|
S.31.2. Guter Wandel
1.
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sávatthí, im Jeta-Hain, im
Kloster Anáthapindikas.
2.
Da begab sich ein Mönch zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich
zur Seite nieder.
3.
Seitwärts sitzend sprach jener Mönch zum Erhabenen also: "Was ist die
Ursache, o Herr, was ist der Grund, daß da einer nach dem Zerfall des Körpers,
nach dem Tode, in der Gemeinschaft der zu den Gandharven-Scharen gehörenden
Götter erscheint?"
4.
"Da führt einer, o Mönch, einen guten Wandel in Werken, Worten und
Gedanken. Der hat da nun gehört: 'Die zu den Gandharven-Scharen gehörenden
Götter besitzen langes Leben, Schönheit und sind reich an Glück.'
5.
Dieser denkt dann: 'O daß ich doch nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode,
in der Gemeinschaft der zu den Gandharven-Scharen gehörenden Götter erscheinen
möchte!' - Der erscheint dann nach dem Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in
der Gemeinschaft der zu den Gandharven-Scharen gehörenden Götter.
6.
Dies, o Mönch, ist die Ursache, dies ist der Grund, daß da einer nach dem
Zerfall des Körpers, nach dem Tode, in der Gemeinschaft der zu den
Gandharven-Scharen gehörenden Götter erscheint."
|