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S.21.12. Die Freunde
1.
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sávatthí, im Jeta-Hain, im
Kloster Anáthapindikas.
2.
Es begaben sich da zwei befreundete Mönche, Genossen des Ehrwürdigen
Mahá-Kappina, zum Erhabenen.
3.
Der Erhabene nun sah diese Mönche von weitem herankomrnen. Als er sie gesehen,
wandte er sich an die Mönche:
4.
"Seht ihr da, o Mönche, diese beiden befreundeten Mönche herankommen, die
Genossen Mahá-Kappinas?" - "Ja, o Herr."
5.
"Diese beiden Mönche besitzen große magische Macht, große übernatürliche
Gewalt. Nicht leicht kann man einen Erreichungszustand finden, der nicht schon
vorher von diesen Mönchen gewonnen wäre. Und jenes höchste Ziel des Heiligen
Wandels, um dessentwillen Söhne aus edler Familie ganz vom Hause in die Hauslosigkeit
ziehen, das haben sie schon bei Lebzeiten erkannt und verwirklicht und
verweilen in seinem Besitze."
6.
So sprach der Erhabene. Und nachdem der Gesegnete geredet hatte, sprach der
Meister noch dieses:
"Diese
Mönche, wahrlich, sie sind Freunde, verbunden sind sie lange Zeit.
Die
Edle Lehre hat sie fest verbunden, die Lehre, die vom Buddha stammt.
Von
Kappina sind sie geschult in jener Lehre, die die Heiligen künden.
Nun
tragen sie den letzten Leib als Sieger über Máras Heer. "
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