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Samyutta Nikáya

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  • 4. Mára-Samyutta - Vom Mára
    • 11-20 Dutiya vagga - Zweiter Abschnitt
      • S.4.12. Der Löwe
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S.4.12. Der Löwe
 

1. Einstmals weilte der Erhabene in Sávatthí, im Jetahaine, im Parke des Anáthapindika. Zu jener Zeit aber predigte der Erhabene, von einer großen Gefolgschaft umgeben, seine Lehre.

2. Da nun kam Mára, dem Bösen, folgender Gedanke: "Da predigt der Samana Gotama, von einer großen Gefolgschaft umgeben, seine Lehre. Wie wäre es, wenn ich mich jetzt dorthin begäbe, wo der Samana Gotama sich befindet, um sie irre zu führen"

3. Da nun begab sich Mára, der Böse, dorthin, wo sich der Erhabene befand, und nachdem er sich dorthin begeben hatte, redete er den Erhabenen mit der Strophe an:

"Läßt du wie ein Löwe deinen Ruf erschallen im Vertrauen auf deine Gefolgschaft?
Ein Widersacher ist da für dich; meinst du siegreich zu sein?"

4. (Der Erhabene:)

"Es freuen sich wahrlich die großen Helden *f409) im Vertrauen auf ihre Gefolgschaft;
Die Tathágatas sind zu Macht gelangt,
sie haben überwunden das Hangen an der Welt."

5. Da merkte Mára, der Böse: es kennt mich der Erhabene, es kennt mich der Führer auf dem Heilspfad, und verschwand auf der Stelle leidvoll und betrübt.

 





*f409) P. mahávíra. Das Wort ist wie das in Z.2 gebrauchte tathágata Synonym zu buddha. Die Jainas bezeichnen ihren Meister ebenfalls als den mahávíra. Über tathágata s. Note zu 2.9.3.




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