|
S.13.9. Das Gleichnis vom
Berge (1)
1.
Ort der Begebenheit: Sávatthí.
2.
"Das ist gerade so, ihr Bhikkhus, wie wenn da vom Himavant (Himalaya), dem
König der Berge, ein Mann sieben Kieselsteinchen von der Größe eines Senfkornes
(sásapattiyo pásánasakhará) niederlegte. Was haltet ihr davon, ihr
Bhikkhus? Was ist wohl mehr: die sieben Kieselsteinchen von der Größe eines
Senfkorns, die er niedergelegt hat, oder der Himavant, der König der
Berge?"
3.
"Dieser Himavant, Herr, der König der Berge, ist mehr; wenig nur sind die
sieben Kieselsteinchen von der Größe eines Senfkornes, die er niedergelegt hat.
Nicht den hundertsten Teil machen aus, nicht den tausendsten Teil machen aus,
nicht den hunderttausendsten Teil machen aus, im Vergleich mit dem Himavant,
dem König der Berge, die sieben Kieselsteinchen von der Größe eines Senfkornes,
die er niedergelegt hat."
4.
"Ganz ebenso, ihr Bhikkhus, ist bei einem edlen Jünger, einer
Persönlichkeit, die mit (richtiger) Anschauung begabt, die zum Verständnis (der
Wahrheit) gelangt ist, mehr das Leiden, das aufgebraucht und zu Ende gegangen
ist; wenig nur das, was übrig geblieben. Nicht den hundertsten Teil macht aus,
nicht den tausendsten Teil macht aus, nicht den hunderttausendsten Teil macht
aus, im Vergleich mit der früheren Masse des Leidens, die aufgebraucht und zu
Ende gegangen ist, das, was höchstens noch sieben mal (getragen werden muß).
5.
So segensreich, ihr Bhikkhus, ist das Verständnis der Wahrheit, so segensreich
ist die Erlangung des Auges der Wahrheit."
[ETML-N:/]
|