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S.17.24. Die einzige Tochter
1.
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sávatthí, im Jeta-Hain, im
Kloster Anáthapindikas.
2.
Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: "Ihr Mönche!" -
"Ja, o Herr!" erwiderten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun
sprach also:
"Schlimm
(in ihren Folgen), o Mönche, sind Gewinn, Ehre und Ruhm, einschneidend und
harsch sind sie (in ihren Wirkungen), ein Hindernis bilden sie für die
Erreichung der höchsten Bürdenfreiheit.
3.
Eine vertrauenerfüllte Anhängerin, ihr Mönche, die ihre einzige, geliebte,
teure Tochter ermahnt, mit Recht würde sie sie also ermahnen: 'Solch eine
werde, Liebe, wie Khujjuttará, die Laienanhängerin, oder Nandamátá aus
Velukanda!'
4.
Diese sind der Maßstab, ihr Mönche, diese sind das Vorbild für meine
Laienjüngerinnen, nämlich die Laienanhängerin Khujjuttará und Nandamátá aus
Velukanda.
5.
'Wenn du aber, Liebe, aus dem Hause in die Hauslosigkeit hinausziehst, dann
werde solch eine wie die Nonne Khemá oder Uppalavanná!'
6.
Diese sind der Maßstab, ihr Mönche, diese sind das Vorbild für meine
Jüngerinnen, die Nonnen, nämlich die Nonne Khemá und Uppalavanná.
7.
'Nicht mögen dich, Liebe, als eine Übungsergebene, die das Ziel noch nicht
erreicht hat, Gewinn, Ehre und Ruhm treffen!' - Wenn, ihr Mönche, eine Nonne,
die eine Übungsergebene ist, die das Ziel noch nicht erreicht hat, Gewinn, Ehre
und Ruhm treffen, dann gereicht es ihr zum Hindernis.
6.
So schlimm (in ihren Folgen) sind Gewinn, Ehre und Ruhm, einschneidend und
harsch sind sie (in ihren Wirkungen), ein Hindernis bilden sie für die
Erreichung der höchsten Bürdenfreiheit.
7.
Daher, o Mönche, sollt ihr also üben: 'Gewinn, Ehre und Ruhm, die uns
entstanden, wollen wir aufgeben, und nicht sollen Gewinn, Ehre und Ruhm, die uns
entstanden, unser Herz umstrickend (und darin haften) bleiben!'
8.
So, wahrlich, o Mönche, sollt ihr üben!"
[ETML-N:/]
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