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S.35.7-12 Drei Merkmale und
drei Zeiten
"Das
vergangene und das zukünftige Auge ist unbeständig, ihr Mönche. Das vergangene
und künftige Ohr, Nase, Zunge, Körper und Geist sind unbeständig. Die
vergangenen und zukünftigen Formen sind unbeständig. Die vergangenen und
zukünftigen Töne, Düfte, Säfte, Gegenstände und Dinge sind unbeständig. Was
soll man da erst von den gegenwärtigen sagen? So sehend, ihr Mönche, sehnt sich
der erfahrene edle Jünger nicht nach dem Vergangenen, freut sich nicht auf
Künftiges und beim Gegenwärtigen ist er beflissen, nichts daran zu finden, es
zu entreizen und es aufzulösen.
Das
vergangene und das zukünftige Auge ist leidig, ist nicht das Ich, ihr Mönche.
Das vergangene und zukünftige Ohr, Nase, Zunge, Körper, Geist sind leidig und
nicht das Ich. Die vergangenen und zukünftigen Formen, Töne, Düfte, Säfte,
Gegenstände und Dinge sind leidig und nicht das Ich. Was soll man da erst von
den gegenwärtigen sagen? So sehend, sehnt sich der erfahrene edle Jünger nicht
noch dem Vergangenen, freut sich nicht auf Künftiges und beim Gegenwärtigen ist
er beflissen, nichts daran zu finden, es zu entreizen und es aufzulösen".
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