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1. Da nun begab sich in
vorgeschrittener Nacht der Devaputta Táyana, ein Sektenlehrer der früheren
Zeit, *f205) mit seiner herrlichen Schönheit den ganzen Jetahain
erhellend, dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin
begeben und den Erhabenen ehrfurchtsvoll begrüßt hatte, trat er zur Seite. Zur
Seite stehend sprach dann der Devaputta Táyana zu dem Erhabenen die folgenden
Strophen:
2. "Schneide
kraftvoll ab den Strom, *f206)
weise zurück die sinnlichen Lüste, o Bráhmana!
Hat der Weise die sinnlichen Lüste nicht aufgegeben,
so erreicht er die Einheit *f207) nicht.
Wenn *f208) man tut, was zu tun ist, muß man es recht kraftvoll
ausführen:
Ist der Bettelgänger *f209) schlaff, so bedeckt er sich nur noch mehr
mit Staub. *f210)
Was schlecht getan ist, wäre besser ungetan;
quälende Reue schafft später, was schlecht getan ist.
Was gut getan ist, ist besser, wenn es getan ist,
weil man es, wenn es getan ist, nicht bereut.
Wie ein Kusagrashalm, unrichtig angefaßt, in die Hand schneidet,
So führt Samanaberuf, schlecht ausgeübt, in die Hölle.
Alles schlaffe Tun, und Gelübde, wenn es nicht rein gehalten wird,
Und heiliger Wandel, unzuverlässig geführt: das bringt nimmer reiche
Frucht."
3. Also sprach der
Devaputta Táyana. Nachdem er so gesprochen, begrüßte er ehrfurchtsvoll den
Erhabenen, umwandelte ihn mit Zukehrung der rechten Seite und verschwand auf
der Stelle.
4. Darauf redete der
Erhabene am Ausgang der Nacht zu den Bhikkhus:
5. "Diese Nacht,
ihr Bhikkhus, begab sich der Devaputta Táyana mit Namen, ein Sektenlehrer der
früheren Zeit, mit seiner herrlichen Schönheit den ganzen Jetahain erhellend,
dorthin, wo ich mich befand. Nachdem er sich dorthin begeben und mich
ehrfurchtsvoll begrüßt hatte, trat er zur Seite.
6. Zur Seite stehend
sprach dann der Devaputta Táyana zu mir die folgenden Strophen:
Schneide kraftvoll ab den Strom,
weise zurück die sinnlichen Lüste, o Bráhmana!
Hat der Weise die sinnlichen Lüste nicht aufgegeben,
so erreicht er die Einheit nicht.
Wenn man tut, was zu tun
ist, muß man es recht kraftvoll ausführen:
Ist der Bettelgänger schlaff, so bedeckt er sich nur noch mehr mit Staub.
Was schlecht getan ist, wäre besser ungetan;
quälende Reue schafft später, was schlecht getan ist.
Was gut getan ist, ist
besser, wenn es getan ist,
weil man es, wenn es getan ist, nicht bereut.
Wie ein Kusagrashalm, unrichtig angefaßt, in die Hand schneidet,
So führt der Samanaberuf, schlecht ausgeübt, in die Hölle.
Alles schlaffe Tun, und Gelübde, wenn es nicht rein gehalten wird,
Und heiliger Wandel, unzuverlässig geführt: das bringt nimmer reiche Frucht.
7. Also sprach, ihr
Bhikkhus, der Devaputta Táyana. Nachdem er so gesprochen, begrüßte er mich
ehrfurchtsvoll, umwandelte mich mit Zukehrung der rechten Seite und verschwand
auf der Stelle. Lernet, ihr Bhikkhus, die Strophen des Táyana! Eignet euch, ihr
Bhikkhus, die Strophen des Táyana an! Wertvoll sind, ihr Bhikkhus, die Strophen
des Táyana; sie führen ein in den heiligen Wandel."
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