiligen Namens willen« (Ez 36, 22). Wenngleich
1179 8, 15 | für jede Familie, jede Nation, jede Gesellschaftsgruppe,
1180 6, 10 | der Geographie oder der nationalen oder rassischen Grenzen
1181 6, 12 | so lehrt die Erfahrung - negative Kräfte, wie etwa Groll,
1182 4, 6 | sogar den Widerspruch und Neid des älteren Bruders hervorruft,
1183 1, 1 | Gegenwart dazu neigten und neigen, Theozentrik und Anthropozentrik
1184 1, 1 | Vergangenheit und der Gegenwart dazu neigten und neigen, Theozentrik
1185 7, 14 | siebenundsiebzigmal«131 nennt und hiermit die Antwort
1186 5, 9 | heilbringende Aufgabe nicht niedergelegt, sondern fährt durch ihre
1187 4, 5 | alttestamentlichen Bücher ihren Niederschlag. Wir sehen Maria, die das
1188 4, 6 | hält allem stand« und »hört niemals auf«.68 Das Erbarmen - wie
1189 3, 4 | zum Geschenk gemacht hat: Nihil odisti eorum quae fecisti, »
1190 5, 7(77) | Nizänisch-konstantinopolitanisches Glaubensbekenntnis.~
1191 8, 15 | wie einst die Generation Noachs eine Sintflut verdient hat.
1192 4, 5 | hat und worauf er nach den Normen der Gerechtigkeit noch Anspruch
1193 1, 1 | nahegelegt; es wird auch von den notvollen Rufen so vieler Menschenherzen,
1194 8, 15 | anfleht entsprechend den Notwendigkeiten des Menschen in der Welt
1195 8, 15 | Rom, zu St. Peter, am 30. November 1980, dem ersten Sonntag
1196 7, 14(127)| Paterna cum benevolentia, bes. Nr. 1 und 6; AAS 67 (1975),
1197 3, 4(52) | rahamim. Es hat eine andere Nuance als hesed. Während letzteres
1198 6, 12 | Verantwortungsbewußtsein im Reden, die nur auf Nützlichkeit ausgerichtete Beziehung
1199 3, 4(46) | Vgl. Num 14, 18; 2 Chr 30, 9; Neh
1200 | oben
1201 4, 5 | verbirgt sich unter ihrer Oberfläche das Drama der verlorenen
1202 1, 2 | das zuweilen einseitig und oberflächlich verstanden wird, scheint
1203 6, 10 | Schatten und nicht immer nur oberflächliche Störungen des Gleichgewichts.
1204 6, 12 | oder gar Grausamkeit die Oberhand. In diesem Fall wird das
1205 7, 14 | hochherzig zu verzeihen, die objektiven Forderungen der Gerechtigkeit
1206 3, 4 | Geschenk gemacht hat: Nihil odisti eorum quae fecisti, »du...
1207 5, 8 | Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten,
1208 1, 1 | möchte ich sagen, daß diese Öffnung auf Christus hin - der als
1209 7, 13 | in erster Linie von der ökumenischen Aufgabe, welche die Einheit
1210 5, 7 | sich als Mensch, der im Ölgarten und auf Golgota wirklich
1211 5, 8 | Sünde erweisen wird. Der österliche Christus ist die endgültige
1212 5, 9 | des Erbarmens~In diesen österlichen Worten der Kirche klingen -
1213 8, 15 | im Vater ist, noch einmal offenbare und durch das Wirken des
1214 3, 4 | beweisen. Beim Abschluß dieses Offenbarens am Vorabend seines Todes
1215 8, 15 | um sein Erbarmen, dessen Offenbarwerden in Kreuz und Auferstehung,
1216 1, 1 | Grundgedanken mit Glauben, offenem Geist und mit dem Herzen
1217 6, 12 | sie zum Modell. Es ist ja offensichtlich, daß im Namen einer sogenannten
1218 5, 7 | sondern allen und einem jeden offensteht.~Was sagt uns also das Kreuz
1219 1, 1 | Christus folgend, deren organische, tiefe Verbindung in die
1220 7, 14 | Schöpfen schenkt vielfache Orientierung für die Sendung der Kirche
1221 3, 4(52) | semantischen Nuancen, die den Originaltext kennzeichnen. Auf jeden
1222 5, 8 | wird,90 wird das Kreuz der »Ort« bleiben, auf den sich die
1223 1, 1 | gesprochen, am Ende des Ostermahles, dem dann die Ereignisse
1224 5, 7(70) | beschieden war«. Vgl Liturgie der Osternacht: »Exsultet«.~
1225 5, 8 | legt uns die Liturgie der Osterzeit den Psalmvers auf die Lippen: »
1226 7, 14(125)| Vgl. z. B. Insegnamenti di Paolo VI, XXIII (1975), S. 1568 (
1227 1, 2 | Hilfe von Gleichnissen und Parabeln, er ist vor allem selbst
1228 6, 12 | zwischen den streitenden Parteien zu erreichen. Diese Art
1229 3, 4(40) | Ijob passirn.~
1230 7, 14(127)| Apostolisches Schreiben Paterna cum benevolentia, bes. Nr.
1231 7, 14 | Solidarität, die der heilige PauIus in der prägnanten Einladung
1232 5, 8 | Erbarmen«, das wir ihm ganz persönlich bezeugen. Konnte im Rahmen
1233 5, 9 | der Seele und der ganzen Persönlichkeit, in den verworrenen Ereignissen
1234 7, 14 | dem großen Anliegen der personalen Würde und hilft so, die
1235 3, 4 | Erfahrung der einzelnen Personen auf, die sich in Schuld
1236 8, 15 | Gegeben in Rom, zu St. Peter, am 30. November 1980, dem
1237 7, 14 | großen Nachdruck, daß er Petrus auf die Frage, wie oft er
1238 5, 8(81) | Phil 2, 8.~
1239 1, 2(12) | Philantropía»: Tit 3, 4.~
1240 7 | aller Erscheinungsformen von physischem und moralischem Übel, angesichts
1241 6, 11 | heute, in der es so viel physisches und moralisches Übel gibt,
1242 7, 13 | das tiefste Element der Pilgerfahrt jedes Menschen auf dieser
1243 5, 9 | Sohnes, die noch auf der Pilgerschaft sind und in Gefahren und
1244 7, 14 | kulturellem, wirtschaftlichem und politischem Gebiet ausgerichtet sein
1245 6, 12 | es schließlich zwischen politischen Systemen als solchen, ja
1246 6, 10 | Utopie ist, sofern ein echter politischer Wille hierfür besteht.~Aber
1247 8, 15 | im dritten Jahr meines Pontifikates.~ ~
1248 7, 14 | der heilige PauIus in der prägnanten Einladung formuliert: »Ertragt
1249 5, 8 | die Heilsordnung selber prägt? Offenbaren diese Worte
1250 6, 12 | Gerechtigkeitsidee und die praktische Verfälschung der Gerechtigkeit
1251 7 | Geschlecht zu Geschlecht« preisen. Die Kirche unserer Zeit
1252 6, 12 | dem moralischen Verfall preisgegeben.~
1253 4, 5 | aus ganzer Seele den Herrn preist für »sein Erbarmen von Geschlecht
1254 6, 12 | entwickelt hat. Nach den Prinzipien dieser Lehre richten sich
1255 2, 3 | sich ein entscheidendes Problem auf: die Bedeutung der Ausdrücke
1256 6, 11 | auf die fundamentalen Probleme der gesamten menschlichen
1257 6, 12 | darüber hinwegsehen, daß die Programme, die von der Idee der Gerechtigkeit
1258 5, 8 | Kirche. Im Mittelpunkt dieses Programms steht immer das Kreuz; denn
1259 3, 4 | durch den Herrn sieht der Prophet dessen Liebe und Mitleid
1260 2, 3 | Erfüllung der messianischen Prophetien die Inkarnation jener Liebe,
1261 5, 8 | bestand - wie von Jesaja prophezeit86 - in der Offenbarung der
1262 5, 9 | wie sie Jesus mit der Prophezeiung Jesajas beschrieben hat,
1263 6, 11 | Reichtums oder der Macht provisorisch zu bekämpfen suchen, so
1264 5, 8 | Liturgie der Osterzeit den Psalmvers auf die Lippen: »Die Erbarmungen
1265 7, 14 | erhebender Kraft - allen psychologisch oder sozial bedingten Schwierigkeiten
1266 3, 4(52) | hesed anklingt. Auf diesem psychologischen Hintergrund entfaltet sich
1267 7, 13 | allem mit dem lebendigen Pulsschlag des ganzen Volkes Gottes.
1268 3, 4 | hat: Nihil odisti eorum quae fecisti, »du... verabscheust
1269 5, 8 | seinem Leiden und in der Qual des Kreuzes menschliches
1270 5, 7 | unter unbeschreiblichen Qualen seinen Geist aufgibt.73
1271 7, 14 | Anteil an dem wunderbaren Quell der erbarmenden Liebe, den
1272 5, 7 | Größe des Menschen enthüllt, qui talem ac tantum meruit habere
1273 6, 11 | Gesellschaft unmöglich, über so radikal ungerechte Situationen hinauszuwachsen.~
1274 5, 8 | Sühne darbringt, auch eine radikale Offenbarung des Erbarmens,
1275 5, 7 | messianischen Sendung Christi einen radikalen Umschwung dar. Er, der »
1276 5, 8 | in seiner Auferstehung in radikaler Weise selbst das Erbarmen
1277 8, 15 | Unterschied: ohne Unterschied nach Rasse, Kultur, Sprache und Weltanschauung,
1278 6, 10 | oder der nationalen oder rassischen Grenzen in Verbindung zu
1279 3, 4 | anzurufen und mit ihm zu rechnen; es wird in Zeiten des Falls
1280 6, 11 | und die Möglichkeit, den rechten Weg zu gehen, den ihm die
1281 5, 7 | Erbarmens, das den Menschen zu rechtfertigen und die Gerechtigkeit wiederherzustellen
1282 3, 4(52) | moralischer, sondern fast rechtlicher Art ist ändert daran nichts.
1283 5, 7 | ac tantum meruit habere Redemptorem,70 so erlaubt uns doch die
1284 6, 12 | Verantwortungsbewußtsein im Reden, die nur auf Nützlichkeit
1285 3, 4(52) | die Mutterliebe anklingen (rehem = Mutterschoß). Der tiefsten
1286 3, 4 | Testament seine lange und reiche Geschichte. Wir müssen auf
1287 7, 14 | Barmherzigen gewiesen hat, viel reicher, als es manche allgemein
1288 6, 10 | helfen dem Menschen, die Reichtümer seines eigenen Seins besser
1289 6, 10 | intellektuellen wie kulturellen Reichtümern anderer Völker. Die neuen
1290 7, 13 | der bewußten, mit innerer Reife vollzogenen Feier der Eucharistie
1291 4, 5 | jetzt verlorene - Würde zum Reifen gebracht. Sein Entschluß,
1292 1, 1 | vollziehen kann in einer immer reiferen Beziehung zum Vater und
1293 3, 4(52) | sich rahamim in eine ganze Reihe von Gefühlen, so etwa Güte
1294 4, 6 | läßt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach...
1295 6, 11 | Freiheit, das Gewissen und die Religion bedroht, erklärt die Unruhe,
1296 7, 14 | sich in uns die Bekehrung restlos vollzogen, deren Weg uns
1297 3, 4(31) | Vgl. Ri 3, 7-9.~
1298 6, 12 | Prinzipien dieser Lehre richten sich sowohl die Erziehung
1299 3, 4 | Beginn der Geschichte der Richter,31 das Gebet Salomos bei
1300 3, 4 | des Neuen Bundes führt, richtet sich das Geheimnis der Erwählung
1301 3, 4 | sozusagen von verschiedenen Richtungen aus einem einzigen Grundinhalt
1302 3, 4 | dieses Bewußtsein weckten - , rief es das Erbarmen an. Die
1303 5, 9 | immer neue Geschlechter der riesigen Menschheitsfamilie einander
1304 8, 15 | Apostolischen Segen.~Gegeben in Rom, zu St. Peter, am 30. November
1305 7, 13(114)| 26; Anrufung im »Missale Romanum«.~
1306 4, 5 | Tagelöhner«.63 Diese Worte rücken das Kernproblem vollends
1307 1, 2 | Sklaverei, Fortschritt und Rückschritt, Brüderlichkeit und Haß.
1308 6, 12 | ist weit verbreitet und rückt zweifellos all das ins Bewußtsein,
1309 4, 5 | Gottes Huld für Israel und rühmt die Erwählung Israels, »
1310 1, 1 | wird auch von den notvollen Rufen so vieler Menschenherzen,
1311 8, 15 | 15. Die Kirche ruft das göttliche Erbarmen an~
1312 3, 4 | neuer Name verkündet wird: ruhama, »Wohlgeliebte«, weil ihr
1313 5, 7 | selbstlosen Hingabe an die Sache des Menschen, an die Wahrheit
1314 6, 11 | Erklärungen - dem Vorrang der Sachen über die Person huldigt.
1315 8, 15 | menschliche Bewußtsein der Säkularisierung erliegt und so den Sinn
1316 4, 5(61) | während in den folgenden Sätzen, in denen Zacharias von
1317 8, 15 | Dokument über das Erbarmen sagte, ununterbrochen zu einem
1318 6, 12 | noch die Verdrängung des Sakralen zu nennen, die oft zur Verdrängung
1319 7, 13 | der Eucharistie und des Sakraments der Buße oder Versöhnung.
1320 3, 4 | der Richter,31 das Gebet Salomos bei der Einweihung des Tempels,32
1321 2, 3 | oder vom barmherzigen Samariter25 oder auch - als Gegensatz
1322 5, 8 | kraftvolles und zugleich »sanftes« Gesetz die Heilsordnung
1323 6, 11 | Gesellschaftsgruppen, die in Wohlstand, Sattheit und Überfluß leben und sich
1324 7, 14 | Ärgenisses, Behebung des Schadens, Genugtuung für die Beleidigung
1325 7, 14 | Ärgernis, vor der erlittenen Schädigung oder Beleidigung. In jedem
1326 8, 15 | Kinder, jedem verirrten Schäflein nachgeht, selbst wenn es
1327 6, 10 | Grundfragen erheben oder mit neuer Schärfe spüren: Was ist der Mensch?
1328 4, 6 | geschehen ist, daß er alle Schandtaten des Sohnes gleichsam vergißt.~
1329 6, 10 | heutigen Welt zeigt auch Schatten und nicht immer nur oberflächliche
1330 7, 13 | Anschauung des Vaters - eine Schau Gottes im Glauben - gerade
1331 7, 14 | dieses ergreifende Vorbild schauend, können wir in aller Demut
1332 7, 14 | Stärkeren oder in einen Schauplatz ständigen Kampfes der einen
1333 5, 8 | findet, zugleich »Erbarmen schenken« darf?~Nimmt nicht Christus
1334 2, 3 | immer neuen Gesichtspunkten schildern. Halten wir uns nur den
1335 4, 5 | hatte, ging es ihm sehr schlecht«, um so mehr als »in dem
1336 6, 10 | nicht mehr länger eine schlichte Utopie ist, sofern ein echter
1337 2, 3 | Erfassen dieser Inhalte ist der Schlüssel zum Verständnis der Wirklichkeit
1338 7, 14 | Egoismus, die im Menschen schlummern, das Leben und Zusammenleben
1339 4, 6 | Infolgedessen sind wir bereit, den Schluß zu ziehen, das Erbarmen
1340 7, 14(125)| XXIII (1975), S. 1568 (Schlußwort zum Heiligen Jahr, 25.12.
1341 4, 5 | gleichgültig sein; es mußte ihm Schmerz bereiten und ihn in gewisser
1342 6, 10 | Mensch? Was ist der Sinn des Schmerzes, des Bösen, des Todes -
1343 5, 8 | insbesondere in schwierigen und schmerzlichen Augenblicken als sein unglückliches
1344 5, 8 | Hauch der ewigen Liebe die schmerzlichsten Wunden der irdischen Existenz
1345 2, 3 | die Blinden, welche die Schönheit der Schöpfung nicht sehen
1346 7, 14 | Liebe, die ihrem Wesen nach schöpferisch ist. Die erbarmende Liebe
1347 6, 10 | Beispiel vervielfacht die schöpferischen Fähigkeiten des Menschen
1348 4, 6 | unaufhörlich als ein besonders schöpferischer Erweis der Liebe, die »sich
1349 3, 4 | und zum »Anfang«, auf das Schöpfungsgeheimnis selbst zurückgehen müssen.
1350 5, 8 | Paschageheimnis wird die Schranke des vielfachen Übels, in
1351 8, 15 | Zeitgenossen von einer Gefahr schrecklichen Ausmaßes bedroht ist. Dasselbe
1352 3, 4 | versklavten Volkes, hörte seine Schreie, erkannte seine Bedrängnis
1353 3, 4(52) | Wenngleich also auch Israel, schuldbeladen durch den Bundesbruch, auf
1354 3, 4 | Betroffenen, vor allem die Schuldbeladenen - wie auch das ganze Volk
1355 7, 14 | jenen, die uns gegenüber schuldig geworden sind!129 Es ist
1356 7, 14 | auch wir vergeben unseren Schuldigern«, das heißt jenen, die uns
1357 7, 14 | Tatsache, daß einer des anderen Schuldner ist, geht Hand in Hand mit
1358 7, 14 | selbst gegenüber! Welche Schule des guten Willens für das
1359 1, 2 | Welt zugleich stark und schwach, zum Besten befähigt und
1360 6, 10 | das andere verzichten. Als schwacher, sündiger Mensch tut er
1361 7, 13 | die mächtiger ist als die Schwäche der menschlichen Uneinigkeit,
1362 6, 10 | zeigen. Es gibt Sorgen und Schwächen, die eine grundlegende Antwort
1363 7, 14 | System der Unterdrückung der Schwächeren durch die Stärkeren oder
1364 4, 5 | den Futterschoten, die die Schweine fraßen«, welche er für »
1365 7, 13 | selbst dann, wenn er mit schwerer Schuld beladen ist. In diesem
1366 6, 12 | entfalten.~Man kann jedoch schwerlich darüber hinwegsehen, daß
1367 6, 11 | sich vor dem Hintergrund schwerster innerer Vorwürfe, deren
1368 6, 10 | mit den Brüdern und Schwestern jenseits der künstlichen
1369 6, 10 | er andererseits in seiner Sehnsucht, daß er zu einem grenzenlosen
1370 3, 4 | wichtige Tatsachen und Texte seien angeführt: der Beginn der
1371 5, 7 | als Schöpfer und letzter Seinsgrund in enger Verbindung mit
1372 5, 9 | gesehen - neu lebendig. Seither lösen in immer größeren
1373 5, 7 | harmonische Vollendung einer selbstlosen Hingabe an die Sache des
1374 5, 7 | commercium, jener wunderbaren Selbstmitteilung Gottes an den Menschen,
1375 5, 9 | einzigartige Teilnahme an der Selbstoffenbarung des Erbarmens, das heißt
1376 6, 11 | nur die Möglichkeit einer Selbstvernichtung als Folge eines militärischen
1377 8, 15 | Recht eine neue Phase der Selbstverwirklichung der Kirche erblicken, dem
1378 6, 11 | Atomwaffen eine teilweise Selbstzerstörung der Menschheit bedeuten
1379 7, 14 | Erbarmen zu üben. Obwohl alle Seligpreisungen der Bergpredigt den Weg
1380 3, 4(52) | in den biblischen Texten seltener zur Bezeichnung des Erbarmens
1381 3, 4(52) | Wörter, die verschiedene semantische Nuancen aufweisen. Da ist
1382 3, 4(52) | bedeutet (im Griechischen der Septuaginta: »Wahrheit«) und dann »Treue«,
1383 3, 4(52) | griechische Terminologie der Septuaginta-Ubersetzung ist weniger reich als die
1384 2, 3 | Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn
1385 7, 13 | Heilige Geist unablässig »mit Seufzen, das wir nicht in Worte
1386 8, 15 | jeden jedes wahrhaft Gute zu sichern und jegliches Übel hinwegzunehmen
1387 5, 7 | sich und mit sich die ganze sichtbare Welt Gott hinzugeben und
1388 7, 14 | müsse, die symbolische Zahl »siebenundsiebzigmal«131 nennt und hiermit die
1389 6, 10 | weiterbestehen? Was bedeuten jene Siege, die mit solchem Preis erkauft
1390 5, 9 | Auferstehung tragen, das »Siegel«102 des Paschageheimnisses
1391 6, 12 | zu Mensch, das Fehlen des Sinnes für echtes Gemeinwohl und
1392 7, 13 | gesprochen; es ist jedoch sinnvoll, noch einmal auf dieses
1393 6, 12 | Dauercharakters der Familie. Die sittliche Freizügigkeit verletzt vor
1394 2, 3 | eines Gebotes oder einer sittlichen Norm, sondern um die Erfüllung
1395 6, 11 | über so radikal ungerechte Situationen hinauszuwachsen.~Das Bild
1396 1, 2 | Wahl zwischen Freiheit und Sklaverei, Fortschritt und Rückschritt,
1397 3, 4 | daß dann die Psalmisten, sobald sie das höchste Loblied
1398 6, 10 | eine schlichte Utopie ist, sofern ein echter politischer Wille
1399 4, 6 | Gleichnis nicht nur in der sofortigen Bereitschaft zum Ausdruck,
1400 4, 5 | die leichtsinnig zerstörte Sohnschaft.~So faßt er denn den Entschluß: »
1401 3, 4(52) | hervorzuheben das in erster Linie »Solidität, Sicherheit« bedeutet (im
1402 7, 14 | habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben«.134 So wird durch
1403 8, 15 | November 1980, dem ersten Sonntag im Advent, im dritten Jahr
1404 | sonst
1405 3, 4(52) | Gottes: das Bild seiner sich sorgenden Liebe, die sich angesichts
1406 6, 11 | in der Welt überhaupt und sorgt sich um die Zukunft des
1407 7, 14 | das alle Anstrengungen auf sozialem und kulturellem, wirtschaftlichem
1408 6, 12 | Bereich der katholischen Soziallehre, die sich im Lauf der letzten
1409 6, 10 | von den Gesetzen seines Sozialverhaltens bekommen. Er hat erlebt,
1410 6, 10 | Biologie, Psychologie und der Sozialwissenschaft helfen dem Menschen, die
1411 6, 11 | der Welt, in verschiedenen sozio-ökonomischen Systemen ganze Zonen des
1412 1, 2 | Glaubenssinn geführt, sozusagen spontan an Gottes Erbarmen wenden.
1413 5, 8 | sie anhauchte und zu ihnen sprach: Empfangt den Heiligen Geist!
1414 6, 12 | die Haltung, die in dem Spruch zum Ausdruck kommt: »Auge
1415 8, 15 | Segen.~Gegeben in Rom, zu St. Peter, am 30. November
1416 6, 12 | den einzelnen Völkern und Staaten, sei es schließlich zwischen
1417 6, 10 | Kommunikation erleichtern eine stärkere Teilnahme am Weltgeschehen
1418 7, 14 | der Schwächeren durch die Stärkeren oder in einen Schauplatz
1419 4, 6 | hofft alles, hält allem stand« und »hört niemals auf«.68
1420 5, 8 | Johannes beziehen lassen: »Ich stehe vor der Tür und klopfe an.
1421 2, 3 | rein; Taube hören, Tote stehen auf, und den Armen wird
1422 7, 14 | des Verzeihens. An keiner Stelle der Frohen Botschaft bedeutet
1423 7 | dieser inspirierten Worte stets im Herzen bewahrt und sie
1424 8, 15 | Gerade das ist von ihrem Stifter her das fundamentale Recht
1425 6, 10 | verstehen. Wenn es auch stimmt, daß ein solcher Fortschritt
1426 6, 10 | dort, »mit jener tieferen Störung des Gleichgewichts zusammen,
1427 1, 2 | einen Gott des Erbarmens zu sträuben und neigt dazu, schon die
1428 3, 4 | ihres jeweiligen Inhaltes, streben jedoch sozusagen von verschiedenen
1429 7, 13 | durch die er immer danach strebt, sich mit uns zu verbinden
1430 6, 12 | Gleichstellung zwischen den streitenden Parteien zu erreichen. Diese
1431 7, 14 | Erbarmen als grundlegende Struktur immer die Gerechtigkeit.
1432 5, 7 | ins Verderben der Hölle stürzen kann«.80~
1433 7, 13 | auf das Erbarmen Gottes stützt; das gilt in erster Linie
1434 8, 15 | veranlassen, in dieser Stunde unserer Geschichte Gottes
1435 5, 7 | aufgibt.73 Gerade in diesen Stunden würde er ganz besonders
1436 5, 8 | wesensgleiche Sohn Gott die gerechte Sühne darbringt, auch eine radikale
1437 2, 3 | leiden; und schließlich die Sünder. Vor allem für die Letztgenannten
1438 6, 10 | verzichten. Als schwacher, sündiger Mensch tut er oft das, was
1439 6, 12 | Aussage geführt: summum ius, summa iniuria - höchstes Recht,
1440 6, 12 | Formulierung der Aussage geführt: summum ius, summa iniuria - höchstes
1441 7, 14 | Nächsten verzeihen müsse, die symbolische Zahl »siebenundsiebzigmal«131
1442 7, 14 | Zusammenleben der Menschen in ein System der Unterdrückung der Schwächeren
1443 6, 11 | in der heutigen Welt als systematisch eingesetztes Herrschafts -
1444 1, 1 | kennengelehrt.2 Denkwürdig ist die Szene, da Philippus, einer der
1445 7, 14 | des guten Willens für das tägliche Zusammenleben in den verschiedenen
1446 7, 13 | großen Linien darzulegen. Im täglichen Leben der Kirche klingt
1447 6, 10 | konnte. Die schöpferische Tätigkeit des Menschen, seine Intelligenz
1448 2, 3 | Jesus den von Johannes dem Täufer gesandten Boten auf ihre
1449 5, 8 | daß »Christus am dritten Tag auferweckt worden ist«,87
1450 1, 1 | Ereignisse jener heiligen Tage folgten, in denen es sich
1451 5, 9 | Maria auf das einzigartige Taktgefühl ihres mütterlichen Herzens
1452 5, 7 | des Menschen enthüllt, qui talem ac tantum meruit habere
1453 5, 7 | Menschen enthüllt, qui talem ac tantum meruit habere Redemptorem,70
1454 2, 3 | Aussätzige werden rein; Taube hören, Tote stehen auf,
1455 7, 14 | Sachgüter verteilen und tauschen, so ist die Liebe und nur
1456 6, 10 | anderer Völker. Die neuen Techniken der Kommunikation erleichtern
1457 6, 11 | unbequem werden, die solche technische Mittel in der Hand haben
1458 6, 11 | des Gewissens weist. Die technischen Mittel, über welche die
1459 1, 2 | gekannten wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts Herrscher geworden
1460 6, 11 | Es gibt in verschiedenen Teilen der Welt, in verschiedenen
1461 6, 10 | sondern auch eine breitere Teilhabe am Wissen der Menschheit.
1462 5, 7 | Liebe in Gott und aus Gott teilhaft zu werden. Am Weg der ewigen
1463 7, 13 | messianischen Sendung Christi teilhat und diese in gewissem Sinne
1464 5, 9 | dem Opfer des Herzens ihr Teilnehmen an der Offenbarung des göttlichen
1465 6, 11 | Vorrats an Atomwaffen eine teilweise Selbstzerstörung der Menschheit
1466 5, 7 | hinzugeben und so an seinem Leben teilzuhaben; als angenommener Sohn der
1467 3, 4 | Salomos bei der Einweihung des Tempels,32 ein Teil der Weissagungen
1468 6, 12 | tiefgreifende und vielfältige Tendenz, an deren Basis das menschliche
1469 3, 4 | besonders wichtige Tatsachen und Texte seien angeführt: der Beginn
1470 2, 3 | Drachme zu finden.28 Diese Themen der Lehre Christi werden
1471 7, 13 | eingeprägt. Wenn einige Theologen sagen, daß das Erbarmen
1472 5, 9 | Namen haben einen tiefen theologischen Gehalt; denn Maria besaß
1473 3, 4 | diesen Büchern eine rein theoretische Antwort auf die Frage zu
1474 1, 1 | kann ohne einen - nicht nur theoretischen, sondern ganzheitlich existentiellen -
1475 1, 1 | dazu neigten und neigen, Theozentrik und Anthropozentrik voneinander
1476 1, 1 | desto mehr muß sie sich als theozentrisch erweisen und es in Wirklichkeit
1477 7, 14 | hilft so, die Menschen in tiefere Verbindung zueinander zu
1478 4, 5 | erfassen, das sich wie ein tiefes Drama zwischen der Liebe
1479 4, 6 | nicht auf den - noch so tiefgehenden und mitfühlenden - Blick
1480 6, 12 | sogenannten »Welten«. Diese tiefgreifende und vielfältige Tendenz,
1481 7, 14 | Beziehung sozusagen eine tiefgreitende »Korrektur« erfahren: durch
1482 6, 10 | Intelligenz und seine Arbeit haben tiefreichende Veränderungen sowohl auf
1483 1, 2(12) | Philantropía»: Tit 3, 4.~
1484 3, 4(42) | Vgl. z.B. Neh 9, 30-32; Tob 3, 2 f. 11 f.; 8, 16f.;
1485 3, 4(52) | Diese Treue zur untreuen »Tochter meines Volkes« (vgl. Klgl
1486 5, 8 | seinen Tod - dem Tod den Todesstreich versetzen konnte.83 Auf
1487 3, 4 | Ester im Bewußtsein der tödlichen Gefahr, die ihr Volk bedroht.41
1488 2, 3 | werden rein; Taube hören, Tote stehen auf, und den Armen
1489 5, 8 | doch nicht ein Gott von Toten, sondern von Lebenden«.98
1490 7, 14 | die evangelische Armut der Träger von Amt und Verwaltung sowie
1491 5, 8 | ankündigt, wo Gott »alle Tränen von ihren Augen abwischen
1492 3, 4 | Menschen und in Gott die transzendente Vollkommenheit, wird jedoch
1493 5, 9 | erschütternde Begegnung der transzendenten göttlichen Gerechtigkeit
1494 4, 6 | nicht, wenn er sich von ihm trennt; sie weist darüber hinaus
1495 3, 4 | seine Schuld, ja seinen Treubruch und Verrat. Findet er Buße
1496 3, 4 | wenn der Herr, durch die Treulosigkeit seines Volkes erbittert,
1497 5, 7 | der Welt, das den Menschen trifft und bedrängt, sich auch
1498 7, 13 | essen und aus diesem Kelch trinken«, verkünden wir nicht nur
1499 3, 4 | Bundesbruches hat der Herr triumphiert, als er sich dem Mose feierlich
1500 1, 1 | Erbarmens und der Gott allen Trostes«5 ist. In der Konstitution
1501 3, 4 | Weissagungen Michas,33 die trostvollen Zusicherungen bei Jesaja,34
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