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S.13.3. Vereinigtes Gewässer
(1)
1.
Ort der Begebenheit: Sávatthí.
2.
"Das ist gerade so, ihr Bhikkhus, wie wenn da, wo diese großen Flüsse
zusammenfließen, sich vereinigen, etwa die Gangá, die Yamuná, die Aciravatí,
die Sarabhú, die Mahí *f3), ein Mann daraus zwei oder drei
Wassertropfen heraus nähme. Was haltet ihr davon, ihr Bhikkhus? Was ist wohl
mehr: die zwei oder drei Wassertropfen, die er herausgeholt hat, oder das
vereinigte Gewässer?"
3.
"Dieses vereinigte Gewässer, Herr, ist mehr; wenig nur sind die zwei oder
drei Wassertropfen, die er heraus geholt hat. Nicht den hundertsten Teil machen
aus, nicht den tausendsten Teil machen aus, nicht den hunderttausendsten Teil
machen aus, im Vergleich mit dem vereinigten Gewässer, die zwei oder drei
Wassertropfen, die er heraus geholt hat."
4.
"Ganz ebenso, ihr Bhikkhus, ist bei einem edlen Jünger, einer
Persönlichkeit, die mit (richtiger) Anschauung begabt, die zum Verständnis (der
Wahrheit) gelangt ist, mehr das Leiden, das aufgebraucht und zu Ende gegangen
ist; wenig nur das, was übrig geblieben. Nicht den hundertsten Teil macht aus,
nicht den tausendsten Teil macht aus, nicht den hunderttausendsten Teil macht
aus, im Vergleich mit der früheren Masse des Leidens, die aufgebraucht und zu
Ende gegangen ist, das, was höchstens noch sieben mal (getragen werden muß).
5.
So segensreich, ihr Bhikkhus, ist das Verständnis der Wahrheit, so segensreich
ist die Erlangung des Auges der Wahrheit."
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