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Samyutta Nikáya

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  • 35. das Saláyatana-Samyutta, (01-30)
      • S.35.187 Der Ozean I
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S.35.187 Der Ozean I

 

"'Der Ozean, der Ozean', ihr Mönche, sagt der unbelehrte, gewöhnliche Mensch. Doch das gilt nicht in der Ordnung des Edlen als Ozean: eine gewaltige Wassermenge ist das, ihr Mönche, eine gewaltige Fülle von Wasser.

 

Das Auge, ihr Mönche, ist der Ozean des Menschen, und aus Formen besteht seine Bewegtheit. Wer diese Bewegtheit von Formen überkommen kann, von dem heißt es, ihr Mönche, daß er den Ozean des Auges gekreuzt hat mit den Wellen und Wirbeln, mit Raubtieren und Dämonen, daß er entronnen, hinübergelangt ist, als Brahmane auf festem Grund steht.

 

Das Ohr, die Nase, die Zunge, der Körper, der Geist sind der Ozean des Menschen, und aus Objekten besteht seine Bewegtheit. Wer diese Bewegtheit überkommen kann, von dem heißt es, ihr Mönche, daß er den Ozean der Sinne gekreuzt hat mit den Wellen und Wirbeln, mit Raubtieren und Dämonen, daß er entronnen, hinübergelangt ist, als Brahmane auf festem Grund steht:

 

Wer diesen Ozean, mit Raubgetier und mit Dämonen,

die Wellen furchtbar, schwer zu kreuzen, überkommen kann,

der weiß das Letzte, angelangt am Brahma-Ziel:

weltendend ist er hingelangt, so wie man sagt".

 

 




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