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Samyutta Nikáya

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  • 35. das Saláyatana-Samyutta, (01-30)
      • S.35.1-6 Unbeständig, leidig, Nicht-Ich
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35. das Saláyatana-Samyutta, (01-30)

 

S.35.1-6 Unbeständig, leidig, Nicht-Ich

 

Das hab ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Sávatthi, im Siegerwalde, im Garten Anáthapindikos. Dort nun wandte sich der Erhabene an die Mönche: "Ihr Mönche". - "Erlauchter" antworteten da jene Mönche dem Erhabenen aufmerksam. Der Erhabene sprach also:

 

"Das Auge, ihr Mönche, ist unbeständig, das Ohr, die Nase, die Zunge, der Körper, der Geist ist unbeständig; die Formen, ihr Mönche, sind unbeständig, die Töne, die Düfte, die Säfte, die Gegenstände, die Dinge sind unbeständig. Was unbeständig ist, das ist leidvoll, was leidvoll ist, das ist nicht das Ich. Was nicht das Ich ist: 'Das gehört mir nicht, das bin ich nicht, das ist nicht mein Selbst'. So ist dies der Wirklichkeit gemäß mit vollkommener Weisheit anzusehen.

 

So sehend, ihr Mönche, findet der erfahrene edle Jünger nichts daran. Weil er nichts daran findet, wird er entreizt. Weil er entreizt ist, wird er erlöst: 'Im Erlösten ist die Erlösung', erkennt er: 'Versiegt ist die Geburt, vollendet der Brahmawandel, gewirkt das Werk, nichts Höheres gibt es über dieses hier' versteht er da".

 

 




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