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S.13.10. Das Gleichnis vom
Berge (2)
1.
Ort der Begebenheit: Sávatthí.
2.
"Das ist gerade so, wie wenn der Himavant, der König der Berge,
aufgebraucht würde und zu Ende ginge bis auf sieben Kieselsteinchen von der
Größe eines Senfkornes. Was haltet ihr davon, ihr Bhikkhus? Was ist wohl mehr:
das, was vom Himavant, dem König der Berge, aufgebraucht und zu Ende gegangen
ist, oder die sieben Kieselsteinchen von der Größe eines Senfkornes, die übrig
geblieben?"
3.
"Das, Herr, was vom Himavant, dem König der Berge aufgebraucht ist und zu
Ende gegangen, ist mehr; wenig nur sind die sieben Kieselsteinchen von der
Größe eines Senfkornes, die übrig geblieben. Nicht den hundertsten Teil machen
aus, nicht den tausendsten Teil machen aus, nicht den hunderttausendsten Teil
machen aus, im Vergleich mit dem, was vom Himavant, dem König der Berge,
aufgebraucht und zu Ende gegangen ist, die sieben Kieselsteinchen, die übrig
geblieben."
4.
"Ganz ebenso, ihr Bhikkhus, ist bei einem edlen Jünger, einer
Persönlichkeit, die mit (richtiger) Anschauung begabt, die zum Verständnis (der
Wahrheit) gelangt ist, mehr das Leiden, das aufgebraucht und zu Ende gegangen
ist; wenig nur das, was übrig geblieben. Nicht den hundertsten Teil macht aus,
nicht den tausendsten Teil macht aus, nicht den hunderttausendsten Teil macht
aus, im Vergleich mit der früheren Masse des Leidens, die aufgebraucht und zu
Ende gegangen ist, das, was höchstens noch sieben mal (getragen werden muß).
5.
So segensreich, ihr Bhikkhus, ist das Verständnis der Wahrheit, so segensreich
ist die Erlangung des Auges der Wahrheit."
[ETML-N:/]
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