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S.12.5-9.
Sikhin, Vessabhú, Kakusandha, Konágamana, Kassapa
In Sutta 5 bis 9 wird in
ganz schematischer Form von den auf Vipassin folgenden Buddhas wörtlich das
gleiche berichtet, wie in Sutta 4 von diesem. Sie leiten hinüber zu Sutta 10,
wo die nämlichen Ausführungen dem Gotama Buddha in den Mund gelegt werden. Man
hat sich zu denken, daß Sutta 5 und die folgenden genau denselben Wortlaut
haben wie 4, nur mit Einsetzung der anderen Namen. In den Manuskripten und entsprechend
in der Übersetzung sind sie gekürzt. Daher gehen in den Handschriften dem Sutta
5 die Worte vorher: sattannam [pi] buddhánam evam peyyálo, was,
frei wiedergegeben, etwa bedeutet: "bei allen sieben Buddhas (von Vipassin
bis Gotama) lautet der Text gleich. Ich glaube, daß wir in solchen äußerlichen
Zusätzen die Tätigkeit der letzten Redaktion, vielleicht erst bei der
schriftlichen Aufzeichnung des Kanons, zu erkennen haben. Es kam den
Herausgebern darauf an, zu zeigen, wie bei allen Buddhas der Vorgang sich in
gleicher Weise wiederholte. Zu beachten ist wohl auch, daß bei den Sutta 4 bis
10 die übliche Einleitung mit der traditionellen Angabe des Ortes, wo das Sutta
gesprochen wurde, fehlt. Es gab eben darüber keine solche Tradition. In den
Abkürzungen bin ich der Londoner Ausgabe gefolgt.
Dem
Sikhin, ihr Bhikkhus, dem erhabenen vollendeten Allbuddha usw. usw.
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