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42. das Gámani-Samyutta
S.42.1 Hitzkopf
Zu
einer Zeit weilte der Erhabene in Sávatthi im Siegerwalde, im Garten
Anáthapindikos. Da nun begab sich Hitzkopf, ein Bürgervorsteher, zum Erhabenen,
begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich seitwärts nieder. Seitwärts sitzend,
sprach Hitzkopf, der Bürgervorsteher, also zum Erhabenen:
Was
ist wohl, o Herr, der Anlaß, was ist der Grund, daß einer Hitzkopf genannt
wird, und was ist der Anlaß, was ist der Grund, daß einer Milder genannt
wird?"
"Da
ist, Bürgervorsteher, bei dem einen Reiz, Abwehr und Verblendung nicht
überwunden. Und weil sie nicht überwunden sind, regen ihn die anderen auf. Weil
ihn die anderen aufregen, wird seine Aufregung sichtbar. Deshalb wird er
Hitzkopf genannt. Das ist, Bürgervorsteher, der Anlaß, das ist der Grund, daß
einer Hitzkopf genannt wird.
Da
ist hingegen, Bürgervorsteher, bei einem Reiz, Abwehr und Verblendung
überwunden. Weil sie überwunden sind, regen ihn die anderen nicht auf. Weil die
anderen ihn nicht aufregen, wird keine Aufregung sichtbar. Deshalb wird er
Milder genannt. Das ist, Bürgervorsteher, der Anlaß, das ist der Grund, daß
einer Milder genannt wird".
Nach
diesen Worten sprach Hitzkopf, der Bürgervorsteher, also zum Erhabenen:
"Vortrefflich, o Herr! Vortrefflich, o Herr. Gleichwie man, o Herr,
Umgestürztes aufstellte oder Verdecktes enthüllte oder einem Verirrten den Weg
wiese oder ein Licht in die Finsternis brächte: 'Wer Augen hat, wird die Dinge
sehen', ebenso hat der Erhabene gar vielfach die Lehre aufgezeigt. Und so nehme
ich denn, o Herr, beim Erhabenen Zuflucht, bei der Lehre und bei der
Jüngerschaft. Als Anhänger möge mich der Erhabene betrachten, von heute an
zeitlebens getreu".
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