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S.8.10.
Moggallána
1. Einstmals
weilte der Erhabene in Rájagaha, am Hange des Isigili, beim Schwarzen Stein
(*1) mit einer großen Bhikkhugemeinde, zusammen mit fünfhundert
Bhikkhus an Zahl, lauter Arahants. Der würdige Mahámoggallána aber erkannte im
Herzen prüfend ihr Denken als losgelöst, ledig der Daseinssubstrate.
2.
Da nun kam dem ehrwürdigen Vangísa folgender Gedanke: "Der Erhabene hier
weilt in Rájagaha, am Hange des Isigili, beim Schwarzen Stein mit einer großen
Bhikkhugemeinde, zusammen mit fünfhundert Bhikkhus an Zahl, lauter Arahants.
Der ehrwürdige Mahámoggallána aber erkennt im Herzen prüfend ihr Denken als
losgelöst, ledig der Daseinssubstrate. Wie wäre es, wenn ich nun den
ehrwürdigen Mahámoggallána in Gegenwart des Erhabenen mit angemessenen Strophen
priese?"
3.
Da nun erhob sich der ehrwürdige Vangísa von seinem Sitz, schlug seinen Mantel
über die eine Schulter, und indem er in der Richtung, wo sich der Erhabene
befand, die zusammengelegten Hände vorstreckte, sprach er zu dem Erhabenen
also: "Es leuchtet mir etwas auf, Erhabener! Es leuchtet mir etwas auf,
Pfadführer !"
4.
"Es soll dir aufleuchten, Vangísa!" sprach der Erhabene.
5.
Da nun pries der ehrwürdige Vangísa den ehrwürdigen Mahámoggallána in Gegenwart
des Erhabenen mit den angemessenen Strophen (*2):
"Den
am Hange des Berges sitzenden Weisen, den Überwinder des Leidens,
Umgeben
verehrend die Schüler, der drei Wissenschaften kundig,
Überwinder
des Todes.
Diese
prüft im Herzen der wundermächtige Mogallána,
Ihr
Denken erkennt er prüfend als losgelöst, ledig der Daseinssubstrate.
So
umgeben sie verehrend den mit allen Tugenden begabten Weisen,
den
Überwinder des Leidens,
Den
Gotama, der mit allen Fähigkeiten ausgestattet ist."
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