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S.22.9. -11. Vergangenes,
Künftiges, Gegenwärtiges
1.
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sávatthí, im Jeta-Hain, im
Kloster des Anáthapindika.
2.
Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: "Ihr Mönche!" -
"Ja, o Herr", antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun
sprach also:
3.
"Vergangene und künftige Körperlichkeit, ihr Mönche, ist vergänglich -
leidvoll - Nicht-Ich. Was soll man da erst von der gegenwärtigen sagen! So
erkennend, ihr Mönche, hat der erfahrene, edle Jünger kein Verlangen nach
vergangener Körperlichkeit, findet kein Gefallen an künftiger Körperlichkeit,
und zur Abwendung, Entsüchtung von gegenwärtiger Körperlichkeit, zu ihrer
Aufhebung dient sein Wandel.
4.-7.
Vergangenes und künftiges Gefühl - Wahrnehmung - Gestaltungen - Bewußtsein sind
vergänglich - leidvoll - Nicht-Ich. Was soll man da erst vom gegenwärtigen
sagen! So erkennend, ihr Mönche, hat der erfahrene, edle Jünger kein Verlangen
nach vergangenem (Gefühl...) Bewußtsein, findet kein Gefallen an künftigem
Bewußtsein, und zur Abwendung, Entsüchtung von gegenwärtigem Bewußtsein, zu
seiner Aufhebung dient sein Wandel."
[ETML-N:/]
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