|
S.14.16. Mit einem Vers
1.
Ort der Begebenheit: Sávatthí.
2.
"Nach ihren Elementen, ihr Bhikkhus, vereinigen sich die Wesen, kommen sie
zusammen. Solche von niedrigen Neigungen vereinigen sich mit solchen von
niedrigen Neigungen, kommen mit ihnen zusammen.
3.
Auch in der vergangenen Zeit, ihr Bhikkhus, haben nach ihren Elementen die
Wesen sich vereinigt, sind sie zusammen gekommen. Solche von niedrigen
Neigungen haben sich vereinigt mit solchen von niedrigen Neigungen, sind mit
ihnen zusammen gekommen.
4.
Auch in der zukünftigen Zeit, ihr Bhikkhus, werden nach ihren Elementen die
Wesen sich vereinigen, werden sie zusammen kommen. Solche von niedrigen
Neigungen werden sich vereinigen mit solchen von niedrigen Neigungen, werden
mit ihnen zusammen kommen.
5.
Auch jetzt in der gegenwärtigen Zeit, ihr Bhikkhus, vereinigen sich nach ihren
Elementen die Wesen, kommen sie zusammen. Solche von niedrigen Neigungen
vereinigen sich mit solchen von niedrigen Neigungen, kommen mit ihnen zusammen.
6.
Das ist gerade so, ihr Bhikkhus, wie Kot mit Kot sich vereinigt, mit ihm
zusammen kommt; wie Urin mit Urin sich vereinigt, mit ihm zusammen kommt; wie
Speichel mit Speichel sich vereinigt, mit ihm zusammen kommt; wie Eiter mit
Eiter sich vereinigt, mit ihm zusammen kommt; wie Blut mit Blut sich vereinigt,
mit ihm zusammen kommt. Ganz ebenso, ihr Bhikkhus, vereinigen sich nach ihren
Elementen die Wesen, kommen sie zusammen. Solche von niedrigen Neigungen
vereinigen sich mit solchen von niedrigen Neigungen, kommen mit ihnen zusammen.
7.
Auch in der vergangenen Zeit, ihr Bhikkhus, haben nach ihren Elementen die
Wesen sich vereinigt, sind sie zusammen gekommen. Solche von niedrigen
Neigungen haben sich vereinigt mit solchen von niedrigen Neigungen, sind mit
ihnen zusammen gekommen.
8.
Auch in der zukünftigen Zeit, ihr Bhikkhus, werden nach ihren Elementen die
Wesen sich vereinigen, werden sie zusammen kommen. Solche von niedrigen
Neigungen werden sich vereinigen mit solchen von niedrigen Neigungen, werden
mit ihnen zusammen kommen.
9.
Auch jetzt in der gegenwärtigen Zeit, ihr Bhikkhus, vereinigen sich nach ihren
Elementen die Wesen, kommen sie zusammen. Solche von niedrigen Neigungen
vereinigen sich mit solchen von niedrigen Neigungen, kommen mit ihnen zusammen.
10.
Nach ihren Elementen, ihr Bhikkhus, vereinigen sich die Wesen, kommen sie
zusammen. Solche von trefflichen Neigungen vereinigen sich mit solchen von
trefflichen Neigungen, kommen mit ihnen zusammen.
11.
Auch in der vergangenen Zeit, ihr Bhikkhus, haben nach ihren Elementen die
Wesen sich vereinigt, sind sie zusammen gekommen. Solche von niedrigen
Neigungen haben sich vereinigt mit solchen von niedrigen Neigungen, sind mit
ihnen zusammen gekommen.
12.
Auch in der zukünftigen Zeit, ihr Bhikkhus, werden nach ihren Elementen die
Wesen sich vereinigen, werden sie zusammen kommen. Solche von niedrigen
Neigungen werden sich vereinigen mit solchen von niedrigen Neigungen, werden
mit ihnen zusammen kommen.
13.
Auch jetzt in der gegenwärtigen Zeit, ihr Bhikkhus, vereinigen sich nach ihren
Elementen die Wesen, kommen sie zusammen. Solche von trefflichen Neigungen
vereinigen sich mit solchen von trefflichen Neigungen, kommen mit ihnen
zusammen.
14.
Das ist gerade so, ihr Bhikkhus, wie Milch mit Milch sich vereinigt, mit ihr
zusammen kommt; wie Öl mit Öl sich vereinigt, mit ihm zusammen kommt; wie
zerlassene Butter mit zerlassener Butter sich vereinigt, mit ihr zusammen
kommt; wie Honig mit Honig sich vereinigt, mit ihm zusammen kommt; wie
Zuckersaft mit Zuckersaft sich vereinigt, mit ihm zusammen kommt. Ganz ebenso,
ihr Bhikkhus, vereinigen sich nach ihren Elementen die Wesen, kommen sie
zusammen. Solche von trefflichen Neigungen vereinigen sich mit solchen von
trefflichen Eigenschaften, kommen mit ihnen zusammen.
15.
Auch in der vergangenen Zeit usw. usw. (=11) . . .
16.
Auch in der zukünftigen Zeit usw. usw. (=12) . . .
17.
Auch jetzt in der gegenwärtigen Zeit, ihr Bhikkhus, vereinigen sich nach ihren
Elementen die Wesen, kommen sie zusammen. Solche von trefflichen Neigungen
vereinigen sich mit solchen von trefflichen Neigungen, kommen mit ihnen
zusammen."
18.
Also sprach der Erhabene. Nachdem der Führer auf dem Heilspfade so gesprochen,
sprach der Meister weiterhin also:
"Durch
Verkehr entstanden ist der Irrwald *f25), durch Nichtverkehr wird er
gerodet.
Wie
einer, der auf schwacher Planke sitzt, im großen Meere untergeht.
So
geht, wenn einem Trägen er sich anschließt, der auch unter, der fromm sonst
lebt.
Darum
sollst du meiden den Trägen, der schwachen Willen entfaltet,
Und
an die einsam lebenden Edlen, die entschlossenen Geistes, Versenkung übend,
Stets
ihre Willenskraft anstrengen, an die Weisen dich schließen."
(Die
Verse 2 bis 6, von "wie einer der usw." an, werden in den Theragáthá
147-148 dem Somamitta zugeschrieben. Dieser richtet sie an seinen ehemaligen
Lehrer Vimala, von dem er sich wegen seiner lässigen Trägheit abgewendet hat.)
|