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S.7.3.
Asurinda
1.
Einstmals weilte der Erhabene in Rájagaha, im Bambushaine, im Kalandakanivápa.
2.
Es hörte aber der Brahmane Asurindaka-Bháradvája (*1), daß der Brahmane
aus der Familie Bháradvája bei dem Samana Gotama aus dem Heimleben in die
Heimlosigkeit übergetreten sei.
3.
Zornig und mißmutig begab er sich dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem
er sich dorthin begeben hatte, schmähte und beschimpfte er den Erhabenen mit
gemeinen, rohen Worten.
4.
Auf dieses Wort hin schwieg der Erhabene stille. Aber der Brahmane
Asurindaka-Bháradvája sprach zu dem Erhabenen also: "Du bist besiegt,
Samana! du bist besiegt, Samana!"
5.
(Der Erhabene:)
"Sieg,
meint der Tor, (zu haben) wenn er roh mit Worten schilt;
Aber
der Sieg gehört dem, der da weiß, was Duldung ist.
Es
ist für einen nur noch schlimmer, wenn man dem Erzürnten wieder zürnt;
Wer
aber dem Erzürnten nicht wieder zürnt,
der
siegt im Kampfe, wo schwer der Sieg zu erringen.
Für
beider Segen, für den eigenen, wie für den des andern wirkt
Wer,
wenn er den andern erzürnt sieht, besonnen in Ruhe verharrt.
Ihn,
der beiden Heilung bringt, sich selber und dem andern,
Halten
für einen Toren nur die Leute, die unkunndig sind der wahren Lehre."
6.
Auf dieses Wort hin sprach der Brahmane Asurindaka-Bháradvája zu dem Erhabenen
also: "Wundervoll, Herr Gotama! usw.... ( - 1. 9.) Darum nehme ich meine
Zuflucht usw.... (= 1. 9).
7.
Es bekam auch der Brahmane Asurindaka-Bháradvája usw.... (= 1.10).
8.
Nachdem aber der ehrwürdige Asurindaka-Bháradvája noch nicht lange in die
Gemeinschaft aufgenommen war, da war er usw.... = ( 1.11). Er wußte: Aufgehoben
ist die Geburt; gelebt ist der heilige Wandel; vollbracht ist, was zu
vollbringen war; nichts mehr habe ich fürderhin zu tun mit dem weltlichen
Dasein.
9.
Es war aber der ehrwürdige Bháradvája einer von den Vo]lendeten geworden.
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