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S.47.18. Brahma
Zu einer
Zeit weilte der Erhabene zu Uruvela, am Ufer des Flusses Nerañjara, unter der
Geißhüterfeige, kurz nach der Erwachung. Als der Erhabene abgeschieden und
zurückgezogen dort weilte, stieg ihm im Gemüte folgende Erwägung auf:
"Der
gerade Weg ist dies zur Läuterung der Wesen, zur Überwindung von Kummer und
Jammer, zur Beendigung von Schmerz und Trübsinn, zur Gewinnung des
Hinführenden, zur Verwirklichung des Nirvána, nämlich die 4 Pfeiler der
Achtsamkeit. Welche vier? Beim Körper wache der Mönch über den Körper, bei den
Gefühlen über die Gefühle, beim Bewusstsein über das Bewusstsein, bei den
Geistesformationen über die Geistesformationen, unermüdlich, klar bewußt,
achtsam, nach Verwindung weltlichen Begehrens und Trübsinns. Das ist der gerade
Weg".
Da
nun gewahrte Brahmá Sahampat, in seinem Gemüte die Erwägungen im Gemüte des
Erhabenen und, so wie ein kräftiger Mann den eingezogenen Arm ausstrecken oder
den ausgestreckten Arm einziehen mag, so verschwand er aus der Brahma-Welt und
erschien vor dem Erhabenen. Er entblößte eine Schulter, faltete die Hände zum
Erhabenen und sprach also:
"So
ist es, Erhabener, so ist es, Willkommener: Der gerade Weg ist dies zur
Läuterung der Wesen, zur Überwindung von Kummer und Jammer, zur Beendigung von
Schmerz und Trübsinn, zur Gewinnung des Hinführenden, zur Verwirklichung des
Nirvána nämlich die 4 Pfeiler der Achtsamkeit".
So
sprach Brahma Sahampati. Nachdem er dies gesagt, sprach er fernerhin also:
"Den
geraden Weg kennt er, der Mitleidsvolle,
er,
der das Ende der Geburten hat geschaut:
auf
diesem Wege kreuzte einstmals man die Flut,
wird
man sie künftig kreuzen und kreuzt man sie jetzt".
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