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S.48.36.-38. Erläuterung I-III
"Fünf
Fähigkeiten, ihr Mönche gibt es.
Was
ist, ihr Mönche, die Fähigkeit zum Wohl? Was da, ihr Mönche, körperlich wohl,
körperlich behaglich ist, was, aus körperlicher Berührung entstanden, an Wohl
und Behagen zu empfinden ist, das nennt man, ihr Mönche, körperliches Wohl.
Und
was ist nun, ihr Mönche, die Fähigkeit zu Wehe? Was da, ihr Mönche, körperlich
wehe, körperlich unbehaglich ist, was, aus körperlicher Berührung entstanden,
an Wehe und Unbehagen zu empfinden ist, das nennt man, ihr Mönche, körperliches
Wehe.
Und
was ist nun, ihr Mönche, die Fähigkeit zu Frohsinn? Was da, ihr Mönche, im
Gemüte wohl, im Gemüte behaglich ist, was, aus geistiger Berührung entstanden,
an Wohl oder Behagen zu empfinden ist, das nennt man, ihr Mönche, Fähigkeit zum
Frohsinn.
Und
was ist nun, ihr Mönche, die Fähigkeit zum Trübsinn? Was da, ihr Mönche, im
Gemüte wehe, im Gemüte unbehaglich ist, was, aus geistiger Berührung
entstanden, an Wehe oder Unbehagen zu empfinden ist, das nennt man, ihr Mönche,
Fähigkeit des Trübsinns. Und was ist, ihr Mönche, die Fähigkeit des Gleichmuts?
Was da, ihr Mönche, körperlich oder im Gemüte weder behaglich noch unbehaglich
zu empfinden ist, das nennt man, ihr Mönche, die Fähigkeit des Gleichmuts.
Was
dabei, ihr Mönche, die Fähigkeit zum Wohl und die Fähigkeit zum Frohsinn ist,
so sind diese am Wohlgefühl zu erkennen. Was dabei ihr Mönche, die Fähigkeit
zum Wehe und die Fähigkeit zum Trübsinn ist, so sind diese am Wehgefühl zu
erkennen. Was dabei die Fähigkeit zum Gleichmut ist, so ist diese am
Weder-wehe-noch-wohl-Gefühl zu erkennen.
So
werden bei diesen fünf Fähigkeiten aus fünf drei und aus drei fünf: je nach dem
Standpunkt".
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