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S.29.3.-6. Uposatha I-IV
1.
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sávatthí, im Jeta-Hain, im
Kloster Anáthapindikas.
2.
Da begab sich ein Mönch zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich
zur Seite nieder.
3.
Seitwärts sitzend sprach jener Mönch zum Erhabenen also: "Was ist da wohl
die Ursache, o Herr, was ist der Grund, daß da einige ei-geborene, (Rede 4:)
mutterschoß-geborene, (Rede 5:) feuchtigkeits-geborene, (Rede 6:)
geist-erzeugte Schlangendämonen den Feiertag (uposatha) begehen und
(später) ihres Körpers ledig werden *f251)?"
4.
"Da denken, o Mönch, einige ei-geborene ... Schlangendämonen so bei sich:
'Wir haben uns da früher in zweierlei Weise in Werken betätigt, in zweierlei
Weise in Worten betätigt, in zweierlei Weise in Gedanken betätigt
*f252). Uns so betätigend sind wir nach dem Zerfall des Körpers, nach
dem Tode, in der Gemeinschaft der ei-geborenen ... Schlangendämonen erschienen.
5.
Wenn wir nun jetzt einen guten Wandel in Werken führen, einen guten Wandel in
Worten, einen guten Wandel im Geiste, dann würden wir nach dem Zerfall des
Körpers, nach dem Tode, auf guter Daseinsfährte, in himmlischer Welt
erscheinen.
6.
Wohlan, so lasset uns denn jetzt einen guten Wandel in Werken üben, guten
Wandel in Worten, guten Wandel in Gedanken!'
7.
Dies ist die Ursache, o Mönch, dies ist der Grund, daß da einige ei-geborene -
mutterschoß-geborene - feuchtigkeits-geborene - geist-erzeugte Schlangendämonen
den Feiertag (uposatha) begehen und (später) ihres Körpers ledig
werden."
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