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S.17.36. Devadatta in
Prinzen-Gunst
1.
Einst weilte der Erhabene bei Rájagaha, im Bambus-Hain, am Fütterungsplatz der
Eichhörnchen.
2.
Damals nun pflegte der Prinz Ajátasattu am Abend und am Morgen mit fünfhundert
Wagen zu Devadatta zu fahren, um ihm seine Aufwartung zu machen. Fünfhundert
Gefäße mit gekochter Speise wurden als Spende für das Mahl dargebracht.
3.
Da begab sich eine Anzahl Mönche zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und
setzte sich zur Seite nieder.
4.
Seitwärts sitzend sprachen jene Mönche zum Erhabenen also: "Es fährt da, o
Herr, der Prinz Ajátasattu ..." (wie 2)
5.
"Beneidet nicht, o Mönche, den Devadatta um Gewinn, Ehre und Ruhm! Wie
lange auch, ihr Mönche, der Prinz Ajátasattu am Abend und am Morgen mit
fünfhundert Wagen zu Devadatta fahren mag, um ihm seine Aufwartung zu machen,
und (wie lange) ihm auch die fünfhundert Gefäße mit gekochter Speise als Spende
für das Mahl dargebracht werden mögen - nur ein Schwinden der guten Eigenschaften
Devadattas ist zu erwarten, kein Wachstum.
6.
Wenn man die Schnauze eines wilden Hundes mit Galle bespritzte *f16),
so würde dieser Hund nur noch wilder werden. Ebenso auch, ihr Mönche, wie lange
auch der Prinz Ajátasattu ... (wie 5) ... kein Wachstum.
7.
So schlimm (in ihren Folgen) sind Gewinn, Ehre und Ruhm, einschneidend und
harsch sind sie (in ihren Wirkungen), ein Hindernis bilden sie für die
Erreichung der höchsten Bürdenfreiheit.
8.
Daher, o Mönche, sollt ihr also üben: 'Gewinn, Ehre und Ruhm, die uns
entstanden, wollen wir aufgeben, und nicht sollen Gewinn, Ehre und Ruhm, die
uns entstanden, unser Herz umstrickend (und darin haften) bleiben!'
9.
So, wahrlich, o Mönche, sollt ihr üben!"
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