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S.35.13-14 Mit der Erwachung
Das
hab ich gehört. Zu einer Zeit weilte der Erhabene bei Sávatthi, im Siegerwalde,
im Garten Anáthapindikas. Dort nun wandte sich der Erhabene an die Mönche:
"Ihr Mönche". - "Erlauchter" antworteten da jene Mönche dem
Erhabenen aufmerksam. Der Erhabene sprach also:
Früher,
ihr Mönche, noch vor der vollen Erwachung, kam mir, dem noch nicht vollkommen
Erwachten, Erwachung erst Erringenden, dieser Gedanke: 'Was ist wohl da Labsal
des Auges, des Ohres, der Nase, der Zunge, des Körpers, des Geistes und der
Formen, der Töne, der Düfte, der Säfte, der Gegenstände, der Dinge? Und was ist
dabei das Elend? Und was ist dabei die Entrinnung?'
Da
kam mir nun, ihr Mönche, dieser Gedanke: 'Was nun durch Auge, Ohr, Nase, Zunge,
Körper, Geist und Formen, Töne, Düfte, Säfte, Gegenstände, Dinge bedingt an
Wohl und Frohsinn aufsteigt, das ist dabei Labsal. Daß aber all dies
unbeständig, leidvoll, dem Gesetz der Veränderung unterworfen ist, das ist
dabei Elend. Und was bei all diesem die Wegführung des Willensreizes ist, die
Überwindung des Willensreizes, das ist dabei die Entrinnung.
Solange
ich nicht, ihr Mönche, bei diesen 6 Innen- und Außengebieten derart Labsal als
Labsal, Elend als Elend, Entrinnung als Entrinnung der Wirklichkeit gemäß
erkannte, solange, ihr Mönche, wußte ich, daß ich in der Welt mit ihren Göttern
und Maras, mit ihren Brahmas und ihren Asketen und Brahmanen in der
unübertrefflichen vollkommenen Erwachung nach nicht erwacht war.
Als
ich aber, ihr Mönche, bei diesen 6 Innen- und Außengebieten derart Labsal als
Labsal, Elend als Elend, Entrinnung als Entrinnung der Wirklichkeit gemäß
erkannt hatte, da wußte ich, daß ich in der Welt mir ihren Göttern und Máras,
mit ihren Brahmas und ihren Asketen und Brahmanen in der unübertrefflichen
vollkommenen Erwachung erwacht war. Da stieg mir das Wissen und das Sehen auf:
'Für
ewig bin erlöst ich,
das
ist das letzte Leben,
und
nicht mehr gibt es Wiedersein"'.
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