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Samyutta Nikáya

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  • 4. Mára-Samyutta - Vom Mára
    • 1-10 Pathama vagga - Erster Abschnitt
      • S.4.3. Schönes
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S.4.3. Schönes

 

1. Ort der Begebenheit: Uruvelá.

 

2. Zu jener Zeit aber saß der Erhabene in Nacht, Dunkel und Finsternis im Freien, und der Himmel ließ ununterbrochen regnen.

 

3. Da nun begab sich Mára, der Böse, in dem Wunsch, bei dem Erhabenen Angst, Zittern, Hautschaudern hervorzurufen, dahin, wo sich der Erhabene befand.

 

4. Nachdem er sich dorthin begeben hatte, rief er unweit von dem Erhabenen wechselnde Glanzerscheinungen hervor, schöne sowohl wie häßliche. *f389)

 

5. Aber der Erhabene wußte, daß das Mára, der Böse, sei, und er redete Mára, den Bösen, mit den Strophen an:

 

"Umherirrend im Kreislauf der Geburten lange Zeit

hast du schöne und häßliche Gestalt angenommen.

Genug nun damit, du Böser; du bist geschlagen, Todbringer!

Die da in körperlichem Tun, in Worten und Gedanken gut beherrscht sind,

Die sind dir nicht gefügig, Mára, sind dir nicht entgegen gekommen."

 

6. Da merkte Mára, der Böse: es kennt mich der Erhabene, es kennt mich der Führer auf dem Heilspfad, und verschwand auf der Stelle leidvoll und betrübt.






*f389) Die asubhá vannanibhá sind natürlich solche, die Furcht erregen oder Täuschung hervorrufen, die das Auge blenden.




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