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S.21.2. Upatissa
(Upatissa - der
Laien-Name Sáriputtas nach seinem Geburtsdorf.)
1.
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sávatthí, im Jeta-Hain, im
Kloster Anáthapindikas.
2.
Dort wandte sich der Ehrwürdige Sáriputta an die Mönche: "Brüder! " -
"Ja, o Bruder", antworteten jene Mönche dem Ehrwürdigen Sáriputta.
3.
Der Ehrwürdige Sáriputta nun sprach also: "Als ich da, Brüder, verborgen,
zurückgezogen weilte, stieg mir im Geiste diese Überlegung auf: 'Gibt es wohl
etwas in der Welt, durch dessen Wandel und Veränderung mir Sorge, Jammer,
Schmerz, Trübsal und Verzweiflung entstehen könnten?'
4.
Da dachte ich also: 'Nicht gibt es etwas in der Welt, durch dessen Wandel und
Veränderung mir Sorge, Jammer, Schmerz, Trübsal und Verzweiflung entstehen
könnten."'
5.
Nach diesen Worten sprach der Ehrwürdige Ananda zum Ehrwürdigen Sáriputta also:
"Auch nicht bei Wandel und Veränderung, die sich beim Meister zeigen,
würden dir, Bruder Sáriputta, Sorge, Jammer, Schmerz, Trübsal und Verzweiflung
entstehen?"
6.
"Auch nicht bei Wandel und Veränderung, die sich beim Meister zeigen, würden
mir, Bruder Ananda, Sorge, Jammer, Schmerz, Trübsal und Verzweiflung entstehen.
So würde ich vielmehr denken: 'Der machtvolle Meister, wahrlich, ist
dahingegangen, der wundermächtige, gewaltige! Wenn der Erhabene lange Zeit
lebte, aus Mitleid mit der Welt, zum Heile, zum Glück der Götter und Menschen,
so wäre es für das Heil vielen Volkes, für das Glück vielen Volkes."'
7.
"Es ist seit langer Zeit, daß vom Ehrwürdigen Sáriputta die
Dünkens-Neigungen des Ich und Mein völlig ausgerottet wurden.
8.
Daher würden selbst bei Wandel und Veränderung, die sich beim Meister zeigen,
dem Ehrwürdigen Sáriputta nicht Sorge entstehen, Jammer, Schmerz, Trübsal und
Verzweiflung."
[ETML-N:/]
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