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S.17.10. Von einem Verse
gefolgt
1.
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sávatthí, im Jeta-Hain, im
Kloster Anáthapindikas.
2.
Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: "Ihr Mönche!" -
"Ja, o Herr!" erwiderten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun
sprach also:
"Schlimm
(in ihren Folgen), o Mönche, sind Gewinn, Ehre und Ruhm, einschneidend und
harsch sind sie (in ihren Wirkungen), ein Hindernis bilden sie für die Erreichung
der höchsten Bürdenfreiheit.
3.
Ich sehe da, ihr Mönche, einen gewissen Menschen, von Ehrerweisung überwältigt,
umstrickten Herzens, wie er nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode in
niedere Welt gerät, auf üble Daseins-Fährte, in Stätten der Qual, in die Hölle.
4.
Ich sehe da ferner, ihr Mönche, einen Menschen, durch Mißachtung überwältigt,
umstrickten Herzens, wie er nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode in
niedere Welt gerät, auf üble Daseins-Fährte, in Stätten der Qual, in die Hölle.
5.
Ich sehe da ferner, ihr Mönche, einen Menschen, durch beides, durch
Ehrerweisung und Mißachtung überwältigt, umstrickten Herzens, wie er nach dem
Zerfall des Körpers, nach dem Tode in niedere Welt gerät, auf üble
Daseins-Fährte, in Stätten der Qual, in die Hölle.
6.
So schlimm (in ihren Folgen) sind Gewinn, Ehre und Ruhm, einschneidend und
harsch sind sie (in ihren Wirkungen), ein Hindernis bilden sie für die
Erreichung der höchsten Bürdenfreiheit.
7.
Daher, o Mönche, sollt ihr also üben: 'Gewinn, Ehre und Ruhm, die uns
entstanden, wollen wir aufgeben, und nicht sollen Gewinn, Ehre und Ruhm, die
uns entstanden, unser Herz umstrickend (und darin haften) bleiben!'
8.
So sprach der Erhabene. Und nachdem der Gesegnete so geredet hatte, sprach der
Meister noch dieses:
" Ob Ehre wird
zuteil, ob Ehre bleibt versagt, ob beides widerfährt,
wem, ernstverweilend,
Sammlung nicht ins Wanken kommt,
ihn, der beharrlich
Schauung übt, feinste Erkenntnis klar durchschaut,
der Freude fühlt, wenn
Haften endet - ihn nenn ich einen Edlen Mann."
[ETML-N:/]
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