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S.14.12. Mit ursächlicher
Grundlage
1.
Ort der Begebenheit: Sávatthí.
2.
3.
Wie aber, ihr Bhikkhus,
4.
Infolge des Elements sinnliche Lust, ihr Bhikkhus, entsteht die Vorstellung
sinnlicher Lust; infolge der Vorstellung sinnlicher Lust entsteht Wollen der
sinnlichen Lust; infolge des Wollens der sinnlichen Lust entsteht Begehren nach
sinnlicher Lust; infolge des Begehrens nach sinnlicher Lust entsteht heißes
Sehnen nach sinnlicher Lust; infolge des heißen Sehnens nach sinnlicher Lust
entsteht Aufsuchen der sinnlichen Lust.
Der
ununterrichtete gewöhnliche Mensch aber, ihr Bhikkhus, welcher die sinnliche
Lust aufsucht, befindet sich in drei Beziehungen auf falschem Weg: im
körperlichen Tun, im Reden, im Denken.
5.
Infolge des Elements Bosheit, ihr Bhikkhus, entsteht die Vorstellung der
Bosheit; infolge der Vorstellung der Bosheit entsteht Wollen der Bosheit -
Begehren nach Bosheit - heißes Sehnen nach Bosheit - Aufsuchen der Bosheit.
Der
ununterrichtete gewöhnliche Mensch aber, ihr Bhikkhus, der Bosheit aufsucht,
befindet sich in drei Beziehungen auf falschem Weg: im körperlichen Tun, im
Reden, im Denken.
6.
Infolge des Elements Gewalttätigkeit, ihr Bhikkhus, entsteht die Vorstellung
der Gewalttätigkeit; infolge der Vorstellung der Gewalttätigkeit entsteht
Wollen der Gewalttätigkeit - Begehren nach Gewalttätigkeit - heißes Sehnen nach
Gewalttätigkeit - Aufsuchen der Gewalttätigkeit.
Der
ununterrichtete gewöhnliche Mensch aber, ihr Bhikkhus, der Gewalttätigkeit
aufsucht, befindet sich in drei Beziehungen auf falschem Weg: im körperlichen
Tun, im Reden, im Denken.
7.
Das ist gerade so, ihr Bhikkhus, wie wenn ein Mann eine brennende Grasfackel
auf einen dürren Grasplatz hinwürfe; wenn er sie nicht sofort mit Händen und Füßen
auslöschte, so würden alle die Lebewesen, ihr Bhikkhus, die im Gras und Stroh
wohnen, zu Tod und Verderben kommen.
8.
Ganz ebenso werden, ihr Bhikkhus, alle die Samanas oder Bráhmanas, die eine
abwegige Vorstellung, die in ihnen entstanden, nicht sofort aufgeben,
entfernen, beseitigen, vernichten, bei Lebzeiten schon leidvoll leben, in Pein,
in Verzweiflung, in heißer Qual. Und nach dem Tode infolge der Auflösung des
Körpers ist leidvolle Existenz zu erwarten.
9.
10.
Wie aber, ihr Bhikkhus,
11.
Infolge des Elements Entsagung, ihr Bhikkhus, entsteht die Vorstellung der
Entsagung; infolge der Vorstellung der Entsagung entsteht Wollen der Entsagung;
infolge des Wollens der Entsagung entsteht Begehren nach Entsagung; infolge des
Begehrens nach Entsagung entsteht heißes Sehnen nach Entsagung; infolge des
heißen Sehnens nach Entsagung entsteht Aufsuchen der Entsagung.
Der
unterrichtete edle Jünger aber, ihr Bhikkhus, der Entsagung aufsucht, befindet
sich in drei Beziehungen auf rechtem Weg: im körperlichen Tun, im Reden, im
Denken.
12.
Infolge des Elements Nicht-Bosheit, ihr Bhikkhus, entsteht die Vorstellung der
Nicht-Bosheit; infolge der Vorstellung der Nicht-Bosheit entsteht Wollen der
Nicht-Bosheit - Begehren nach Nicht-Bosheit - heißes Sehnen nach Nicht-Bosheit
- Aufsuchen der Nicht-Bosheit.
Der
unterrichtete edle Jünger aber, ihr Bhikkhus, der Nicht-Bosheit aufsucht,
befindet sich in drei Beziehungen auf rechtem Weg: im körperlichen Tun, im
Reden, im Denken.
13.
Infolge des Elements Nicht-Gewalttätigkeit entsteht die Vorstellung der
Nicht-Gewalttätigkeit; infolge der Vorstellung der Nicht-Gewalttätigkeit
entsteht Wollen der Nicht-Gewalttätigkeit - Begehren nach Nicht-Gewalttätigkeit
- heißes Sehnen nach Nicht-Gewalttätigkeit - Aufsuchen der
Nicht-Gewalttätigkeit.
Der
unterrichtete edle Jünger aber, ihr Bhikkhus, der Nicht-Gewalttätigkeit
aufsucht, befindet sich in drei Beziehungen auf rechtem Weg: im körperlichen
Tun, im Reden, im Denken.
14.
Das ist gerade so, ihr Bhikkhus, wie wenn da ein Mann eine brennende Grasfackel
auf einen dürren Grasplatz hinwürfe; wenn er sie sofort mit Händen und Füßen
auslöschte, so würden alle die Lebewesen, ihr Bhikkhus, die im Gras und Stroh
wohnen, nicht zu Tod und Verderben kommen.
15.
Ganz ebenso werden, ihr Bhikkhus, alle die Samanas oder Bráhmanas, die eine
abwegige Vorstellung, die in ihnen entstanden, sofort aufgeben, entfernen,
beseitigen, vernichten, bei Lebzeiten glücklich leben, ohne Pein, ohne
Verzweiflung, ohne heiße Qual. Und nach dem Tode infolge der Auflösung des
Körpers ist glückliche Existenz zu erwarten."
[ETML-N:/]
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