|
1.
Also habe ich vernommen.
Einstmals
weilte der Erhabene in Sávatthí, im Jetahaine, im Parke des Anáthapindika. Da
nun begab sich in vorgschrittener Nacht der Devaputta Siva *f241), mit
seiner herrlichen Schönheit den ganzen Jetahain erhellend, dorthin, wo sich der
Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben und den Erhabenen
ehrfurchtsvoll begrüßt hatte, trat er zur Seite.
2
Zur Seite stehend sprach dann der Devaputta Siva zu dem Erhabenen die folgenden
Strophen: *f242)
"Mit
den Guten soll man zusammen sein, mit den Guten soll man Umgang pflegen:
Hat man der Guten gute Lehre erkannt, wird man besser, nicht schlimmer.
Mit den Guten soll man zusammen sein, mit den Guten soll man Umgang pflegen:
Hat man der Guten gute Lehre erkannt, wird Weisheit gewonnen, nicht sonst
woher.
Mit den Guten soll man zusammen sein, mit den Guten soll man Umgang pflegen:
Hat man der Guten gute Lehre erkannt, leidet man mitten im Kummer keinen
Kummer.
Mit den Guten soll man zusammen sein, mit den Guten soll man Umgang pflegen:
Hat man der Guten gute Lehre erkannt, glänzt man inmitten der Verwandten.
Mit den Guten soll man zusammen sein, mit den Guten soll man Umgang pflegen,
Haben sie der Guten gute Lehre erkannt, so gehen die Wesen zu glücklicher
Existenz.
Mit den Guten soll man zusammen sein, mit den Guten soll man Umgang pflegen:
Haben sie der Guten gute Lehre erkannt, gewinnen die Wesen ewiges Heil."
3. Da nun erwiderte der Erhabene dem Devaputta Siva mit der Strophe:
"Mit
den Guten soll man zusammen sein, mit den Guten soll man Umgang pflegen:
Hat man der Guten gute Lehre erkannt, wird man von allem Leiden erlöst."
|