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Samyutta Nikáya

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  • 22. Khandha-Samyutta - Die Daseinsgruppen
      • S.22.83. Ananda
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S.22.83. Ananda

 

1. So habe ich gehört. Einst weilte der Ehrwürdige Ananda zu Sávatthí, im Jeta-Hain, im Kloster des Anáthapindika.

 

2. Dort nun wandte sich der Ehrwürdige Ananda an die Mönche: "Brüder!" - "Ja, o Bruder!" antworteten jene Mönche dem Ehrwürdigen Ananda. Und der Ehrwürdige Ananda sprach also:

 

3. "Der Ehrwürdige Punna, ihr Brüder, der Sohn der Mantání, ist für uns neue Mönche stets von großer Hilfe. Diese Belehrung pflegt er uns zu geben: '(Es ist) in Abhängigkeit, Bruder Ananda, (daß da die Vorstellung) besteht «Ich bin», nicht besteht sie ohne Abhängigkeit *f157).

 

4. In Abhängigkeit wovon - und nicht ohne Abhängigkeit - besteht nun (die Vorstellung) «Ich bin»? In Abhängigkeit von Körperlichkeit, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewußtsein besteht (die Vorstellung) «Ich bin», nicht ohne Abhängigkeit (davon *f158).

 

5. Wie wenn, Bruder Ananda, ein Weib oder ein Mann oder ein Jüngling, die sich zu schmücken lieben, das Bild ihres Gesichtes in einem Spiegel oder in einer reinen, klaren, durchsichtigen Wasserfläche betrachten, dann sehen sie es in Abhängigkeit (vom Spiegel oder der Wasserfläche), nicht ohne Abhängigkeit. Ebenso auch, Bruder Ananda, besteht (die Vorstellung) «Ich bin» in Abhängigkeit von Körperlichkeit, Gefühl, Wahrnehmung, Gestaltungen, Bewußtsein, nicht ohne Abhängigkeit (davon).

 

6.-10. Was meinst du, Bruder Ananda, ist die Körperlichkeit unvergänglich oder vergänglich?. . . ' (wie in 59. 13-23).

 

11. Der Ehrwürdige Punna, ihr Brüder, der Sohn der Mantání, ist für uns neue Mönche von großer Hilfe. Diese Belehrung pflegt er uns zu geben: '(Es ist) in Abhängigkeit, Bruder Ananda, (daß da die Vorstellung) besteht «Ich bin», nicht besteht sie ohne Abhängigkeit.' - Nachdem ich nun diese Lehrdarlegung des Ehrwürdigen Punna, des Sohnes der Mantání, vernommen hatte, da durchdrang ich völlig die Lehre *f159)."

 




*f157) upádáya asmí'ti hoti no anupádáya; lt. Komm. ist upádáya hier als Präposition aufzufassen, im Sinne von ágamma, árabbha, sandháya, paticca.



*f158) Diese Vorstellung des 'Ich bin' ist eine Abstrahierung, eine sich ausweitende Verbegrifflichung (papañca), die aus drei Triebkräften genährt wird: Begehren, Dünkel, falsche Ansichten (tanhá, máno, ditthi). [Paraphrase des Komm.]



*f159) abhisameto bezeichnet, ebenso wie das Substantiv abhisamaya. meist die Erkenntnis des Sotápanna, des in den Strom Eingetretenen. So erklärt auch der Komm.






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