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Samyutta Nikáya IntraText CT - Text |
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(Übers. v. Neumann BA S. 184.)
1. So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sávatthí, im Jeta-Hain, im Kloster des Anáthapindika.
2. Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: "Ihr Mönche!" - "Ja, o Herr", antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:
3. "Was euch nicht angehört, ihr Mönche, das gebet auf! Dieses Aufgeben wird euch lange zum Heil und zum Glück gereichen!
4. Was nun, ihr Mönche, gehört euch nicht an?
5. Die Körperlichkeit, ihr Mönche, gehört euch nicht an; gebt sie auf! Dies Aufgeben wird euch lange zum Heil und zum Glück gereichen!
6.-9 Das Gefühl - die Wahrnehmung - die Gestaltungen - das Bewußtsein, ihr Mönche, gehören euch nicht an. Gebt sie auf! Dies Aufgeben wird euch lange zum Heil und zum Glück gereichen!
10. Wenn da, ihr Mönche, ein Mann, was es da in diesem Jeta-Hain an Gräsern und Reisig, Zweigen und Laub gibt, fortträgt oder verbrennt oder sonst nach Belieben damit verfährt, würdet ihr dann denken: 'Uns trägt der Mann fort, uns verbrennt er, oder mit uns verfährt er nach seinem Belieben'?" - "Gewiß nicht, o Herr! " - "Und warum nicht?" - "Dies ist ja nicht, o Herr, unser Selbst oder etwas zum Selbst Gehörendes!"
11. "Ebenso auch, ihr Mönche, gehört euch die Körperlichkeit nicht an; gebt sie auf! Dies Aufgeben wird euch lange zum Heil und zum Glück gereichen. Auch Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen und Bewußtsein, ihr Mönche, gehören euch nicht an. Gebt sie auf! Dies Aufgeben wird euch lange zum Heil und zum Glück gereichen."
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