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Übersetzt, außer von
Mrs. Rhys Davids, von K. Seidenstücker, Páli-Buddhismus in Übersetzungen, S.
86.
1.
Sávatthí ist Schauplatz.
2.
Zu dem zur Seite sitzenden König Pasenadi, dem Kosala, sprach da der Erhabene
also: "Ei, warum denn kommst du, o Großkönig, mitten am Tag?"
3.
"Meine Großmutter, Herr, ist gestorben, greis, alt, betagt, nach
vollbrachter Zeit, am Ende des Lebens angelangt, hundert-und-zwanzig-jährig an
Alter.
4.
Meine Großmutter aber, Herr, war mir lieb und wert. *f367)
Wenn ich, Herr, mit meinem edelsten Elefanten *f368) es
erkaufen könnte, daß mir die Großmutter nicht gestorben wäre, würde ich
meinen edelsten Elefanten hergeben, daß mir die Großmutter nicht gestorben
wäre. *f369)
Wenn ich, Herr, mit meinem edelsten Pferd es erkaufen könnte, daß
mir die Großmutter nicht gestorben wäre, würde ich mein edelstes Pferd
hergeben, daß mir die Großmutter nicht gestorben wäre.
Wenn ich, Herr, mit dem besten Dorf es erkaufen könnte, daß mir die
Großmutter nicht gestorben wäre, würde ich das beste Dorf hergeben, daß
mir die Großmutter nicht gestorben wäre.
Wenn ich, Herr, mit einer Provinz es erkaufen könnte, daß mir die
Großmutter nicht gestorben wäre, würde ich eine Provinz hergeben, daß mir
die Großmutter nicht gestorben wäre."
5.
"Alle Wesen, o Großkönig, sind dem Gesetz des Sterbens unterworfen, das
Sterben ist ihr Ende, über das Sterben kommen sie nicht hinweg."
6.
"Wunderbar, Herr! Unvergleichlich, Herr! Wie schön das der erhabene Herr
gesagt hat: alle Wesen sind dem Gesetz des Sterbens unterworfen, das Sterben
ist ihr Ende, über das Sterben kommen sie nicht hinweg."
7.
"So ist das, o Großkönig! So ist das, o Großkönig! Alle Wesen sind dem
Gesetz des Sterbens unterworfen, das Sterben ist ihr Ende, über das Sterben
kommen sie nicht hinweg. Gerade so, o Großkönig, wie alle die Töpfergefäße, die
es gibt, rohe wie gebrannte, dem Gesetz des Zerbrechens unterworfen sind, das
Zerbrechen ihr Ende ist, sie über das Zerbrechen nicht hinwegkommen, ganz
ebenso, o Großkönig, sind alle Wesen dem Gesetz des Sterbens unterworfen, das
Sterben ist ihr Ende, über das Sterben kommen sie nicht hinweg."
8.
"Alle
Wesen werden sterben, mit dem Sterben endet ja das Leben;
Ihrem
Tun gemäß werden sie dahin gehen,
die
Früchte von Verdienst und Sünde erntend,
Zur
Hölle infolge sündhaften Tuns
und
infolge verdienstvollen Tuns zu glücklicher Existenz.
Darum
soll man Gutes tun als Vorrat für ein künftiges Dasein,
Verdienstliche
Werke werden in der anderen Welt
zu
einem festen Halt für die Lebewesen."
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