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Samyutta Nikáya

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  • 2. Devaputta Samyutta - Von den Göttersöhnen
    • 1-10 Pathama vagga - Der erste Abschnitt
      • S.2.10. Suriya
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S.2.10. Suriya 
 

1. Zu jener Zeit aber war der Devaputta Suriya *f215) von dem Dämonenfürsten Ráhu ergriffen worden. Da nun sprach der Devaputta Suriya, an den Erhabenen gedenkend, zu jener Frist die folgende Strophe:

 

2. "Verehrung sei dir, Held Buddha, du bist vollkommen erlöst,
Ich bin in drangvolle Enge geraten: sei du meine Zuflucht!"

 

3. Da nun redete der Erhabene mit Bezug auf den Devaputta Suriya den Dämonenfürsten Ráhu mit der Strophe an:
 

"Zu dem Tathágata, dem Vollendeten, hat Suriya seine Zuflucht genommen:
Ráhu, gib den Suriya frei, es haben die Buddhas Erbarmen mit der Welt.
Der da in verdunkelnde Finsternis Licht verbreitet,
der Sonnengott, scheibenförmig, von mächtigem Glanz,
Verschlinge ihn nicht, *f216) im Luftraume wandelnd,:
meinen Sohn, *f217) o Ráhu, gib ihn frei, den Suriya!"

 

4. Da nun ließ der Dämonenfürst Ráhu den Devaputta Suriya frei und begab sich eilends dorthin, wo der Dämonenfürst Vepacitti sich befand. Nachdem er sich dorthin begeben hatte, trat er entsetzt, mit gesträubten Haaren zur Seite. Den zur Seite stehenden Dämonenfürsten Ráhu redete nun der Dämonenfürst Vepacitti mit der Strophe an:

 

5. "Warum denn gibst du, Ráhu, so eilig den Suriya frei,
Und warum kommst du so entsetzt und stehst da so voll Angst?"

 

6. (Rahu:)

"In sieben Stücke würde das Haupt mir zerspringen,
im Leben würde ich kein Glück erlangen,
- So bin ich mit einer Strophe vom Buddha angeredet worden
- wenn ich den Suriya nicht los ließe."

 




*f215) Der Sonnengott. Komm. I. 128.11 "der im Sonnenpalast wohnende Devaputta".



*f216) Der Komm. I. 128.12 beschäftigt sich hier mit der Frage, wie es denn möglich sei, daß Ráhu die Sonne verschlingt. Er gibt die körperlichen Dimensionen des Ráhu, in Meilen (yojana) berechnet!



*f217) Nach dem Komm. I. 129.12 bezeichnet der Buddha den Suriya als seinen Sohn (pajá), weil dieser nach Anhörung des von den Göttern handelnden Mahásamaya-Sutta (= Dígha Nr. 20) in den Strom der Erlösung eintrat.




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