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1.
Also habe ich gehört.
Einstmals
weilte der Erhabene in Rájagaha, im Bambushain, beim Kalandaka-nivápa.
2.
Da nun begaben sich zahlreiche Devaputtas, Anhänger der verschiedenen
Sektenlehrer: Asama und Sahalí und Nimka und Ákotaka und Vetambarí und
Mánavagámiya in vorgeschrittener Nacht, mit ihrer herrlichen Schönheit den
ganzen Bambushain erhellend, dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem sie
sich dorthin begeben und den Erhabenen ehrfurchtsvoll begrüßt hatten, traten
sie zur Seite.
3.
Zur Seite stehend sprach der Devaputta Asama mit Bezug auf Púrana Kassapa
*f278) zu dem Erhabenen die folgende Strophe:
"Hier
sieht im Verwunden und Töten, in Gewalttat und listigem Betrug *f279)
Kassapa
Keinerlei Sünde, noch auch (erkennt er irgend) ein Verdienst (an) für das eigne
Selbst.
Wenn er so Verlässiges *f280) lehrt, verdient der Meister
Verehrung."
4.
Da nun sprach der Devaputta Sahalí mit Bezug auf Makkhali Gosala *f281)
zu dem Erhabenen die folgende Strophe:
"Mit
einem durch Kasteiung und Entsagung wohl behüteten Selbst,
Aufgebend das Gerede und den Hader mit den Leuten,
Gerecht, von dem was tadelnswert sich ferne haltend, die Wahrheit redend:
Nicht begeht der jetzt mehr solch eine Sünde."
5.
Da nun sprach der Devaputta Nimka mit Bezug auf Nigantha Nátaputta
*f282) zu dem Erhabenen die folgende Strophe:
"Entsagend
und verständig, ein Bhikkhu, der durch die vierfache Schranke wohl behütet ist,
Der da lehrt, was er gesehen und gehört hat: *f283) der dürfte wohl
nicht schuldbehaftet sein."
6. Da nun sprach der Devaputta Ákotaka mit Bezug auf die verschiedenen
Sektenlehrer zu dem Erhabenen die folgende Strophe:
"Pakudhaka
Kátiyána, *f284) Nigantha,
Und die beiden, Makkhali und Púrana,
Die Lehrer ihrer Schule, die zu Samanas geworden:
Nicht sind die jetzt den vollkommenen Menschen ferne."
7.
Da nun erwiderte der Devaputta Vetambarí dem Devautta Ákotaka mit der Strophe:
"Er
mag tun, was er will, *f285) der gemeine Schakal,
Der Heuler *f286) wird nimmermehr einem Löwen gleich.
Der nackte lügenhafte Lehrer seiner Schule
Mit seinem unzuverlässigen *f287) Wandel ist den Vollkommenen nicht
ähnlich."
8. Da nun sprach Mára, der Böse, in den (Leib des) Devatta Vetambarí eingehend
zu dem Erhabenen die folgende Strophe:
"Die
da ausgerüstet sind mit Askese und Entsagung, Enthaltsamkeit wahrend;
*f288)
Die da (menschliche) Form angenommen haben, nach der Götterwelt verlangend:
Diese Sterblichen sind vortreffliche Lehrer für die jenseitige Welt."
9.
Da nun erwiderte der Erhabene, der wohl erkannte, daß das Mára, der Böse sei,
Mára, dem Bösen mit der Strophe:
"Was
es immer für Formen gibt, hier auf Erden und im Himmel,
Und die da im Luftraume sind, *f289) leuchtenden Glanzes: *f290)
Alle die hast du, Namuci, gepriesen, *f291)
Wie Köder, ausgelegt zum Mord der Fische."
10.
Da nun sprach der Devaputta Mánavagámiya mit Bezug auf den Erhabenen zu dem
Erhabenen die folgenden Strophen:
"Der
Vipula *f292) wird der beste Berg genannt unter denen von Rájagaha,
Der Weiße Berg der beste unter denen des Himavat, die Sonne unter denen, die am
Himmel wandeln;
Das Meer ist das beste der Gewässer, derMond (das beste) der Gestirne:
In dieser Welt samt der der Götter wird der Buddha der höchste genannt."
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