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Samyutta Nikáya

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  • 4. Mára-Samyutta - Vom Mára
    • 1-10 Pathama vagga - Erster Abschnitt
      • S.4.10. Lebenszeit (2)
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S.4.10. Lebenszeit (2)

 

1. In Rájagaha (ist der Vorgang).

Da nun sprach der Erhabene folgendes: "Kurz ist, ihr Bhikkhus, die Lebenszeit von uns Menschen. Man muß ins künftige Dasein wandern. Man muß Gutes tun, muß einen heiligen Wandel führen. Nicht gibt es ein Nichtsterben für den, der geboren ist. Wer lange lebt, ihr Bhikkhus, lebt hundert Jahre oder ein wenig mehr."

 

2. Da nun begab sich Mára, der Böse, dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben hatte, redete er den Erhabenen mit der Strophe an:

 

"Nicht vergehen die Tage und Nächte, nicht hört die Lebenszeit auf;

Das Leben der Menschen dreht sich im Kreise,

wie der Radkranz um die Radnabe."

 

3. (Der Erhabene:)

"Es vergehen die Tage und Nächte, die Lebenszeit hört auf;

Zu Ende geht die Lebenszeit der Menschen

wie das Wasser kleiner Flüßchen." *f406)

 

4. Da merkte Mára, der Böse: es kennt mich der Erhabene, es kennt mich der Führer auf dem Heilspfad, und verschwand auf der Stelle leidvoll und betrübt.


 




*f406) Die Strophe findet sich Theragáthá 145, wo sie dem Heraññakáni zugeschrieben wird. - Unter den "kleinen Flüßchen" (p. kunnadí) sind solche verstanden, die kein perennierendes Wasser führen.




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