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Samyutta Nikáya

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  • 10. Yakkha-Samyutta - Vom Yakkha
      • S.10.4. Manibhadda
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S.10.4. Manibhadda

1. Einstmals weilte der Erhabene im Magadhalande, bei dem Manimálakacetiya, in der Behausung des Yakkha Manibhadda

2. Da nun begab sich der Yakkha Manibhadda dorthin, wo sich der Erhabene befand. Nachdem er sich dorthin begeben hatte, sprach er zu dem Erhabenen die folgende Strophe (*1):

"Wenn der Besonnene auch immer zum Teil gelangt,
zum Glück immer der Besonnene,
Wenn es dem Besonnenen auch täglich (*2) besser ergeht:
von Feindschaft wird er nicht frei."
 

3. (Der Erhabene:)
"Wessen Herz immer bei Tag und Nacht am Nichtverletzen Freude hat,
Der hat Wohlwollen gegen alle Wesen, Feindschaft gegen niemand."
 

 

(




*1) Ich glaube, daß die beiden ersten Zeilen, die in der Ausgabe eingeklammert sind, als Glosse zu gelten haben, und daß von den übrigen vier Zeilen die ersten zwei vom Yakkha, die dritte und vierte vom Buddha gesprochen werden. So entsteht der richtige Gegensatz zwischen verá na parimuccati und veram tassa na kenaci. Der Yakkha meint, Feindschaft bleibe auch bei dem Besonnenen zurück, der Buddha widerlegt ihn. In dem Vers des Yakkha sind die ersten drei Padas als konjunktionslose (konzessive) Bedingungssätze zu nehmen, wie sie oft vorkommen.

(



*2) Suve ist wohl so viel wie das doppelte suve suve, Dhammapada 229. 






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