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Samyutta Nikáya

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  • 9. Vana-Samyutta - Vom Walde
      • S.9.6. Anuruddha
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S.9.6. Anuruddha

1. Einstmals wohnte der ehrwürdige Anuruddha im Lande der Kosala, in einem Haine.

 

2. Da nun begab sich eine zur Gruppe der dreiunddreißig Götter gehörige (*1) Devatá, mit Namen Jáliní, die früher Gattin (*2) des ehrwürdigen Anuruddha gewesen war, dorthin, wo sich der ehrwürdige Anuruddha befand.

 

3. Nachdem sie sich dorthin begeben hatte, redete sie den ehrwürdigen Anuruddha mit der Strophe an:

 

"Darauf richte dein Denken, wo du früher gelebt hast,

Auf die dreiunddreißig Götter, denen alle Wünsche sich erfüllen:

Begleitet, umgeben von himmlischen Mädchen leuchtest du."

 

4. (Anuruddha:)

"Unglücklich (*3) sind die himmlischen Mädchen,

da sie in körperliehem Dasein (*4) sich befinden,

Und unglücklich sind die Wesen, die nach himmlischen Mädchen begehren (*5)."

 

5. (Jáliní:)

"Nicht kennen die das Glück, die nicht den (Garten) Nandana sehen,

Den Aufenthalt der Gottmenschen (*6), der herrlichen Dreimalzehn."

 

6. (Anuruddha:)

"Nicht verstehst du, Törin, wie das Wort der Vollendeten lautet:

Unständig sind alle Gestaltungen, sie müssen entstehen und wieder vergehen.

Nachdem sie entstanden, gehen sie unter; ihre Stillung ist segensreich.

Jetzt gibt es kein neues Leben mehr in einer Göttergruppe, o Jáliní!

Vernichtet ist der Kreislauf der Geburten, nicht mehr gibt es jetzt eine Wiedergeburt."

(




*1) távatimsakáyiká. Vgl. auch skr. káyika "zu einer Gruppe gehörig".

(



*2) purána-dutiyiká. Sie war seine Frau in der unmittelbar vorhergehenden Existenz (anantare attabháve, Komm.)

(



*3) duggatá mit Bezug auf gati, Übergang in eine neue Existenz. Die Bewohner der Himmelswelt sind noch beherrscht von Begierde, Haß, Betörung usw., können also in niedrigere Daseinsformen zurück sinken.

(



*4) sakkáyasmim "in dem Körper als etwas seiendem".

(



*5) Ich lese devakaññábhipatthiká (statt -pattiká). Vgl. abhipattheti "er begehrt".

(



*6) Ich glaube nicht, daß naradevánam Dvandva ist.






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