102-ergeh | ergre-knupf | kon-trost | tugen-zwolf
Fettdruck = Main text
Kap., N. Grau = Kommentar
1502 3, 4 | Gerechtigkeit zwar eine echte Tugend im Menschen und in Gott
1503 6, 10 | Vatikanischen Konzils dieses Bild typischer Spannungen und Bedrohungen,
1504 3, 4 | ihrem Wesen her Haß und Übelwünschen dem gegenüber aus, dem sie
1505 7, 14 | Werke« seines Herrn bezeugt, überall im Leben und Wirken der
1506 7 | ist, das mit dem Glauben übereinstimmen soll, und dann sucht, dieses
1507 8, 15 | verschiedener Weise als für ihn »überflüssig« bezeichnet; Liebe zu Gott,
1508 8, 15 | das Unrecht in der Welt überhandnähme gegenüber dem Recht, selbst
1509 6, 11 | des Menschen in der Welt überhaupt und sorgt sich um die Zukunft
1510 4, 5 | erheben kann. Gerade diese Überlegung beweist, daß in der Tiefe
1511 7, 13 | sie uns die Offenbarung überliefert hat, bekennen und verkünden.
1512 5, 7 | erduldet. Das ist geradezu ein »Übermaß« der Gerechtigkeit, denn
1513 4, 5 | das vom Alten Testament übernommene Bild vereinfacht und zugleich
1514 3, 4 | von der »Größe« der Liebe überragt, insofern diese ursprünglicher
1515 7, 13 | verkündet - das am meisten überraschende Attribut des Schöpfers und
1516 4, 5 | Norm der Gerechtigkeit zu überschreiten. Nachdem der verlorene Sohn
1517 5, 8 | Existenz verstrickt ist, überschritten: das Kreuz Christi läßt
1518 4, 5(61) | von rahamim (lateinische Übersetzung: viscera misericordiae),
1519 3, 4 | Grundinhalt zu, um dessen übersteigenden Reichtum zum Ausdruck und
1520 4, 6 | sie kommt noch mehr in der überströmenden, großzügigen Freude über
1521 5, 7 | des Erschaffens an Tiefe übertreffen. Es sind dies die Bande
1522 5, 7 | Ungläubige kann in ihm die überzeugende Solidarität mit dem Schicksal
1523 6, 11 | auszusprechen, von der er überzeugt ist; die ihm seinen Glauben
1524 7, 14 | als es manche allgemein übliche Ansichten über das Erbarmen
1525 7, 14 | und zwischen dem, der es übt, und dem, der damit beschenkt
1526 2, 3 | Menschen zuwendet und alles umfängt, was sein Menschsein ausmacht,
1527 3, 4(52) | Wort hanan drückt etwas Umfassenderes aus: den Erweis der Gnade,
1528 1, 2 | unzugänglichem Licht«11 umgeben ist. Doch erkennen wir Gott
1529 7, 14 | der seine Gabe empfängt; umgekehrt leistet der Empfänger, der
1530 5, 7 | Umschwung dar. Er, der »umherzog, Gutes zu tun«71 und »alle
1531 7, 14 | verwirklichte geistliche Umkehr; er ist ein Lebensstil,
1532 1, 2 | Konstitution Gaudium et Spes umrissen wird. Unter anderem lesen
1533 5, 7 | Christi einen radikalen Umschwung dar. Er, der »umherzog,
1534 4, 5 | Ordnung der Gerechtigkeit, umso weniger, als er nicht nur
1535 7, 14 | Zusammenleben in den verschiedenen Umständen unseres Daseins sind sie!
1536 7, 14 | Geist der Liebe zum Nächsten umwandeln läßt.~Dieser wahrhaft evangelische
1537 1, 2 | von heute weist nicht nur Umwandlungen auf, die zur Hoffnung auf
1538 7, 14 | bestrebt sind, diesen Grundsatz umzuformen, zu ergänzen durch einen
1539 8, 15 | Vatikanische Konzil in die Tat umzusetzen - in welchem wir mit Recht
1540 6, 12 | Achtung der Ehe in ihrer unauflöslichen Einheit, die Achtung des
1541 5, 8 | tiefe Geheimnis Gottes, jene unauslotbare Einheit von Vater, Sohn
1542 1, 2 | Kundmachung« offenbart Gott im unauslotbaren Geheimnis seines einen und
1543 2, 3 | dazu - an das Gleichnis vom unbarmherzigen Diener26 zu erinnern. Zahlreich
1544 7, 14 | Erziehungsprogrammen, wenn wir diese Lehre unbeachtet lassen?~Christus legt auf
1545 6, 11 | irgendeinem Grund denen unbequem werden, die solche technische
1546 5, 7 | genagelt wird, wo er unter unbeschreiblichen Qualen seinen Geist aufgibt.73
1547 6, 11 | Unterdrückungsmittel der Machthaber, als unbestrafte Praxis der untergeordneten
1548 6, 12 | fundamentaler Werte, die ein unbestreitbares Gut nicht nur der christlichen,
1549 8, 15 | noch so nachhaltig, die Uneinheitlichkeit der zeitgenössischen Zivilisation
1550 7, 13 | Schwäche der menschlichen Uneinigkeit, jene Einheit endgültig
1551 7, 13 | ist als Vollkommenheit des unendlichen Gottes auch selbst unendlich.
1552 5, 7 | menschlichen Dimension die unerhörte Größe des Menschen enthüllt,
1553 7, 14 | Eltern und Kinder, Freunde; unerläßlich ist sie auch im Erziehungswesen
1554 7, 14 | wird das Erbarmen zu einem unerläßlichen Element, sollen die Beziehungen
1555 7, 14 | hinzuzufügen, daß dieses Ziel unerreichbar bleibt, solange wir in den
1556 7, 13 | unendlich. Unendlich und unerschöpflich ist daher die Bereitschaft
1557 1, 2 | Ansprachen vor der UNO, der UNESCO, der FAO und anderswo),
1558 5, 9 | Leidenden, den Armen, den Unfreien, den Blinden, den Unterdrückten
1559 5, 8 | Kommen in die Welt nicht der Ungehorsam Adams und die Erbschuld
1560 2, 3 | Menschen gegenwärtig. Es ist ungemein bezeichnend, daß diese Menschen
1561 6, 11 | unmöglich, über so radikal ungerechte Situationen hinauszuwachsen.~
1562 2, 3 | Erscheinung, wo sie mit Leid, Ungerechtigkeit und Armut in Berührung kommt,
1563 2, 3 | leben oder unter sozialen Ungerechtigkeiten leiden; und schließlich
1564 3, 4(52) | Liebe kann man als völlig ungeschuldet bezeichnen, ist sie doch
1565 5, 7 | besonders an. Auch der Ungläubige kann in ihm die überzeugende
1566 2, 3 | Zuwendung zu den Leidenden, den Unglücklichen und den Sündern sichtbar
1567 5, 8 | schmerzlichen Augenblicken als sein unglückliches Schicksal bezeichnet. Im
1568 1, 2 | Menschen durch die Sprache des Universums: »Seit Erschaffung der Welt
1569 6, 11 | zusehends vertiefen. Es ist unleugbar, daß die heutige Wirtschaftsordnung
1570 1, 2 | in den Ansprachen vor der UNO, der UNESCO, der FAO und
1571 5, 8 | Menschenkindern von Natur aus absolut unschuldig und frei von Sünde war und
1572 | unserem
1573 5, 8 | Heiligkeit und der seligen Unsterblichkeit hervorbringen. Das Fundament
1574 6, 11 | eingesetztes Herrschafts - und Unterdrückungsmittel der Machthaber, als unbestrafte
1575 6, 11 | Elends, der Not und der Unterentwicklung. Diese Tatsachen sind allgemein
1576 6, 11 | als unbestrafte Praxis der untergeordneten Stellen.~So wächst neben
1577 1, 2 | Erde untertan gemacht und unterjocht hat.14 Dieses Herrschen
1578 7, 13 | Bemühungen in diesem Sinn unternimmt, bekennt sie demütig, daß
1579 7, 14 | behandelt; des Lehrers, der unterrichtet; der Eltern, die die Kinder
1580 3, 4 | bedeutungsverwandter Ausdrücke; sie unterscheiden sich durch die Eigenheit
1581 3, 4 | bedeutete.53 Das Erbarmen unterscheidet sich von der Gerechtigkeit,
1582 8, 15 | und Weltanschauung, ohne Unterscheidung zwischen Freunden und Feinden;
1583 7, 14 | Gleichheit unter den Menschen die Unterschiede keineswegs aus: wer gibt,
1584 7, 14 | Wohltäters, der die Bedürftigen unterstützt), wird tatsächlich auch
1585 6, 11 | Sie bezieht sich - wie die Untersuchungen des Zweiten Vatikanischen
1586 1, 2 | geworden ist und sich die Erde untertan gemacht und unterjocht hat.14
1587 7, 13 | viatoris, im Zustand des Unterwegs-seins, dar Selbstverständlich
1588 2, 3 | sind die Abschnitte in der Unterweisung Christi, welche die erbarmende
1589 6, 11 | die einer »friedlichen« Unterwerfung der Einzelpersonen, der
1590 6, 11 | Konsumismus und der Genußsucht unterworfen haben, in der gleichen Menschheitsfamilie
1591 3, 4(52) | Sünde. ~Diese Treue zur untreuen »Tochter meines Volkes« (
1592 5, 7 | Erlösung, auf eine sozusagen unüberbietbar empirische und »historische«
1593 3, 4(52) | der Mutterschaft treu und unüberwindlich ist, wird in den alttestamentlichen
1594 8, 15 | über das Erbarmen sagte, ununterbrochen zu einem inbrünstigen Gebet
1595 7, 13 | wohlwollenden Liebe ist eine ununterbrochene und nie versiegende Quelle
1596 5, 7 | ewigen Liebe zum Menschen unverbrüchlich treu bleibt, der »die Welt
1597 1, 2 | besondere Weise »sichtbar« in unvergleichlich höherem Maß als durch all
1598 8, 15 | Enzyklika Redemptor Hominis die unvergleichliche Würde des Menschen zu bekräftigen,
1599 1, 2 | Einfachheit und zugleich Tiefe unvergleichlichen Sprache der Offenbarung
1600 4, 6 | Diese Freude weist auf ein unverletztes Gut hin: ein Sohn hört nie
1601 7 | unserer Generation, das unvermeidlich tiefe Unruhe hervorruft,
1602 1, 2 | Gottheit«.9 Diese indirekte und unvollkommene Erkenntnis - ein Werk des
1603 6, 11 | Unzulänglichkeiten, ja, einen unzulänglich funktionierenden Mechanismus
1604 6, 11 | sind, die eine fundamentale Unzulänglichkeit oder vielmehr einen ganzen
1605 6, 11 | einen ganzen Komplex von Unzulänglichkeiten, ja, einen unzulänglich
1606 7, 14 | begegnen: in der Würde, im Ur-Wert des Menschseins, der nicht
1607 6, 11 | innerer Vorwürfe, deren Ursache darin liegt, daß es neben
1608 6, 11 | Menschen fehlt, welche die Ursachen dieser Unruhe aufzudecken
1609 6, 12 | Handelns; dies widerspricht dem Ursinn von Gerechtigkeit, die ihrem
1610 3, 4(52) | In ihnen tritt klar der ursprüngliche anthropomorphe Aspekt hervor:
1611 3, 4 | überragt, insofern diese ursprünglicher und grundlegender ist. Die
1612 3, 4(52) | Mutterschoß). Der tiefsten und ursprünglichsten Verbundenheit, ja Einheit
1613 5, 7 | dem Maße« Gottes, als sie Ursprung und Erfüllung in der Liebe
1614 4, 5 | und der Gerechtigkeit des Urstandes verlor. Die Analogie ist
1615 4, 5 | ihn nach seinem eigenen Urteil die Würde eines Sohnes gekostet
1616 6, 10 | mehr länger eine schlichte Utopie ist, sofern ein echter politischer
1617 5 | V. DAS PASCHAMYSTERIUM~
1618 1, 2 | Enzyklika das Geheimnis der väterlich-erbarmenden Liebe Gottes allen näher
1619 4, 5 | sein »Erbarmen mit unseren Vätern«, und daß er »seines heiligen
1620 3, 4(52) | eine gleichsam »weibliche« Variante der männlichen Treue zu
1621 8, 15 | der sich selbst, seinem Vater-sein und seiner Liebe treu ist.
1622 5, 9 | weilen, bis sie zum seligen Vaterland gelangen«.108~
1623 6, 10 | Pastoralkonstitution des Zweiten Vatikaniscken Konzils, Gaudium et Spes,
1624 3, 4 | eorum quae fecisti, »du... verabscheust nichts von dem, was du gemacht
1625 8, 15 | was er geschaffen hat, verachten kann,136 der sich selbst,
1626 6, 10 | Arbeit haben tiefreichende Veränderungen sowohl auf dem Gebiet von
1627 3, 4(52) | Bundes wahrhaft »seiner Liebe verantwortlich« ist. Frucht einer solchen
1628 3, 4(52) | zu sich selbst und die »Verantwortung der eigenen Liebe gegenüber« (
1629 6, 12 | Beziehungen, der Mangel an Verantwortungsbewußtsein im Reden, die nur auf Nützlichkeit
1630 3, 4 | flehende Gebet der Juden in der Verbannung,35 die Erneuerung des Bundes
1631 4, 5 | Güter. Nichtsdestoweniger verbirgt sich unter ihrer Oberfläche
1632 6, 12 | Besorgniserregend ist außerdem das Verblassen vieler fundamentaler Werte,
1633 8, 15 | von Ewigkeit her in Gott verborgen war und an dem der Mensch
1634 5, 8 | Menschheitsgeschichte mit der Sünde verbündet hat. Er wird gerichtet im
1635 3, 4(52) | eher allgemeinen Inhalt des Verbums hanan, aber auch aus dem
1636 3, 4(52) | tiefsten und ursprünglichsten Verbundenheit, ja Einheit der Mutter mit
1637 6, 12 | der Gerechtigkeit selber verdankt.~Das Bild der Generation,
1638 5, 7 | einschleicht und ihn »ins Verderben der Hölle stürzen kann«.80~
1639 3, 4(52) | doch nicht Lohn für ein Verdienst; insofern stellt sie eine
1640 8, 15 | Sünden eine neue »Sintflut« verdiente, so wie einst die Generation
1641 1, 2 | Leben und aus den Herzen zu verdrängen. Das Wort und der Begriff »
1642 7, 13 | Die Kirche bekennt und verehrt das Erbarmen Gottes, so
1643 Segen | Segen~Verehrte Brüder, liebe Söhne und
1644 4, 5 | Testament übernommene Bild vereinfacht und zugleich vertieft. Das
1645 6, 12 | Form, die Gerechtigkeit zu verfälschen, und die heutigen haben
1646 6, 12 | Gerechtigkeitsidee und die praktische Verfälschung der Gerechtigkeit beweisen,
1647 6, 12 | Trotz - dem moralischen Verfall preisgegeben.~
1648 3, 4(52) | anthropomorphe Aspekt hervor: die Verfasser der biblischen Schriften
1649 4, 6 | gezeichnete Bild von der inneren Verfassung des verlorenen Sohnes erlaubt
1650 7, 14 | solange wir in den weiten und verflochtenen Bereichen des menschlichen
1651 5, 7 | beschützen und den Händen seiner Verfolger zu entreißen. In diesem
1652 5, 8 | Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben;
1653 5, 8 | Gekreuzigter das Wort, das nicht vergeht,92 derjenige, der an der
1654 3, 4(52) | Kind vergessen würde: Ich vergesse dich nicht« (Jes 49, 15).
1655 4, 5 | zustehenden Vermögensanteil vergeudet, sondern durch sein ganzes
1656 4, 6 | Schandtaten des Sohnes gleichsam vergißt.~Das Gleichnis vom verlorenen
1657 3, 4 | innigsten Motive dieses Verhältnisses suchen und zum »Anfang«,
1658 3, 4 | müssen. Schon im Alten Bund verheißen diese Worte die volle Offenbarung
1659 3, 4(52) | Entschlossenheit, die (endzeitliche) Verheißung und Hoffnung trotz aller
1660 4, 5(60) | Volk, um die Treue zu den Verheißungen, die eben in der Mutterschaft
1661 4, 5 | Zacharias den Gott Israels und verherrlicht sein »Erbarmen mit unseren
1662 5, 7 | Dennoch ist auch in dieser Verherrlichung des Sohnes Gottes das Kreuz
1663 8, 15 | Übel hinwegzunehmen und zu verhindern.~Und wenn so mancher Zeitgenosse
1664 8, 15 | jedem ihrer Kinder, jedem verirrten Schäflein nachgeht, selbst
1665 8, 15 | wenn es Millionen solcher Verirrungen gäbe, selbst wenn das Unrecht
1666 1, 2 | ist vor allem selbst eine Verkörperung des Erbarmens, stellt es
1667 2, 3 | Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht;
1668 4, 5 | verweigert.~Die Analogie verlagert sich eindeutig auf das Innere
1669 4, 5 | er vom Vater sein Erbteil verlangte, um fortzugehen, hatte er
1670 1, 2 | besonderen Nachdruck zu verleihen, daß »Er, der Einzige, der
1671 4, 6 | den, der es empfängt, es verletze die Würde des Menschen.
1672 8, 15 | bezeichnet; Liebe zu Gott, deren verletzende Ablehnung durch den heutigen
1673 8, 15 | Wortbedeutung von »Erbarmen« verliert, je mehr es sich von Gott
1674 4, 5 | Gerechtigkeit des Urstandes verlor. Die Analogie ist hier sehr
1675 7, 14 | die uns im Gleichnis vom verlorenenen Sohn so eindrucksvoll vor
1676 4, 5 | Liebe des Vaters und der Verlorenheit und Sünde des Sohnes ereignet.~
1677 5, 7 | Gerechtigkeit wiederherzustellen vermag im Sinne der Heilsordnung,
1678 1, 2 | Verstandes, der Gott durch Vermittlung der Geschöpfe sucht, ausgehend
1679 4, 5 | nur den ihm zustehenden Vermögensanteil vergeudet, sondern durch
1680 5, 7 | vorfinden und zum ersten Mal vernehmen: »Er ist auferstanden!«.
1681 6, 12 | Verlangen, den Feind zu vernichten, seine Freiheit einzuschränken
1682 6, 12 | Klassengerechtigkeit) manchmal der Nächste vernichtet, getötet, seiner Freiheit
1683 6, 12 | ja, zur Verneinung und Vernichtung ihrer selbst führen kann,
1684 1, 2 | Werken der Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige
1685 6, 12 | Gerechtigkeit nicht, noch verringert sie die Bedeutung der Ordnung,
1686 6, 12 | Hinsicht gerechten Leben und versäumt es nicht, die verschiedenen
1687 5, 8 | Abendmahlssaal, wo die Jünger versammelt waren, »in ihre Mitte trat...
1688 3, 4(52) | alttestamentlichen Texten verschiedenartig ausgedrückt: als Rettung
1689 4, 5 | seinem »zügellosen Leben« zu verschleudern, ist in gewisser Hinsicht
1690 3, 4(52) | wörtlich »(den besiegten Feind) verschonen« bedeutet, aber auch »Verzeihen
1691 6, 10 | Nationen voneinander trennen, verschwanden oder kleiner wurden, und
1692 4, 6 | Freude über den heimgekehrten Verschwender zum Ausdruck, deren Ausmaß
1693 1, 1 | das Geheimnis Christi zu versenken, um in ihm das Antlitz des
1694 5, 8 | dem Tod den Todesstreich versetzen konnte.83 Auf diese Weise
1695 7, 13 | ununterbrochene und nie versiegende Quelle der Bekehrung, die
1696 3, 4 | der Herr sah das Elend des versklavten Volkes, hörte seine Schreie,
1697 3, 4 | vergessen zu lassen.50 So ist es verständlich, daß dann die Psalmisten,
1698 7, 14 | Gerechtigkeit nicht auf. Die richtig verstandene Gerechtigkeit ist sozusagen
1699 1, 2 | Erkenntnis - ein Werk des Verstandes, der Gott durch Vermittlung
1700 2, 3 | der Messias ein besonders verstehbares Zeichen Gottes, der Liebe
1701 7, 13 | Buße, also die hartnäckige Verstockung einschränken, die sich der
1702 4, 5 | den Himmel und gegen dich versündigt. Ich bin nicht mehr wert,
1703 7, 14 | wenn sie die Sachgüter verteilen und tauschen, so ist die
1704 6, 11 | moralische Unruhe zusehends vertiefen. Es ist unleugbar, daß die
1705 4, 5 | vereinfacht und zugleich vertieft. Das zeigt sich vielleicht
1706 6, 10 | ausgedehnt; er hat eine vertiefte Kenntnis von den Gesetzen
1707 1, 1 | versucht hervorzuheben, daß die Vertiefung und vielfache Bereicherung
1708 3, 4(52) | weiter hin darauf hoffen und vertrauen, da der Gott des Bundes
1709 5, 7 | gefangengenommen, beschimpft, verurteilt, gegeißelt, mit Dornen gekrönt
1710 6, 10 | Informatik zum Beispiel vervielfacht die schöpferischen Fähigkeiten
1711 8, 15 | mich als Diener Christi und Verwalter der Geheimnisse Gottes138
1712 7, 14 | Armut der Träger von Amt und Verwaltung sowie des ganzen Volkes,
1713 7, 14 | einen gegen die anderen verwandeln.~Die Kirche muß es daher
1714 5, 9 | Schwelle des Hauses ihrer Verwandten pries: »Er erbarmt sich
1715 7, 13 | erbarmenden Liebe des Vaters, zu verweilen, das den innersten Kern
1716 7, 14 | mehrhundertjährige Erfahrung im Apostolat verweisen, liegt nichts anderes zugrunde
1717 3, 4(52) | der biblischen Schriften verwenden, um das göttliche Erbarmen
1718 4, 5 | das Wort »Gerechtigkeit« verwendet; gleiches gilt - im Urtext -
1719 3, 4 | Nichtsdestoweniger sagt die in ihnen verwendete Terminologie schon sehr
1720 7, 14 | als eine ein für allemal verwirklichte geistliche Umkehr; er ist
1721 5, 9 | ganzen Persönlichkeit, in den verworrenen Ereignissen der Geschichte
1722 3, 4(52) | Wort hesed, das eine tief verwurzelte Haltung von Güte bezeichnet.
1723 6, 10 | eine wählen, auf das andere verzichten. Als schwacher, sündiger
1724 7, 14 | der verzeiht, und der, dem verziehen wird, einander in einem
1725 7, 13 | auf dieser Erde in statu viatoris, im Zustand des Unterwegs-seins,
1726 4, 6 | Zeit bedarf seiner, trotz vielfacher Vorurteile, ganz besonders.~
1727 7, 13 | Tradition der Kirche so vielfältig bezeugen, wenigstens in
1728 7, 14 | werden, wenn wir in den vielgestaltigen Bereich der zwischenmenschlichen
1729 7 | VII. DAS ERBARMEN GOTTES IN
1730 8 | VIII. GEBET DER KIRCHE IN UNSERER
1731 4, 5(61) | lateinische Übersetzung: viscera misericordiae), zum Ausdruck
1732 3, 4 | verheißen diese Worte die volle Offenbarung Gottes, der »
1733 6, 10 | Generation«~Wir dürfen mit vollem Recht glauben, daß auch
1734 4, 5 | Worte rücken das Kernproblem vollends ins Licht. Der materielle
1735 7, 13 | unter den Attributen und Vollkommenheiten Gottes das wichtigste ist,
1736 5, 8 | des Übels besiegen und als vollreife Frucht das Reich des Lebens,
1737 6, 12 | einzuschränken oder ihm eine vollständige Abhängigkeit aufzuerlegen,
1738 4, 5 | Geheimnis des Erbarmens vollständiger zu erfassen, das sich wie
1739 8, 15 | Dieses Geheimnis schließt die vollständigste Offenbarung des Erbarmens
1740 7, 14 | findet seinen einfachsten und vollsten Ausdruck im Verzeihen. Es
1741 5, 9 | Dimension der Erlösung, die sich vollzog durch den Tod des Gottessohnes
1742 7, 14 | uns die Bekehrung restlos vollzogen, deren Weg uns Christus
1743 7, 13 | bewußten, mit innerer Reife vollzogenen Feier der Eucharistie und
1744 3, 4 | Abschluß dieses Offenbarens am Vorabend seines Todes spricht er
1745 8, 15 | darin eine unerläßliche Voraussetzung der Bemühung um eine bessere
1746 3, 4 | Perspektive einer schon vorbereiteten Hörerschaft, wie die Schriften
1747 4, 5 | Verlust der materiellen Güter vorfand, mußte ihm den Verlust dieser
1748 5, 7 | gekreuzigten Herrn kommen, es leer vorfinden und zum ersten Mal vernehmen: »
1749 7, 14 | Erbarmen einen Akt oder Vorgang, der nur in eine Richtung
1750 1, 1 | müssen, wie Christus ihn vorgezeichnet hat, indem er in sich selbst
1751 6, 11 | der angesichts des heute vorhandenen Vorrats an Atomwaffen eine
1752 7, 13 | bekennen und verkünden. Auf den vorhergehenden Seiten dieses Dokumentes
1753 4, 5 | Erbarmen« im Urtext nicht vorkommt). Dazu trägt nicht so sehr,
1754 6, 11 | angesichts des heute vorhandenen Vorrats an Atomwaffen eine teilweise
1755 4, 6 | Sie sucht nicht ihren Vorteil, läßt sich nicht zum Zorn
1756 7, 13 | Bekehrung, die nicht als nur vorübergehender innerer Akt zu verstehen
1757 6, 11 | Hintergrund schwerster innerer Vorwürfe, deren Ursache darin liegt,
1758 6, 10 | Schwierigkeiten, die sich bei jedem Wachstum zeigen. Es gibt Sorgen und
1759 6, 10 | angefordert, muß er das eine wählen, auf das andere verzichten.
1760 4, 6 | Wesenszug - wird in ergreifender Wärme beschrieben: »Der Vater
1761 7, 14 | Wiedergutmachung« und »Waffenstillstand« - Forderungen der Gerechtigkeit -
1762 1, 2 | Schlimmsten bereit. Sie hat die Wahl zwischen Freiheit und Sklaverei,
1763 7, 13 | Volkes Gottes nimmt sie wahr, wie verschiedene Formen
1764 5, 7 | vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott«77 gekommen ist, um
1765 5, 7 | der als »Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott«77
1766 1, 2 | Schöpfung mit der Vernunft wahrgenommen, seine ewige Macht und Gottheit«.9
1767 7, 14 | Ansichten über das Erbarmen wahrhaben wollen. Diese Ansichten
1768 5, 9 | Menschheit jenes Erbarmen wahrzunehmen, das uns nach dem ewigen
1769 3, 4 | Bund meines Friedens nicht wanken«.57 Diese Wahrheit, einst
1770 2, 3 | müssen wir auf einen anderen warten?«,20 mit dem gleichen Zeugnis
1771 1, 2 | sozusagen unablässig darauf wartet, daß wir ihn in jeder Not
1772 | warum
1773 3, 4(52) | Wiederkehr des Wortpaares hesed we'emet (= Gnade und Treue),
1774 1, 1 | Kirche ein für allemal im wechselvollen Bild der Zeiten aufgegeben -
1775 5, 8 | die Freiheit zur Liebe zu wecken sucht - nicht nur im Sinne
1776 3, 4 | welche dieses Bewußtsein weckten - , rief es das Erbarmen
1777 | weder
1778 4, 5 | Erbteil erhält und von zuhause weggeht, um es in einem fernen Land
1779 3, 4(52) | Sie ist eine gleichsam »weibliche« Variante der männlichen
1780 5, 9 | Gefahren und Bedrängnissen weilen, bis sie zum seligen Vaterland
1781 4, 6 | Vater sah ihn schon von weitem kommen, und er hatte Mitleid
1782 7, 14 | bleibt, solange wir in den weiten und verflochtenen Bereichen
1783 6, 10 | allem Fortschritt noch immer weiterbestehen? Was bedeuten jene Siege,
1784 3, 4 | Testaments finden wir noch weitere Beispiele dieser Art.42~
1785 5, 7 | auferstanden!«. Sie werden es weitersagen und Zeugen des Auferstandenen
1786 4, 5 | Die Analogie ist hier sehr weitgespannt. Die Parabel bezieht sich
1787 3, 4 | auserwählten Volkes.~In diesem weitgespannten »sozialen« Zusammenhang
1788 6, 11 | grundlegende Entscheidungen, welchen das Menschengeschlecht nun
1789 7, 14 | verwirklicht werden, zu welcher der Herr uns mit Wort und
1790 8, 15 | Rasse, Kultur, Sprache und Weltanschauung, ohne Unterscheidung zwischen
1791 6, 12 | ja zwischen sogenannten »Welten«. Diese tiefgreifende und
1792 6, 10 | angesichts der heutigen Weltentwicklung die Zahl derer mehr und
1793 6, 10 | eine stärkere Teilnahme am Weltgeschehen und einen wachsenden Austausch
1794 6, 10 | zutiefst die geschichtliche Wende fühlt, die im Gange ist.~
1795 7, 14 | verlorenen Drachme.124 Am wenigsten darf die erbarmende Liebe
1796 7, 13 | so vielfältig bezeugen, wenigstens in großen Linien darzulegen.
1797 3, 4(52) | Namens willen« (Ez 36, 22). Wenngleich also auch Israel, schuldbeladen
1798 5, 8 | die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten, und wir werden
1799 1, 2 | unsichtbare Wirklichkeit an den Werken der Schöpfung mit der Vernunft
1800 6, 12 | Verblassen vieler fundamentaler Werte, die ein unbestreitbares
1801 4, 6 | sich nicht »von außen her« werten. Unsere Vorurteile in bezug
1802 2, 3 | Diese Forderung gehört wesenhaft zur messianischen Botschaft
1803 7, 13 | Vollkommenheit des unerforschlichen Wesens Gottes im Geheimnis der
1804 5, 8 | an welchem der dem Vater wesensgleiche Sohn Gott die gerechte Sühne
1805 4, 6 | hesed« her bereits bekannter Wesenszug - wird in ergreifender Wärme
1806 7, 14 | ist ein Lebensstil, ein wesentliches und immerwährendes Kennzeichen
1807 3, 4 | Seinen: er ist ihr Vater,47 weshalb Israel sein erstgeborener
1808 3, 4 | zur Genüge. Als besonders wichtige Tatsachen und Texte seien
1809 4, 5 | materieller Güter; aber wichtiger als diese Güter war seine
1810 7, 14 | in unserem als eine ihrer wichtigsten Aufgaben betrachten, das
1811 3, 4 | Wohlgeliebte«, weil ihr Erbarmen widerfahren soll.49~Auch wenn der Herr,
1812 4, 5 | Alten Testamentes machtvoll widerhallt. Hier finden die semantischen
1813 7, 13 | der Gnade und der Wahrheit widersetzt, besonders vor dem Zeugnis
1814 6, 12 | Beweggrund des Handelns; dies widerspricht dem Ursinn von Gerechtigkeit,
1815 6, 11 | Übel gibt, daß sie sich in Widersprüche und Spannungen verstrickt
1816 8, 15 | macht.140 Selbst wenn der Widerstand der menschlichen Geschichte
1817 3, 4(52) | sind die Verzeihung, die Wiederaufnahme in die Beziehung der Huld
1818 4, 6 | einfachen und tiefen Synthese wiederfinden. Der Vater des verlorenen
1819 7, 13 | Gott ist immer Frucht des »Wiederfindens« dieses Vaters, der voll
1820 7, 14 | Entfaltung beziehungsweise Wiederfindung Quelle größter Freude ist.132~
1821 4, 6 | weist darüber hinaus auf ein wiedergefundenes Gut hin: im Fall des verlorenen
1822 5, 7 | rechtfertigen und die Gerechtigkeit wiederherzustellen vermag im Sinne der Heilsordnung,
1823 7, 14 | immer zu verzeihen. Wie oft wiederholen wir in dem Gebet, das er
1824 7, 14 | Vatikanische Konzil, wenn es wiederholt von der Notwendigkeit spricht,
1825 5, 8 | Abgesandten Johannes' des Täufers wiederholte.85 Dieses Programm bestand -
1826 3, 4(52) | vor allem aus der häufigen Wiederkehr des Wortpaares hesed we'
1827 | Wieviel
1828 4, 5 | er zu sich selbst sagt: »Wieviele Tagelöhner meines Vaters
1829 6, 10 | sofern ein echter politischer Wille hierfür besteht.~Aber neben
1830 6, 11 | und die Nationen Opfer der Willkür anderer Einzelpersonen,
1831 2, 3 | Taten, wie die Liebe, die wirkende Liebe, die Liebe, die sich
1832 8, 15 | der Mensch durch Christus wirklichen Anteil in der Zeit erhielt,
1833 5, 9 | moralischen und physischen Übel wirksam wird, hatte das Herz derer,
1834 7, 14 | sozialem und kulturellem, wirtschaftlichem und politischem Gebiet ausgerichtet
1835 7, 14 | Erbarmen erweisen, wohl wissend, daß Christus es als ihm
1836 1, 1 | vielfache Bereicherung des Wissens um die Kirche - eine Frucht
1837 1, 2 | Geschichte vorher nie gekannten wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts
1838 8, 15 | Menschen wir tief empfinden, wobei es uns drängt, mit Christus
1839 5, 8 | dieses ersten Tages der Woche« im Abendmahlssaal, wo die
1840 3, 4(52) | auszudrücken, vor allem zweier Wörter, die verschiedene semantische
1841 3, 4(52) | des Wortes hamal ein, das wörtlich »(den besiegten Feind) verschonen«
1842 3, 4 | verkündet wird: ruhama, »Wohlgeliebte«, weil ihr Erbarmen widerfahren
1843 6, 11 | Gesellschaftsgruppen, die in Wohlstand, Sattheit und Überfluß leben
1844 7, 14 | ernähren und erziehen; des Wohltäters, der die Bedürftigen unterstützt),
1845 7, 13 | seinem Erbarmen und seiner wohlwollenden Liebe ist eine ununterbrochene
1846 1, 2 | in unzugänglichem Licht wohnt«,8 spricht zugleich zum
1847 | womit
1848 4, 5 | was er verdient hat und worauf er nach den Normen der Gerechtigkeit
1849 8, 15 | so den Sinn sogar für die Wortbedeutung von »Erbarmen« verliert,
1850 2, 3 | zuwenden und die einzelnen Wortbedeutungen und schließlich den Begriffsinhalt
1851 3, 4(52) | häufigen Wiederkehr des Wortpaares hesed we'emet (= Gnade und
1852 3, 4(52) | läßt rahamim schon von der Wortwurzel her die Mutterliebe anklingen (
1853 8, 15 | jeden einzelnen von ihnen wünscht und für jede menschliche
1854 5, 8 | der Liebe, die gegen die Wurzel allen Übels in der Geschichte
1855 7, 14(125)| Insegnamenti di Paolo VI, XXIII (1975), S. 1568 (Schlußwort
1856 2, 3 | unbarmherzigen Diener26 zu erinnern. Zahlreich sind die Abschnitte in der
1857 7, 13 | Ausdruck kommt, ständig in zahlreichen Lesungen der heiligen Liturgie
1858 1, 1 | wandte mit der Bitte: »Herr, zeig uns den Vater, das genügt
1859 8, 15 | verhindern.~Und wenn so mancher Zeitgenosse den Glauben und die Hoffnung
1860 3, 4 | Perspektive, die zugleich zeitlich und endzeitlich ist.58 Christus
1861 5, 8 | Liebe offenbaren; in der Zeitlichkeit, in der menschlichen Geschichte,
1862 1, 2 | eingehen; ich möchte aus der zeitlosen, in ihrer Einfachheit und
1863 3, 4 | Treue« kundtat.45 In dieser zentralen Offenbarung wird das auserwählte
1864 7, 13 | Gottessohnes ausmacht: ein zentraler Punkt und gleichzeitig der
1865 1, 2 | geweckt hat und die ihn zermalmen oder ihm dienen können,
1866 2, 3 | Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein
1867 7, 14 | des Menschseins, der nicht zerstört werden kann und dessen Entfaltung
1868 4, 5 | Wissen um die leichtsinnig zerstörte Sohnschaft.~So faßt er denn
1869 6, 10 | entstehen so viele und schwere Zerwürfnisse auch in der Gesellschaft«.109~
1870 5, 7 | werden es weitersagen und Zeugen des Auferstandenen sein.
1871 4, 6 | und im Menschen das Gute zieht. So betrachtet, stellt es
1872 5, 9 | und unter dem Kreuz ohne Zögern festhielt, bis zur ewigen
1873 6, 11 | sozio-ökonomischen Systemen ganze Zonen des Elends, der Not und
1874 1, 2 | Brüderlichkeit und Haß. Zudem weiß nun der Mensch, daß
1875 4, 5 | fernen Land mit seinem »zügellosen Leben« zu verschleudern,
1876 5, 9 | der Synagoge von Nazaret zuerst106 und dann als Antwort
1877 5, 7 | Lebens und der Heiligkeit zugänglich macht. Auf diese Weise beinhaltet
1878 7, 13 | Menschen am leichtesten zugängliche.~Die Kirche lebt ein authentisches
1879 5, 8 | Christus, den der Vater zugunsten des Menschen »nicht verschonte«97
1880 4, 5 | zustehende Erbteil erhält und von zuhause weggeht, um es in einem
1881 6, 12 | beanstandete Jesus bei seinen Zuhörern, die den Lehren des Alten
1882 8, 15 | Menschheit herabzurufen, suche er zumindest, den Grund für diese meine
1883 4, 6 | sicher von einer tiefen Zuneigung bestimmt, die auch seine
1884 3, 4 | Schöpfungsgeheimnis selbst zurückgehen müssen. Schon im Alten Bund
1885 5, 7 | Geheimnis der Erschaffung selbst zurückgeht, der mehrmals mit dem einen
1886 4, 5 | und ins väterliche Haus zurückgekehrt ist, kann er nur beanspruchen,
1887 3, 4 | Geschichte. Wir müssen auf sie zurückgreifen, damit das von Christus
1888 7, 13 | aufzunehmen, die zu seinem Hause zurückkehren. Unendlich sind die Bereitschaft
1889 5, 7 | außerordentlichen Opfer des Sohnes zurückweicht, um der Treue des Schöpfers
1890 7, 14 | den Menschen sich selbst zurückzugeben.~Das wahrhaft christliche
1891 1, 2 | Menschen in der heutigen Welt« zurückzugreifen, wie es am Beginn der Konstitution
1892 4, 5 | in das väterliche Haus zurückzukehren und den Vater um Aufnahme
1893 5, 7 | Erlösungswirklichkeit in wenigen Worten zusammenfassen. Gerade diese Erlösung ist
1894 8, 15 | die sich über der Welt zusammengeballt haben und das Leben der
1895 7, 13 | alle hier aufzuzählen und zusammenzufassen, sind sie doch zum größten
1896 6, 11 | sich die moralische Unruhe zusehends vertiefen. Es ist unleugbar,
1897 3, 4 | Michas,33 die trostvollen Zusicherungen bei Jesaja,34 das flehende
1898 4, 5 | im Haus des Vaters noch zustehen konnte.~
1899 4, 5 | Sohn, der vom Vater das ihm zustehende Erbteil erhält und von zuhause
1900 4, 5 | als er nicht nur den ihm zustehenden Vermögensanteil vergeudet,
1901 5, 9 | unaufhörlich an, von der Zustimmung, die sie bei der Verkündigung
1902 5, 7 | von ihr ausgeht und ihr zustrebt. Im Leiden und Tod Christi -
1903 6, 10 | dritten Jahrtausends weiß und zutiefst die geschichtliche Wende
1904 1, 1 | Erwartungen gefordert. Wenn es zutrifft, daß in gewissem Sinne jeder
1905 8, 15 | ihre mütterliche Sorge und zuversichtliche Liebe zum Ausdruck, die
1906 1, 2 | Herrschen über die Erde, das zuweilen einseitig und oberflächlich
1907 2, 3 | Liebe, die sich dem Menschen zuwendet und alles umfängt, was sein
1908 3, 4(52) | Notwendigkeit dar, einen »Zwang« des Herzens. Sie ist eine
1909 3, 4(52) | auszudrücken, vor allem zweier Wörter, die verschiedene
1910 5, 7 | Liebe, ist sozusagen ihr zweiter Name und zugleich die spezifische
1911 5, 7 | dem Christus sein letztes Zwiegespräch mit dem Vater führt, erwächst
1912 6, 10 | leidet er an einem inneren Zwiespalt, und daraus entstehen so
1913 7, 14 | Diese muß in allen Bereichen zwischenmenschlicher Beziehung sozusagen eine
1914 1, 1 | da Philippus, einer der zwölf Apostel, sich an Jesus wandte
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