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Samyutta Nikáya IntraText CT - Text |
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S.2.30. Die verschiedenen Sektenlehrer
1. Also habe ich gehört. Einstmals
weilte der Erhabene in Rájagaha, im Bambushain, beim Kalandaka-nivápa. 2.
Da nun begaben sich zahlreiche Devaputtas, Anhänger der verschiedenen
Sektenlehrer: Asama und Sahalí und Nimka und Ákotaka und Vetambarí und
Mánavagámiya in vorgeschrittener Nacht, mit ihrer herrlichen Schönheit den
ganzen Bambushain erhellend, dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem sie
sich dorthin begeben und den Erhabenen ehrfurchtsvoll begrüßt hatten, traten
sie zur Seite. 3. Zur Seite stehend sprach der Devaputta Asama mit Bezug auf Púrana Kassapa *f278) zu dem Erhabenen die folgende Strophe: "Hier
sieht im Verwunden und Töten, in Gewalttat und listigem Betrug *f279)
Kassapa 4. Da nun sprach der Devaputta Sahalí mit Bezug auf Makkhali Gosala *f281) zu dem Erhabenen die folgende Strophe: "Mit
einem durch Kasteiung und Entsagung wohl behüteten Selbst, 5. Da nun sprach der Devaputta Nimka mit Bezug auf Nigantha Nátaputta *f282) zu dem Erhabenen die folgende Strophe: "Entsagend
und verständig, ein Bhikkhu, der durch die vierfache Schranke wohl behütet ist,
"Pakudhaka
Kátiyána, *f284) Nigantha, 7. Da nun erwiderte der Devaputta Vetambarí dem Devautta Ákotaka mit der Strophe: "Er
mag tun, was er will, *f285) der gemeine Schakal,
"Die
da ausgerüstet sind mit Askese und Entsagung, Enthaltsamkeit wahrend;
*f288) 9. Da nun erwiderte der Erhabene, der wohl erkannte, daß das Mára, der Böse sei, Mára, dem Bösen mit der Strophe: "Was
es immer für Formen gibt, hier auf Erden und im Himmel, 10. Da nun sprach der Devaputta Mánavagámiya mit Bezug auf den Erhabenen zu dem Erhabenen die folgenden Strophen: "Der
Vipula *f292) wird der beste Berg genannt unter denen von Rájagaha,
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*f278) Die Lehren dieses Philosophen werden wiedergegeben im Dígha I. 52. und ohne Nennung des Namens Majjhima I. 516 und Samyutta IV. 349. Ihr Kern ist nach dem Kommentar I. 148.14: Es gibt weder eine Strafe für die Sünden noch einen Lohn für die verdienstlichen Werke. *f279) Dies scheint mir der Sinn von hatajánísu zu sein. Komm.: pothane ca dhanajánísu ca. *f280) P. vissásam, Komm.: avassayam pattittham "Zuflucht, fester Stand". *f281) S. Dígha I. 53-4, (Majjh.I. 516-7). Vgl. über diesen Lehrer O.R. Franke, Díghanikáya übers.,S. 56, Anm.2. *f282) Der im Kanon mehrfach erwähnte Stifter der Jainasekte. Als Hauptpunkt seiner Lehre wird cátuyámasamvara "die durch die vierfache Schranke bedingte Selbstzucht" angegeben (Dígha I. 57, bei R.O. Franke,S. 61; Maijh. I 377.1). Es werden auch die vier Schranken aufgezählt, aber nur die erste sabbavárivárito ist uns verständlich, wenn wir Buddhaghosa glauben dürfen (z.B. Samy. Komm. I.149.4), der den Ausdruck auf die Enthaltsamkeit von kaltem Wasser deutet, in dem die Jainas Lebewesen vermuten. Vgl. übrigens Jacobi, Sacred Books of the East XLV, S. XXI. *f283) Komm. I.149.6 "der nichts verbirgt, nichts vorenthält" (na nigúhanto). *f284) Offenbar der Dígha I. 56 genannte Pakudha Kaccáyana, der die Unveränderlichkeit der sieben Elementarstoffe lehrt. Von den in der Díghastelle sonst noch erwähnten Sektenlehrern werden hier nicht genannt Ajita Kesakambalí und Sañjaya Belatthiputta. *f285) Es ist mit dem Kommentar (I. 149.14) saha racitena zu lesen. Es ist das offenbar iln vulgärer Ausdruck, etwa unserem "mit all seinem Gehabe oder Getue" entsprechend. *f286) Lies kotthuko oder kotthako (skr. krostar, krostuka): ein Name für den Schakal. *f287) P. sankassara, das in ähnlicher Verbindung schon in 2.8.2 in dem aus Dh. 312 entlehnten Zitat vorgekommen ist. *f288) Der Kommentar (I. 150.1-4) zählt die verschiedenen Arten der "Enthaltsamkeit" des Asketen auf. Er enthält sich des Barbiers, indem er die Haare sich ausreißt, der Kleidung, indem er nackt geht, der Almosenspeise, indem er wie ein Hund vom Boden wegißt, was er findet, des Lagers, indem er auf Dornen schläft. *f289) Es ist wohl ye c'antalikkhasmi zu lesen. *f290) Nach dem Komm. sind das Sonne, Mond, Abendrot (? sañjhárága), Regenbogen, Sterne. *f291) Es ist mit dem Komm. (I. 150.11) sabbe va te te (dieses = tayá), Namuci (Voc.), ppasatthá zu lesen. *f292) In dieser Form kommt der Name Já. VI. 518.9; JáCo. VI. 519.21 vor. Häufiger ist die Form Vepulla, z.B. JáCo. IV. 232.14. Daß er in der Nähe von Rájagaha lag, wird JáCo. VI. 271.23 gesagt. |
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