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S.36.21 Sívako
Zu
einer Zeit weilte der Erhabene in Rájagaham im Bambusparke am Hügel der Eichhörnchen.
Da nun begab sich der Pilger Moliya-Sívako zum Erhabenen, wechselte
freundliche, denkwürdige Worte mit ihm und setzte sich zur Seite nieder. Zur
Seite sitzend, sprach nun der Pilger Moliyo-Sívako zum Erhabenen:
"Es
gibt, Herr Gotamo, einige Asketen und Brahmanen, die lehren und denken:
"Was immer auch eine menschliche Person empfindet an Wohl oder Wehe oder
Weder-wehe-noch-wohl, all das ist durch früher Getanes veranlaßt'. Was sagt nun
aber Herr Gotamo dazu?"
Hervorgerufen
durch Galle, Schleim, Wind, deren Zusammenfall, durch Klimawechsel, durch
verkehrtes Verhalten, durch Unfälle, durch Reife des Wirkens, Sívako, steigen
etliche Gefühle auf. Das aber ist von einem selber zu merken, wie solche
Gefühle aufsteigen. Auch in der Welt ist dies als Wahrheit bekannt, wie solche
Gefühle aufsteigen. Da nun gehen die Asketen und Brahmanen, Sívako, die da
lehren und denken: 'Was immer auch eine menschliche Person empfindet an Wohl
oder Wehe oder Weder-wehe-noch-wohl, all das ist durch früher Getanes veranlaßt'
über das hinaus, was sie selber erkennen, und sie gehen hinaus über das, was in
der Welt als Wahrheit bekannt ist. Darum sage ich von diesen Asketen und
Brahmanen: Das ist falsch'".
Nach
diesen Worten sprach der Pilger Moliyo-Sívako also zum Erhabenen:
"Vortrefflich, Herr Gotamo, vortrefflich, Herr Gotamo! Als Anhänger möge
mich Herr Gotamo betrachten, von heute an zeitlebens getreu.
Die
Galle, Schleim und auch der Wind,
Zusammenfall
und Klimasturz,
verkehrtes
Tun, Unfälle dann
und
Wirkensreife achtens nach".
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